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Up Topic Tabletop Spiele / Warhammer: Age of Sigmar / <|>Ruf der Titanengebeine IV – Die Erzählungen<|> (locked)
- - By Mythuor Date 31.05.2020 - 23:43
Willkommen auch im Geschichenbereich des 4. Rufs der Titanengebeine. Fühlt euch wie zuhause und tobt euch erzähltechnisch aus. ^_^

Nachfolgend könnt ihr dann eure Erzählungen und Geschichten zu euren Nominierungen in eurem eigenen Unterpunkt eintragen, damit sie ohne Unterbrechungen gelesen werden können.

Für die dieses Jahr erstmals zugelosten mit anderen RdT - Teilnehmern verknüpften Geschichten habe ich zusätzlich weiter unten einen eigenen Punkt erstellt, wenn ihr sie nicht in eurem Unterpunkt brauchen könnt ;-)

Also....An die Geschichten, fertig .... Los ;-)
Parent - - By Mythuor Date 31.05.2020 - 23:45
Rasputaks Mondfressas
Parent - - By Mythuor Date 31.05.2020 - 23:46
Geschichten:
Parent - By Mythuor Date 10.06.2020 - 17:18
Rasputak saß entspannt rauchend auf seinem bequemen Pilzhocker und starrte in die Feuerschale vor sich. Plötzlich ging ein Zucken durch die Realität, genauso, wie damals als der irre Nekromant sein Beben geschickt hatte. Rasputak krümmte sich vor Schmerzen, als eine Vission seinen pilzrauchumflorten Schädel fast zu sprengen schien....

Er sah sich selbst mit einer grün schillernden siebenzackigen Krone gekrönt auf einem goldenen Thron sitzen und einen schimmernden Stab in der Hand halten. Als er ihn auf eine anrückende Armee richtete, entsprang dem Stab ein lichtloser Strahl und jeder der von diesem Nichtlicht getroffen wurde, verwandelte sich in sprießende Pilze. Als er die Armee auf diese Art vernichtet sah, drehte sich sein anderes ich zu ihm um. Obwohl Rasputak in diesem Moment nur ein Geistwesen war, hörte er die Stimme in sich klar erschallen, die schmeichelnd zu ihm sprach und ihm diese ganze Macht versprach, die sogar jenseits derer des Loonkings lag. Im Gegenzug forderte es nur, daß er mit seinen Gitzen die bereits stotternde Penumbrale Maschine des sogenannten Gottkönigs Sigmar im Namen des Bös'n Mondes zerstören und das Tor seines Gefängnisses öffnen sollte. Im Gegenzug würde er ihn mit Geschenken und Macht überhäufen. Zum Zeichen, daß Rasputak nicht geträumt habe drückte er den Stab in dessen Arm, woraufhin Rasputak das Bewußtsein verlor.

Als Rasputak schließlich wieder zu Bewußtsein kam, lag er neben seinem Hocker und ein starker Schmerz tobte in seinem Arm. Als er noch schielenden Auges seinen Unterarm musterte, nahm er darauf einen Fingernagelgroßen blau - irrisierenden Flecken wahr, aus dem gelegentlich kleine Fünkchen stoben. Mühsam berappelte sich Rasputak und setzte sich wieder auf seinen Hocker. Durch die Vision ins Grübeln gekommen, überdachte er die Ereignisse der letzten 2 Jahre.
Parent - By Mythuor Date 10.06.2020 - 17:21
Rasputak schüttelte seinen noch dröhnenden Kopf und sinnierte vor sich hin...

Beim taktischen Rückzug vor den Truppen des Loonkings war ich hier in jener gemütlich-modrigen Höhle auf den Titanengebeinen herausgekommen. In dieser befand sich bereits ein kleiner Stamm von Nachtgoblin-Volksgenossen, welche sich als Jäger und Züchter niedergelassen hatten. Nachdem ich dem herrschenden Loonboss gehörig den Kopf gewaschen hatte und er durch eine Mondmaske voll unter meiner Fuchtel stand, begann ich meine Fühler in das neue Land auszustrecken.

Nach kurzer Zeit stießen meine Truppen auf einen leichtsinnigerweise nur leicht befestigten Außenposten von Chaosanbetern. Dort hielten sie ein kleines Grüppchen von Nachtgoblins gefangen und opferten jeden Morgen ein paar meiner künftigen Untertanen ihren schrägen Götzen. Das konnte ich natürlich nicht zulassen und so zogen wir los, um die richtigen Verhältnisse wieder herzustellen. Nach kurzen, heftigen Meinungsverschiedenheiten entnahm ich den steif werdenden Fingern des Unterhäuptlings den Schlüssel zu dem Käfigen, in denen die Gitze festsaßen. Als der Letzte herausgeschlüpft war, ließ ich sie antreten und offenbarte ihnen meine Macht im Schatten des Bös'n Mondes. Erschrocken zogen sie die Köpfe ein und beschworen ihre Treue. Nachdem das also geklärt war, säte ich Schleimpilzsporen im ganzen Dorf. Dann ließ die Käfige schultern (Man soll ja nix verkommen lassen) und führte sie in unsere gemütlicher Höhle zurück.
Unterwegs stellte sich ein junger Git namens Fu-Man-Tscheng als besonders Intelligent und hinterhältig heraus, sodaß ich ihm den Befehl über die Überlebenden übertrug. Als Zeichen seiner Würde überreichte ich ihm einen prächtigen Mondschild (Natürlich präpariert, damit ich immer sehen kann was das Schlitzohr gerade treibt, denn trau jedem Git nur soweit wie du ihn werfen kannst). Dann ließ ich die Kerls mit Speeren und Schilden ausstatten, damit ich sie im Gefahrfall möglichst weit nach vorne schicken kann.

Auf diese Art hatte ich meine Truppen gestärkt und gleichzeitig den Chaosknilchen eine saftige Watsche verpaßt. Ja, so hatte es hier auf den Titanengebeinen angefangen. Kurz danach kam dann die Sache mit Brokk Eisnmoscha....
Parent - By Mythuor Date 27.08.2020 - 17:13
...
Sein Einflußbereich war nach diesem Sieg über die Chaosanbeter deutlich gewachsen, und auch etliche bis dahin verborgene Stämme hatten ihm danach die Gefolgschaft angeboten, sodaß er beginnen konnte, eine feste Basis hier am See aufzubauen.

