Not logged in"Miniaturen und was man damit machen kann"
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Up Topic Tabletop Spiele / Nicht-GW Tabletops / Jemand hier Erfahrung mit Oathmark?
- - By Jorek (FT-"Low"gamer, ehrenhalber) Date 15.11.2022 - 22:44
Wie der Titel schon sagt: Hat hier schon einer/eine Oathmark gespielt - und wie findet ihr es? Es reizt mich seit einiger Zeit, und Joe McCullough macht ganz ordentliche Sachen...
Parent - - By Astmeister Date 18.11.2022 - 20:45
Moin.
Ich habe es nicht gespielt und nur davon gehört. Momentan Spiele ich vor allem Warmaster und epic 40k mit gedruckten Miniaturen.
Kannst du was über Oathmark sagen? Kann es natürlich auch googlen, aber dein Eindruck ist viel interessanter.
Parent - - By Jorek (FT-"Low"gamer, ehrenhalber) Date 19.11.2022 - 15:48
Ich habe es mir gekauft (inklusiver der drei Erweiterungsbände - warum auch halbe Sachen machen?) und bisher vier Spiele gespielt.

Mein Eindruck ist sehr positiv, da das Spiel eine Menge Sachen macht, die ich sehr mag.

Aber wie fange ich an, das Spiel zu beschreiben...

Es ist ein RankandFlank System das eigene Wege geht?

Zum einen kannst Du an Minis spielen was du magst.

Zum anderen benutzt es w10 zum Würfeln. Diese Würfe sind auf maximal 5 in jedem Kampf begrenzt, das sorgt für eine schnelle Kampfabwicklung. Dank cleveren Regeln spielen Rangboni und Angriffe in die Flanke/Rücken von Regimentern eine große Rolle, indem sie Mindestwürfe aktiv senken.

Es wird mit abwechselnden Aktivierungen gearbeitet, was dem Spiel einen anderen taktischen Rahmen gibt als es IGOUGO Systeme tun.

Ähnlich wie bei Warmaster gibt es Aktivierungswürfe, diese nicht zu bestehen schränkt die Optionen eines Regimentes aber nur ein statt seine AKtivierung komplett zu verlieren.

Das Bewegungssystem ist extrem schlank (es gibt 4 Manöver und eine Bewegung in grader Linie) und tut sein bestes um das Spiel nicht aufzuhalten - Regminter bleiben z.B. wegen einem Überlappen von 3mm nicht vor einem Hinderniss stehen.

Zwischen Aktivierungen und Bewegungen gibt es ein/zwei Momente die sich sehr "Gamey" anfühlen - wenn man sie ausnutzt.

Modelle haben eine Statline, die Ausrüstungsunabhängig ist. Ausrüstung wird nur angegeben, damit man weiß mit welchen Modellen man den am "besten" diese Statline darstellt.

Insgesamt spielt sich das Spiel sehr flüssig und wirft während dem Spiel kaum Fragen auf.

Helden, Zauberer und Kommandanten gibt es. Helden verstärken die Kampfkraft eines Regimentes indem sie einen der Kampfwürfel durch den "Champion Die" ersetzen, der einen zusätzlichen Schaden verursacht. Im Alleingang können sie kein Regiment angehen! Kommandanten geben einen zusätzliche Aktiverungswürfel im Umkreis und können die abwechselnde Aktivierung umgehen in dem sie bis zu drei Regimnter aktivieren bevor der Gegner am Zug ist. So mächtig diese Option ist - soviele Punkte kostet sie auch.

Zauberer können pro Zug einen Zauber sprechen, und würfeln pro Stufe einen W10 gegen den Schwierigkeitsgrad des gewünschten Zaubers. Die Palette reicht hierbei von Buffs bis direkten Schadenszaubern, zusätzlichen Aktivierungen udn allen Möglichen Effekten. Insgesamt erscheinen Zauberer ausgewogen bis eher etwas zu schwach.

Bisher gibt es Regeln für 5 Völker: Menschen, Elfen, Zwerge, Orks und Goblins, Untote. Das ganze Spiel hat eher ein Tolkien Low Fantasy Flair (Keine Regeln für Armbrüste) als ein WHFB Flair.

Herz und Seele des Spiels aber ist das "Königreich". Hier stellst Du dir aus den verschiedenen Völkern dein Königreich bunt zusammen: Waldelfen die die Knochen ihrer getöten Feinde wiederbelben und Seite an Seite mit ihren Goblinsklaven in die Schlacht schicken, während sie selbst ihre Pfeile auf den Feind regnen lassen? Kein Problem.
Menschen die ein Bündniss mit Zwergen eingegangen sind und mit ihrer Kavallerie um Zwergeninfantrie operieren? Kein Problem.
Orks und Goblins die sich mit den letzten Elfen zusammengetan haben um ihre Länder zu verteidigen? Kein Problem.

Dazu kommen noch eine ganze Menge an Monstern die man ins Königreich aufnehmen kann, und reine Elfen/Zwergen/Menschen/Orks/Untote-Armeen sind so ziemlich das langweiligste was man spielen kann.

Die Erweiterungen bringen erweiterte Regeln für Kampagnenspiel, indem Regimenter und Helden Erfahrung sammeln können (was ihre Punktekosten ordentlcih steigert) und deinem Königreich "interessante" Dinge passieren können.

Ich habe meine Angelsachsen von Saga genommen und spiele sie als die menschliche Hälfte eines Menschen/Untoten-Königreiches.
Parent - - By Astmeister Date 24.11.2022 - 22:37
Das klingt gut, danke für die ausführliche Einschätzung.  Wenn ich mal wieder Bock auf größeren Maßstab habe, schaue ich es genauer an. :-)
Parent - By Jorek (FT-"Low"gamer, ehrenhalber) Date 02.12.2022 - 13:08
Ich bring die Regeln einfach mit zum FT, dann können wir ne Runde zocken.
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