Nach etwa einem Jahr hörten neben Nachtgoblins auch etliche Troggothbanden und Squigzüchterclans sowie  einige Wildgoblinstämme auf seinen Befehl. So hatte er beschlossen einen zentralen Gewölbekomplex neben dem See auszubauen, um alle seine Pappenheimer im Auge zu behalten. Nach etlichen Katastrophen, Gemetzteln und statischen Problemen war es endlich soweit und er konnte seine Gemächer über der pulsierenden Gesellschaft in Besitz nehmen. Um diesen Erfolg zu feiern, ernannte er das ganze Ganggewirr rundum zu seiner Hauptstadt und gab ihr den Namen Oba - Rasputakia, denn schließlich war es allein ihm zuverdanken, das alles verwirklicht worden war.

Diese Gedanken fand er sehr beruhigend und auch sein Kopf klärte sich langsam, nur die Stelle am Arm erinnerte noch an das seltsame Geschehen. Rasputak beschloß letztendlich schulterzuckend, daß es keinen Sinn hatte, weiter über diese merkwürdigen Ereignisse nachzudenken. So entschied er, sich noch ein kräftiges Pilzdestillat zu gönnen und sich dann zur Ruhe zu begeben.

Kaum war er jedoch sanft eingeschlummert, fand er sich in luftiger Höhe auf einer Felsnadel über einem tiefen Tal stehend. Neben seinem Ohr flüsterte die bereits bekannte Stimme verführerisch. "Sieh dir das Tal ganz genau an. Erkennst du den Obelisken am Talende?" Kaum konzentrierte sich Rasputak darauf, da konnte er ihn plötzlich genau erkennen. Über der sandigen Ebene war ein gepflasterter Bereich angelegt. Auf diesem stand ein Sockel, in den das Bildnis eines geflügeltes Wesens eingelassen war. Darauf stand eine hohe, verzierte Säule die von einem kugelartigen Abschluß gekrönt wurde. Die Zeit hatte offensichtlich die frühere Bemalung komplett abgeschmirgelt, sodaß nur noch der braune Stein zu sehen war. Die Stimme neben seinem Ohr wurde eindringlich "Merke dir dieses Monument, denn es weist dir deinen Weg zu Macht, Ruhm und Schätzen". Schließlich wurde er angehoben und direkt in die  Schlucht hinabgeschleudert. Schreiend jagte er auf den Abgrund zu und wachte schweißgebadet am Boden neben seiner Schlafstatt auf. Das konnte doch nicht wahr sein.

Rasputak überdachte zähneknirschend seine erneute Vision. Was immer das auch bedeuten sollte, ihm fehlte ein Ansatzpunkt um den Ort herauszufinden, zu dem es ihn zog. Er kannte zwar auch seine weitere Umgebung, aber dieses Monument, daß ihm angeblich den Weg weisen sollte, war ihm gänzlich unbekannt. Sogar dieses Wesen im Sockel des Obelisken hatte er noch nie gesehen. Wenn er endlich wieder Ruhe haben wollte, mußte er seine Fühler ausstrecken, um den Ort zu finden. Kaum hatte er das beschlossen, ließ er Bumsfallara rufen und schickte ihn und seine Mondfressa - Squiglawine in alle Himmelsrichtungen aus. Zudem befahl er ihm, mittels der Wolfsstreitwagen, seiner neuesten Errungenschaft, immer den Kontakt mit ihm zu halten.
...
Parent - By Mythuor Date 27.08.2020 - 17:20
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Rasputak schreckte von seinem Squiglederlager hoch. Schon wieder dieser seltsame Alptraum. Seit Tagen schon. Wie sollte man sich da wohlfühlen. Er mußte etwas dagegen unternehmen, denn er hatte bis jetzt keine guten Nachrichten von seinen Spähern der Squiglawine erhalten!

Als er die Decke vor seiner Schlafhöhle zur Seite schob, sprang der heute mit der Wache beauftragte Scheppakopp auf und auch seine ihn umringenden Squigs gingen in Bereitschaftsstellung. Nachdem er den Squigs ein bereitliegendes Snotlingbein zugeworfen hatte und sie sich darum balgten, winkte er den Wächter herbei. Als der schielende Squighirte vor ihm stand, zog Rasputak ein gewundenes Schwarzstrauch-Runenholz heraus und übergab es ihm. Zudem erteilte er ihm den Befehl dieses und die Squigs zu nehmen und sich in das nahe Orklager von Pilzkopps Kloppas zu begeben. Der Stab würde ihm freien Zugang erlauben, da er damit unsichtbar für alle Orkaugen außer denen von Brokk wäre. Diesem sollte er den Befehl geben sich Zak Zak bei ihm einzufinden, wenn er den Pilzfluch je wieder los werden wolle. Mit einem Wink entließ er den unglücklich blickenden Scheppakopp, der seine Herdensquigs zusammensammelte und sich notgedrungen auf den Weg machte.

Rasputak selbst begab sich in seine Thronhöhle, aus der er auf sein geliebtes Oba - Rasputakia hinabblicken konnte und verfiel in tiefes Grübeln, wobei ihn seine Gedanken zurückführten zu dem Moment, in dem er sich den gewaltigen Ork trickreich untertan gemacht hatte.
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Parent - - By Mythuor Date 29.08.2020 - 00:19 Edited 29.08.2020 - 00:31
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Kurz nachdem er die ersten Stämme auf den Titanengebeinen vereinigt hatte, um hier in der Unterwelt seine Machtbasis zu errichten, kam es immer wieder zu Überfällen auf die etwas außerhalb liegenden Squigfarmen. Dabei wurden die Nachtgoblins verschleppt und die Vorräte geplündert. Immer kamen seine Truppen zu spät, bis sie eines Tages einen Geflohenen aufgreifen konnten. Dieser lieferte die Erklärung für den Spuk.

Es war eine marodierende Orkhorde, die in den Bergen ihr Winterlager eingerichtet hatte und jetzt die ihrer Meinung nach notwendigen Sklaven und Wintervorräte zusammenklaubte. Ihr Anführer war ein gewaltiger Ork mit dem Namen Brokk Knochenbrecha. Er war nicht nur brutal sondern auch schlau, sodaß er Rasputaks Truppen beobachten ließ und dann immer an der entgegengesetzten Gebietsgrenze zuschlug. Trotz dieser Hinweise gelang es nicht, dem Treiben ein Ende zu setzten. Daher beschloß ein sehr wütender Rasputak, daß er das wohl selbst in die Hand nehmen mußte. Gesagt - getan. Er verkleidete sich als fahrender Sneaky Snuffler, besorgte stark duftende, schmackhafte Pilze, bestieg eine einfache Squigsänfte und begab sich in die Gegend, in der sich vermutlich das Lager befand.

Bereits im ersten Nachtlager wurde er überfallen und in das Winterlager verschleppt. Dieses lag auf einer Felszinne und war von unten weder zu entdecken noch anzugreifen. Plangemäß spielte Rasputak den Eingeschüchterten und wurde letztendlich zu Brokk gebracht. Vor diesem mimte er den Verzweifelten und bot ihm als Gegenleistung für seine Freiheit den köstlichsten  und seltensten Pilzsud an, den er hatte. Der Ork lachte grollend und nahm ihm das Fläschchen ab, nicht jedoch ohne ihm so einen Schlag zu versetzen, das er in die Ecke der Behausung schlitterte. Der Knochenbrecha leerte das Gefäß mit einem Schluck und erfreute sich schmatzend an dem Wohlgeschmack. Dann schaute er irritiert zu der immer noch am Boden liegenden Gestallt, die sich ausschütteln wollte vor Lachen. Er packte Rasputak am Kragen und hob ihn zu sich empor. Dabei zerriß die einfache Kutte und das Ornat des Madcap - Schamanen kam zum vorschein. Brokk ließ sein vermeintliches Opfer fallen, als hätte er sich verbrannt. Dieses landete auf den Füßen und verkündete, daß der Ork nun unter seiner Kontrolle stünde. Daraufhin wollte Brokk zum Angriff übergehen, konnte sich aber nur noch im Schneckentempo bewegen, sodaß Rasputak problemlos ausweichen konnte. Nebenbei eröffnete er dem in Zeitlupe Tobenden, daß er jetzt den Pilzfluch des Samowar-Stechlings in sich trüge und er, Rasputak, nun sein Leben in der Hand habe. Um den Fluch zu vervollständigen warf er am Ende seiner Ankündigung gleichzeitig einen Wasserschleier und bestimmte Farnsporen über Brokk, der darauf zitternd erstarrte.

Rasputaks Laune besserte sich schlagartig, als er sich an das dumme Gesicht von Brokk Knochenbrecha erinnerte, als diesem danach schlagartig ein ganzer Pilzwald aus dem Nacken wuchs. Wahrhaft köstlich aber war sein Entsetzen, als sein Körper auf Rasputaks Befehl einfach auf die Knie fiel und sich ohne sein zutun vor ihm, Rasputak dem Mächtigen, verneigte. Seitdem lebte Brokk, jetzt Pilzkopp genannt mit seiner Horde in der Nähe von Oba - Rasputakia in einem Lager, immer bereit Rasputaks Befehlen folge zu leisten. Und immer noch in der Hoffnung, daß dieser den Pilzfluch endlich von ihm nähme, was Rasputak aber tunlichst vermied, um vor Brokks tödlicher Rache sicher zu sein.

Genau in diesem Moment wurde das Außentor der Thronhalle aufgetreten und der Knochenbrecher walzte herein. Unter den Arm geklemmt, der Blut und Wasser schwitzende Schepperkopp. Als Brokk vor Rasputak stand, ließ er das Häufchen Elend einfach fallen, woraufhin dieser zitternd davonkroch. Pilzkopp schaute von oben herab auf den feixenden Rasputak. Dieser zwang ihn auf die Stufen des Thronpodestes hinab und erklärte ihm, daß er ihn habe rufen lassen, um ihm ein paar Fragen zu stellen. Dann erzählte er dem weitgereisten Ork wie das gesuchte Monument aussehe und wie die Umgebung sei. Brokk hörte widerwillig zu, schüttelte nach kurzer Bbedenkzeit aber den Kopf, den dieses Monument war ihm gänzlich unbekannt. Enttäuscht befahl ihm Rasputak, seine Truppe kampfbereit zu halten und schickte ihn sodann wieder weg. Er hatte sich deutlich mehr davon erhofft, so blieb ihm nur zu warten, was seine Squiglawine herausfand.

....
Genau zur selben Zeit, sehr weit entfernt
....

Der letzte fehlende Squig Hopper-Späher gallopierte laut gröhlend ins Lager. Als er abgesprungen war, rannte er zum Hoppa-Obaboss. Hechelnd und nachhüpfend brachte er die gute Nachricht vor. Er hatte hinter einem Seitencanyon die gesuchte Ebene gefunden und auch den Obelisken hatte er entdeckt. Drum herum waren jedoch seltsame bunte Flammenwesen kichernd dabei, die Platten aufzubrechen und sich tiefer in den Boden hinein zu graben. Bumsfallara grinste, das bedeutete Kampf. Sich freudig die Hände reibend, winkte er Peitscha heran, den schnellsten Wolfsstreitwagenfahrer, den sie hatten und gab ihm den Auftrag, Rasputak wie im Fluge von ihrem Fund zu unterrichten. Das ließ sich dieser nicht zweimal sagen, sprang auf den Wagen und ab ging die wilde Jagd.

[Im Anhang kann man das Monument betrachten ;-)]
Parent - By MKR Date 31.08.2020 - 14:31
I see fire, over the mountains~
Parent - By Mythuor Date 31.08.2020 - 23:57
...
Rasputak stand hoch über dem Tal in dem das Monument stand...

Zwei lange Wochen hatte der Aufmarsch seiner Truppen gedauert aber es hatte sich gelohnt. Vor ihm lag das Ziel seiner Visionen. Nur verteidigt von wenigen Anhängern des Wandlers der Wege. Das konnte interessant werden.

Als er den Angriffsbefehl gab, begann der Wind aufzufrischen, und er Vermeinte ihn der Ferne einen Squigdudelsack das Lied vom Bös'n Mond pfeifen zu hören.
Parent - - By Mythuor Date 31.05.2020 - 23:47
Kommentare
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 29.08.2020 - 19:56
Welch seltsames Monument! :o
Parent - By Mythuor Date 30.08.2020 - 23:18
Ja, ja...
Sehr geheimnisvoll. :-)
Wer das wohl errichtet hat ?

...und vor allem, was befindet sich bloß darunter ? ;-)
Parent - - By MKR Date 02.06.2020 - 07:00
die Horde des neunten Auges
Parent - - By MKR Date 02.06.2020 - 07:01
Geschichten:
Parent - By MKR Date 04.06.2020 - 11:09
Frustration und fragwürdige Methoden

17 Jahre waren vergangen seit Augn'Agn'An aufgebrochen war um diesen Rujasko zu finden. Er war es leid! Er hatte das halbe Immaterium zweimal nach ihm abgesucht! Statistisch gesehen also sogar das Ganze! Er fühlte sich erschöpft, enttäuscht, ja schon fast verarscht! Was fiel diesem kalk-knochigen Khorn Krüppel ein!  Wenn er doch ach so wichtig war warum hatte niemand von ihm gehört?! Kein Horror und keine Dämonette konnte ihm Auskunft geben! Selbst Seuchenhüter hatte Augn'Agn'An gefragt, sofern sie aus der Ferne mit sprechendem Feuer bewerfen als Frage galt. Für ihn war das ein und das selbe.
Er seufzte und setzte sich auf seinen Gleitdämon Quap und tippte ihm mit einem Saugfinger grob auf sein großes gelbes Auge. Der Dämon zwinkerte verständnisvoll, es war Zeit, heim zu kehren!

das Ende einer Reise

Die unmögliche Bibliothek in der Spitze des Silvertowers lag nun seit mehr als 2 Jahren unberührt da, die dicken, in Leder und exotische Tierhäute gebundenen Folianten waren leicht eingestaubt, Niemand, von Ihnen selbst abgesehen hatte sie gelesen, seit Ihr Meister aufgebrochen war. In der Mitte des Raumes stand ein massiver Eichentisch, auf welchem "Das Licht der Phantasie" gerade genüsslich in "1000 Arten einen Squig zuzubereiten" stöberte. Gerade als es die Seite "Squigroulladen in Kaktussauce" aufgeschlagen hatte und sich wunderte woher man 2 Kilo Toilettenpapier nehmen sollte ging ein leichter Ruck durch den ganzen Turm. "Das Licht der Phantasie" blickte leicht panisch auf. Da! In einer dunklen Ecke des Raumes, glitzerte etwas. Das Tuch, welches den großen, ovalen Silber Spiegel  der dort stand verdeckte, war hinunter gefallen und gab nun einen Blick auf das darunter liegende Metall frei. Das "Licht der Phantasie" lies sich mit einem dumpfen "pumpf" vom Tisch fallen und kroch langsam auf den Spiegel zu. Der Spiegel schien leicht zu erzittern, langsam bildeten sich kleine silbrige Tröpfchen auf der Oberfläche. Das Buch kroch vorsichtig näher. Der Spiegel hatte aufgehört sein Spiegelbild zu zeigen, und die Tropfen schlossen sich zu immer größeren silbrigen Pfützen zusammen welche  an der Oberfläche des Spiegels klebten und langsam begannen sich hin und her zu wiegen. "Gnomisch für Anfänger", "Seelensauger und andere Party-Zauber" und noch einige andere Bücher in den Regalen scharrten ängstlich mit den Einbänden. Selbst als ihr Eigentümer noch im Turm gelebt hatte war so etwas noch nicht vorgekommen. "Das Licht der Phantasie" war fasziniert von der wogenden, sich fast schon hypnotisch verquirlenden silbrigen Masse die vorher der Spiegel war. Plötzlich schoss die silberne Flüssigkeit nach vorn und verschlang das Buch. Die Wellen erstarrten als das Buch einverleibt war für einen kurzen Augenblick, dann begannen sie sich langsam auszuweiten und Formen nahmen langsam Gestalt an. Mit einem leisen "plop" und einem hellen Blitz erschien Augn'Agn'An im Raum, unter seinen Füßen der nun wieder intakte Spiegel. Er atmete tief ein, es war weniger staubig als er erwartet hatte. "Wann bin ich?" Fragte er in den leeren Raum. Niemand antwortete, die Bücher raschelten leise. Nichts hatte sich verändert, die Bibliothek war noch immer Taub. Irgendwie hatte er Hunger auf Squig...

@Mythuor ich weiß der Boss heißt Arijoch, der gute Augn'Agn'An leider nicht ;-)
Parent - By MKR Date 31.08.2020 - 14:27 Edited 31.08.2020 - 14:29
Erste Funken

Quazaril verneigte sich vor dem Herold des Tzeentch "wir haben das Monument gefunden mein Herr, was sollen wir nun tun?"
Augn'Agn'An kicherte und das Auge in seiner Rechten Hand zuckte wild hin und her "Bewacht es gut und lasst niemanden heran, bis ich eingetroffen bin um das Ritual vorzubereiten! Ruft euch zusätzliche Horrors herbei um eure Truppen zu verstärken, meinem Geschmack nach zu urteilen werdet ihr bald auf Grünhäute treffen!" Er biss danach genüsslich in eine gebratene Squig-Keule.
" Sehr Wohl mein Herr! " Quazaril verneigte sich erneut und beendete die Psychische Verbindung. Der Tzaangor Schamane griff in seine Robe und holte ein Stück Kreide hervor, mit diesem begann er, auf der Steinplatte vor sich Zeichen in den Boden zu malen, eine Beschwörungsformel blökend.
Nachdem er seine Zeichnung beendet hatte nahm er, ohne das Aufsagen der Formel zu unterbrechen eine Rituelle Klinge von seinem Gürtel. Er stockte... War dies wirklich einen ganzen seiner Krieger wert? Nein, seine Enlightened würden den Feind abhalten können wenn er nur ein paar niedere Diener beschwor. Er Schnitt sich in die Hand und ballte diese zur Faust um den Blutfluss zu beschleunigen. Er vollendete die Zauberformel während sein dunkles, fast schon lilanes Blut auf die Steinplatte tropfte. Die Kreidezeichnung fing an zu glühen und mit jedem Tropfen seines Blutes hörte man ein leises Zischen und ein PLOP während die Realität sich verbog und einen Brimstone Horror Gebar. Diese kicherten wild und sprangen aufgeregt hin und her. 22... 23... 24...Quazaril wurde langsam schwindelig... 25... 26... Er zögerte, war es das wert? Die Brimstone Horrors, 13 Paar inzwischen, tanzten fröhlich und verspielt um ihn herum. Er ballte die Faust noch einmal mit aller Macht, 2 letzte Tropfen fielen auf die Kreide. zisch... PLOP... zisch... PLOP. Der Schamane nahm ein Stück Tuch und Verband sich den Schnitt. Er rieb sich mit seinem Dritten Arm über die Schläfe, Tzeentch nahm und Tzeentch gab. Er würde etwas Meditieren um den Blutverlust zu kompensieren. Er brüllte einige Befehle und seine Enlightened und Horrors legten sich um das Monument auf die Lauer. Sollten die Grünhäute nur kommen und versuchen die Pläne seines Meisters zu durchkreuzen!
Parent - - By MKR Date 02.06.2020 - 07:01
Kommentare
Parent - - By Mythuor Date 08.06.2020 - 12:47
Schöner Bogen zu den Letzten Rufen :-)

Nachtrag: Der Boss der Runjaskijo heißt Morgurion ;-)
War bei den vorhergenenden RdTs aber noch nicht fertig gebaut, und muß jetzt erst mal aussetzten. :-P
Parent - By MKR Date 08.06.2020 - 14:40
Vielen Dank :-)
Ah, auch gut, dann wusste nicht mal ich wie er heißt xD
Parent - - By Gauntherder Date 04.06.2020 - 18:07
Die Enklave der tausend Blüten
Parent - - By Gauntherder Date 04.06.2020 - 18:07
Geschichten:
Parent - By Gauntherder Date 04.06.2020 - 18:08 Edited 04.06.2020 - 18:23
Ein erster Überblick

Grüße Fremder. Ihr sucht nach den Aufzeichnungen über die Enklave der tausend Blüten, nicht wahr? Woher ich das weiß? Man nennt mich den Schreiber und es ist nicht wichtig wer wen gefunden hat, sondern wichtig ist lediglich die Geschichte, die daraufhin erzählt wird. Ich würde diese Geschichte gerne niederschreiben, wenn es euch nicht stört. Die Geschichte der Enklave meint ihr? Nun… verzeiht mir, wenn ich aushole, aber lasst uns bei der Geschichte Cathays beginnen.

Die Geschichte Groß-Cathays beginnt lange Jahrhunderte vor den Aufzeichnungen des westlich gelegenen Menschenreiches. Lange bevor Fürsten, Kurfürsten und Grafen um ihre wertlosen Burgen stritten, organisierte und einigte sich im Osten das Reich Cathays, immer wieder unter wechselnden Warlords, Herrschern und Dynastien, doch mit bedeutender Kultur. So weit fortgeschritten waren einst die Techniken, akademischen und medizinischen Künste, dass man den Nachbarn in Westen keine Aufmerksamkeit schenkte, während diese umgekehrt nur wenig Wissen über das sagenumwobene Land im Osten hatten. Jahrhunderte lang bewährte sich diese Praxis und man wähnte sich sicher im weiten Osten.

Geographisch bedingt wurde diese Abschottung in der alten Welt zusätzlich durch das Große Gebirge, in dem Oger, Zwerge und andere Völker beheimatet waren. Während im Westen die Völker weitestgehend unter sich blieben und die Zwerge neben den Menschen große Dynastien, die ebenso wieder vergingen, gründeten, vermischten sich im Osten die Kulturen und die Völker, vor allem an der Küste zu Nippon, die ohnehin noch zusätzlich durch den Warenhandel dem Austausch von Kulturgütern ausgesetzt war. Eine der Städte in dieser Region war die Stadt der tausend Blüten – in vereinfachter westlicher Transkription Quiantseking oder einfach Tseking, in der Hou Yan Sheng Tse als Fürst regiert.

In dieser Musterung werden euch Einblicke in die Truppen des großen Hou Yan Sheng Tse, dem Herrscher Tsekings, zuteil, und ihr werdet von ihren Taten und Abenteuern erfahren. Doch lasst uns in dieser Sache geordnet vorgehen und bei der Politik Tsekings beginnen. … Moment, wie meint ihr das, euch interessieren diese ollen Kamellen über Tseking nicht? Ihr wollt nur über die Ereignisse in der Enklave der Tausend Blüten unterrichtet werden? Ich fürchte dann habt ihr im Ansatz nicht verstanden. Die Geschichte wiederholt sich und die feudalen Strukturen Tsekings wurden vom Geist des Huos erneut in die Welt getragen. Ihr werdet noch früh genug erfahren wie der Geist Huos dieses Reich beseelte und die Gründung auf dieser Welt zustande kam, doch lasst uns zunächst die Politik und den gesellschaftlichen Aufbau Tsekings, oder der Enklave, wie ihr möchtet, ergründen.

Der Stadtstaat Tseking und so auch die neue Enklave sind streng hierarchisch gegliedert. Im Zentrum der Stadt liegt der verbotene Hof des Huo. In der Enklave wurde der Hof ohne jeden Bauplan, getragen durch den Wind der Ahnen eins zu eins wiederaufgebaut. Ob der Thron vakant ist? Gerüchte gehen umher, dass der Huo als … wie nennt ihr sie? Stormcast Eternal? wiedergekehrt ist. Ob dies wahr ist und ob der Huo den Bau in Auftrag gegeben und ihn dann bezogen oder ober Huo den fertiggestellten Bau betrachtet und darin eingeschmiedet wurde, ist den Massen – und damit auch euch – unbekannt und ist eines der größten Geheimnisse des Stadtstaates. Führerlos scheint der Stadtstaat allerdings nicht zu sein, doch auch in den Zeiten vor dem großen Weltenbrand waren Sein, Schein und die Realpolitik drei Seiten der gleichen Pagode. Ich kann euch auch mit Sicherheit sagen, dass eine Gestalt in Rüstung auf dem Thron sitzt, ja eingeschmiedet zu sein scheint, vielleicht irre ich mich aber auch im Staat und der Zeit, verzeiht einem alten Mann. Doch zurück zur Gliederung des Stadtstaates und unterbrecht mich bitte nicht dauernd.

Um den Hof herum, der nur vom Hochadel, den sogenannten Daimyo, und seinen Heloten betreten werden darf, gliedern sich die bürgerlichen Viertel. Die Beamten des Verwaltungsapparates, Handwerker sowie ehrwürdige Krieger die zugleich als Polizei- und Stadtwache dienen, haben hier ihren Sitz. Sämtliche Einwohner des Stadtkerns sind freie Bürger und zugleich nichtadlige. Ein Bürger, der in den Adelsstand erhoben wird, wird sofort aus der Stadt verbannt, was zum einen die politische Stabilität und zum anderen die Expansion der Enklave ... äh Tsekings, ach ihr wisst schon… ermöglicht.

Die Adelshöfe im Umland der Stadt sind kleine Vorpostensiedlungen, oft nicht mehr als zwanzig Personen umfassend, welche die Versorgung der Stadt sicherstellen. Jeder Adlige ist für einen Hof und damit einen Teil der Einwohner des Stadtstaates als Lehnsherr, Richter und Souverän zuständig und unterhält Ordnung und Gesetz. Umgekehrt unterhalten die Bewohner (freie wie unfreie) den ritterlichen Hof, der in Konkurrenz zu den übrigen Höfen tritt. Durch diese wirtschaftliche Konkurrenzsituation innerhalb der Feudalgesellschaft bilden sich leistungsfähige Landwirtschaftsbetriebe heraus. Die Bewohner der Höfe gliedern sich in freie und unfreie Bürger. Die freien Männer rekrutieren sich aus der sozialen Schicht des zentralen Stadtstaates, die meist als direkte Verwalter für den Adligen auf dem Landeshof arbeiten. Die unfreien Männer hingegen sind meist Bauern, die dem Adligen direkt als Leibeigene unterstehen.
Die Oger bilden einen weiteren Sonderfall und sind meist als Tagelöhner in den Landwirtschaftshöfen eingesetzt, werden jedoch nicht vom Ritter des jeweiligen Hofes, sondern direkt durch den Stadtstaat und den Daimyo bezahlt. Durch diese Subvention, die von einer Seite als Lohnknechtung, von der anderen Seite als Tributzahlung verstanden wird, ist zum einen schwere Arbeitskraft auf den Feldern, zum anderen die Sicherheit vor und durch die Dienste der Oger gewährleistet. Teile dieses Vertrags begründen auch überhaupt erst die fortwährende Abhängigkeit der Landeshöfe gegenüber dem städtischen Regierungshof, so dienen die Oger gleichzeitig auch als Faustpfand der Zentralregierung.


Zwerge Tsekings in Verteidigungsformation. Gut zu erkennen die Jadenen Flügel am Helm des Anführers als Reminiszenz an den Jadegeist

Im Handwerkerviertel der Stadt ist außerdem die Yang-al-Kazad, die Stadtburg der Zwerge beheimatet. Die Zwerge des Yang-Gebirges waren der Stadt Tseking einst zunächst über Handelsverträge, später über offene Bündnisse und letztendlich als Einwohner verbunden. Die Zwerge haben einen eigenen Stand in der Stadt und haben ihre eigenen gesellschaftlichen Eigenheiten in bewundernswerter Stur- und Gelassenheit in die gesellschaftliche Ordnung integriert. Sie versorgen alle Höfe mit Metall- und Handelswaren und sind einzigartig in ihrer Schmiedekunst. Durch diese verbindende Funktion haben sie ein hohes Ansehen und dienen oft als Richter und Schiedsmänner zwischen den Höfen, was ihnen eine Sonderstellung am Hofe Tsekings einbringt. Bedingt durch zahllose Verträge, Eide, Grolle und Freundschaften ist sich keiner der Beteiligten je ganz sicher, welchem Herrn und Ziel die Zwerge eigentlich verpflichtet sind, was in umgekehrter Weise auch zu keinem Versuch der Zentralregierung führte, die Zwerge enger an die Stadt zu binden. Durch diese Symbiose, die nach dem Gebirge der Zwerge und der Stadt Yang und Quiang genannt wird, blieb der gesellschaftliche Stand über die Jahrhunderte erhalten. Die Gesellschaft der Zwerge ist durch eine archaische, klerikale Struktur geprägt, in welcher der große Jadegeist und das Bild der Ahnen eine wichtige Rolle einnehmen. Als quasi Pariah übernehmen die Zwerge als Wandler zwischen den Schichten wichtige priesterliche Aufgaben und wurden so immer weiter bis in den Adel hinein verwurzelt.

Was das alles mit der Musterung, der ihr beiwohnen möchtet zu tun hat? Langsam, langsam, lasst uns dann also einen Blick auf die Armeen des Stadtstaates Tsekings im großen Reich von Cathay oder den Verteidigungstruppen der Enklave auf den Titanengebeinen werfen.

Die Truppen der Enklave


Die Armee wird von General Yamamoto angeführt, der ein direkter Unterstellter des Hou Yan Sheng Tse ist. Gerüchte besagen, dass er der wahre Souverän des Staates ist, während die gesamte Adelsriege sehr darum bemüht ist, den Status mit dem Huo an der Spitze als gegeben und unumstößlich darzustellen. Ihm zur Seite stehen verschiedene Truppengattungen. Während Yamamoto den Gesamtbefehl über die Armee Tsekings besitzt, befehligt er in erster Linien nur die Oberhäupter der verschiedenen sozialen Schichten. Direkt unter Yamamoto dienen die Daimyos Shino Tze und Yakito Risashimi, welche den Oberbefehl über die Ritterlichen Samurai der Stadt haben.


General Yamamoto

Die Truppen sind in strenger Hierarchie und Kasten eingeteilt. Während im übrigen Cathay auch das Militär durch den jeweiligen Ritter selbst organisiert wird, vereinen sich im Verteidigungsfall die Banner und jeder Hof legt sein eigenes Banner ab und nimmt das der Stadt Tseking an. Zusätzlich ist jeder Hof verpflichtet eine gewisse Anzahl an freien wie unfreien Männern zu stellen. Die Linientruppen werden dabei von den Ashigaru, den „Regulären“ gestellt. Diese sind freie Männer der Stadt, im Dienste und bezahlt durch die Höfe. Die unehrenhaften Aufgaben wie der Fernkampf und unterstützende Angriffe in die Seite oder den Rücken des Feindes werden dabei von den Leibeigenen, zur Verteidigung heranangezogene Bauern mit niedrigem Ausbildungsgrad, durchgeführt. Im Kampf wird der Oberbefehl dieser Truppen direkt unter Yamamoto gestellt.


Bewohner der Enklave, Reguläre, im Hintergrund Bauern.

Nicht zu vergessen sind die Zwerge, die eigene Kriegerbünde und mit technischen Erfindungen ausgerüstete Artillerieregimenter stellen. Sie entscheiden sich aus freien Stücken und ohne Zwang zur Verteidigung der Stadt und ich will ehrlich gesagt nicht den Preis wissen, den die Zentralregierung nach jeder durch die Zwerge gewonnen Schlacht an diese Zahlen muss, sei es in Münze oder Zugeständnissen. Angeführt werden die Zwerge meist von einem Zwergenoberen, nicht selten auch von einem der Zwergenkleriker. Meist bilden die Zwerge trotz ihrer gesellschaftlichen Unabhängigkeit wie auch in ihrer Rolle als Priester den Kleber, das Zentrum, ja den zentralen Amboss einer Armee.


Ein typischer Oger der Reiche Cathays

Was es mit den Ogern auf sich hat? Diese hätte ich fast vergessen! Die Ogersöldner verstehen meist nur die Kommandos ihres Hofherrn, auch wenn sie eigentlich vom Staat selbst bezahlt werden. Sobald das Gefecht losgeht, vertrauen diese Kollosse aber sowieso eher ihren Instinkten als den Rufen und Befehlen eines schwächlichen Menschleins, verzeiht ich meine noblen Fürsten. Nicht selten kommt es vor, dass im Nachspiel einer Schlacht Oger ihre Stammestriebe wiederentdecken und auf ihre Unabhängigkeit bestehen, was zu einigen blutigen Fehden zwischen den Ogern, den Höfen und dem Zentralstaat als Dreiecksgeplänkel geführt hat.

Habt ihr noch Fragen, oder genügt euch diese Zusammenstellung? Was sagt ihr da? Schenkt den Gerüchten über dieses… Wesen keine Beachtung. Was soll das sein, ein Dampfender Drache? Drachen sind doch schon lange ausgestorben, das weiß doch jeder. Wie bitte, dann ein Drachenkanonenbootgefährt? Jetzt wird es aber lächerlich, ihr lest wohl zu viele Gruselgeschichten. Solange ich das nicht selbst gesehen habe, glaube ich es nicht.

Wenn ihr die Enklave besucht, grüßt Wei Shimo recht herzlich von mir, den Wirt des Gasthauses zum Grünen Drachen und gebt auf die Druchiininjas acht. Welche Dunkelelfenninjas? Nein, ich habe für heute genug erzählt, lasst uns diese Geschichte an einem anderen Tag ergründen, nehmt euch ein Getränk und setzt euch wieder zu den anderen ans Feuer.
Parent - - By Gauntherder Date 04.06.2020 - 18:07
Kommentare
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 04.06.2020 - 19:34
Cooler Text. Auf das weitere Einflechten in den Hintergrund der Titanengebeine bin ich gespannt. Das ist ja bisher nur hauchdünn angeschnitten.

Und vielleicht für dich interessant: in Ellystrion leben tatsächlich Menschen Nippons und Cathays, die über den Spiegelpfad aus Tor Elithis auf die Titanengebeine gekommen sind.
Parent - - By Gauntherder Date 04.06.2020 - 19:48
Interessant. Vllt ergibt sich da ja noch was :)
Wie funktioniert das mit den Realms überhaupt bzgl dem Übertrag aus der alten Welt?
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 04.06.2020 - 20:28
Da gibt es keinen festen Weg, alles sind Einzellösungen. Für mich habe ich den Weg über eine in einem Spiegel versteckte Weltentasche genommen, der die Zeitalter überdauert hat. Aber alles ist möglich. Wichtig ist für den Wettbewerb nur, dass dein Volk auf den Titanengebeinen ankommt.
Parent - - By Gauntherder Date 04.06.2020 - 20:36
Ich hab das so verstanden als wäre die alte Welt komplett zerstört worden
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 05.06.2020 - 00:36
Jopp, aber irgendeinen Zaubertrick kann man sich immer ausdenken. Immerhin gibt es mehrere Wesen der Alten Welt, die den Weg in die Mortal Realms geschafft haben auch im offiziellen Fluff.
Parent - By Mythuor Date 08.06.2020 - 12:52
Sehr schönes Intro. :-)

@:>Wie funktioniert das mit den Realms überhaupt bzgl dem Übertrag aus der alten Welt?

...wie Kythnos schon sagte ...

>Jopp, aber irgendeinen Zaubertrick kann man sich immer ausdenken.


also laß deine Phantasie spielen und überrasch die Leserschaft ;-)
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 14.06.2020 - 14:30
Elfenreich Ellystrion
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 14.06.2020 - 14:31
Geschichten:
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 21.08.2020 - 13:23
Auf den Hügeln Vaish'Calars wurde ein neues Wunder geschaffen. Prinz Anduil und seine engsten Vertrauten beobachteten vom Balkon der noch immer aus den ersten Tagen des Prinztums stammenden Residenz, wie Magier und Baumeister im Einklang das neue Herzstück der Hauptstadt Ellystrions schufen: den Zephyr-Distrikt.

Große Inseln levitierenden Gesteins wurden durch magische Energien aus der Umklammerung schwerer Felsschichten gelöst, um dann von fachkundigen Steinmetzen und Zimmerleuten mit eleganten Brücken verbunden und an den Boden geknüpft zu werden. Kundige Zwerge aus den Reichen hinter Dorlaeroths Reichstor waren unter den Fundamenten der Drachenhalle auf dieses geologische Wunder gestoßen und reich aus den Kammern Tor Elithis' belohnt worden. Waren die Inseln erst in Position, würden die Arbeiten zum Errichten der Gebäude des Distrikts beginnen. Zahlreiche Baumeister warteten bereits mit ihren Entwürfen auf, doch heute würden sie warten müssen. Eine wichtigere Beratung war anberaumt worden, denn das Ereignis langjähriger Arbeit lag endlich vor.

Prinz Anduil warf noch einen letzten Blick auf den Zephyr-Distrikt, bevor er sich zum Betreten der Residenz wandte. Drinnen warteten vier wichtige Besucher auf ihn: sein oberster Kartograph, der Meister der Seeschatten, der Seneschall der Windreiter und einer der Sturmgeborenen.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 26.08.2020 - 00:36
Beim Eintreten Prinz Anduils und seiner Berater verneigten sich die drei eingetroffenen Aelfen und der Sturmgeborene. Sie standen vor dem großen, aus edlen Hölzern gefertigten Ratstisch, der für dieses Treffen bereits von allen störenden Dingen befreit worden war. Es war selten, dass man die fein gearbeiteten Schnitzereien auf der Oberfläche des Tisches so unbehindert sehen konnte, wie Prinz Anduil bemerkte. In der Mitte der Tischplatte zeigte sich die außerdem das in feinsten Ithilmarfäden eingearbeitete Wappentier Tor Elithis', der Merwyrm Illiassar. Anduil hatte ihn aus den Ruinen der ehemaligen Hauptstadt herbeischaffen lassen, um die Erinnerung an die verlorene Heimat wachzuhalten. Jedes Erblicken der prächtigen Gestalt Illiassars fühlte sich an wie ein schmerzhafter Stich in sein Herz. Er war froh, dass das Gepäck seiner Gäste diesen Blick schnell wieder versperren würde.

"Seid willkommen in meiner Residenz, Ellewain, Hoher Seneschall der Windreiter, Arthodil, Meister der Seeschatten und Hallwiol, erster meiner Kartographen. Und auch Ihr, Knight-Azyros Tyrwal Donnerschwinge, heiße ich im Herzen meines Reiches willkommen. Ihr alle habt eine lange und mühsame Reise hinter euch, die ihr im Namen Ellystrions und Dorlaeroths unternommen habt. Ihr wurdet ausgesandt, dieses uns noch unbekannte Reich zu erkunden, seine Eigenheiten kennen zulernen, seine Bewohner und Herrscher aufzufinden und all dies festzuhalten. Denn ohne Kenntnis unserer neuen Heimat werden wir nie unseren Platz darin kennen. Eure Tapferkeit und euer mitgebrachtes Wissen legen das Fundament für unsere Zukunft. So tretet nun vor und berichtet mir, was ihr in Erfahrung bringen konntet."

"Sehr gerne, mein Prinz", Hallwiol, gewandet in edle dunkelrote Roben, schritt als erster vor. Er hatte seine langen, hellbraunen Haare sorgsam zu einem strengen Zopf zusammengebunden, der hinter seinem Rücken herab hing. Anduil erkannte dies als typisch für die Gelehrten seines Reiches, die so während ihrer Studien nicht mit störenden Haarsträhnen zu tun hatten. In seinem Arm hielt Hallwiol mehrere große Schriftrollen, die er alle sorgsam auf den großen Tisch legte. Vorsichtig wählte er eine der Schriftrollen aus, löste den Verschluss und begann sie mit Bedacht auf dem Tisch auszurollen. Kräftige, kunstvoll aufgetragene Farben strahlten vom Papier in den Raum hinein und zeigten die Kunstfertigkeit, die den besten der Kartographen innewohnte. Blautöne schillerten dort, wo Wasser dargestellt werden sollte und vor Lebenskraft geradezu strotzende Grün- und Brauntöne stellten die Landmassen dar.



"Mein Prinz, dies sind die Titanengebeine", begann Hallwiol zu sprechen. "Einer Legende nach befinden wir uns auf den Überresten einer gewaltigen Kreatur, die einst im Reich Ghyran gelebt hat. Ob dies der Wahrheit entspricht vermag meine Zunft nicht zu sagen, aber ihr könnt zweifelsohne erkennen, weshalb frühere Bewohner dieses Kontinents diesen Namen gewählt haben. Die Küstenlinien und Gebirgszüge muten tatsächlich wie die der Leib eines unvorstellbar großen Wesens an. Ellystrion liegt dieser Sichtweise entsprechend auf den Armen des Titans." Er ließ den Blick des Prinzen und seiner Berater über die Karte schweifen und gab ihnen Zeit, einen ersten Eindruck der Karte der Titanengebeine zu erhalten, bevor er fortfuhr. "Wie dem auch sei. Wie wir bereits bemerkt haben, sind die Temperaturen in unserem Teil dieser Welt eher als kühl zu sehen, sodass sich nur wenige Laubwälder in Ellystrion finden und unser Ackerbau vielerorts auf magische Unterstützung angewiesen ist. Im Winter treiben sogar Eisschollen in die Bucht von Tirianth. Doch dies gilt nicht für alle Regionen dieser Welt. So finden wir um den Bauch herum tiefe gemäßigte Wälder und im Bereich des Rückens sogar subtropische Flora mit den entsprechenden Temperaturen. Die Titanengebeine sind also sehr vielfältig, könnte man sagen. Ich habe mir erlaubt, alle Biome, auf die wir gestoßen sind auf dieser Karte festzuhalten."
Attachment: Karte2020_Biome.png (861k)
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 27.08.2020 - 12:12
"Was wir auf unseren Erkundungen auf den Titanengebeinen bald festgestellt haben, war dass überall Spuren vergangener Zivilisationen sichtbar waren. Wie Ihr wisst, sind wir bereits in Ellystrion auf Überreste ehemaliger Straßennetze gestoßen und haben diese die Zwecke unseres Reiches erneuert. Doch ähnliche Spuren können wir in nahezu jedem Winkel der Titanengebeine nachweisen. Die Stile unterscheiden sich zum Teil erheblich, sodass wir von sehr unterschiedlichen Völkern ausgehen müssen, doch es ist klar, dass hier einst prosperierende Reiche existiert haben müssen. Zu unseren Vermutungen, was mit Ihnen geschehen ist, kann unser geschätzter Freund Tyrwal Donnerschwinge sicher etwas mehr erzählen." Hallwiol verneigte sich vor Prinz Anduil und dessen Beratern, bevor er zurücktrat und Tyrwal mit einer schlichten Geste bat, nach vorne zu gehen.

Der Sturmgeborene nahm zunächst seinen Helm in die Armbeuge, trat vor Prinz Anduil und neigte sein Knie. "Eure Exzellenz, Leofric I. von Dorlaeroth übermitteln euch seine Grüße und seinen Dank für die Einbindung seines Reiches in dieses zukunftsweisende Unterfangen. Er ist bereits sehr gespannt darauf, die Ergebnisse unserer Unternehmung in Dorlaeroth präsentiert zu bekommen." Prinz Anduil legte dem Sturmgeborenen die Hand auf seine gepanzerte Schulter. "Erhebt euch, Knight-Azyros Tyrwal Donnerschwinge. Ihr seid hier unter gleichgestellten Freunden und niemand sollte hier knien. Erzählt mir lieber von dem, was mein geschätzter Erster Kartograph angeschnitten hat."

Erleichtert erhob sich Tywal, blickte sich noch einmal in der Runde um, und begann dann mit seiner Erzählung. "Wie wir alle wissen, befinden sich die Titanengebeine im Reich Ghyran, auch bekannt als das Reich des Lebens oder die Jadekönigreiche. In diesem Reich ist die Macht des Lebens überall präsent und kein Reich ist strahlender als die Blütezeit Ghyrans. Die Gottheit Alarielle beansprucht die Herrschaft über das gesamte Reich, doch dem war nicht immer so. Einst war ganz Ghyran in den Besitz Nurgles geraten und seine dämonischen und sterblichen Schergen überzogen das Reich mit Seuchen, Krankheiten und Pestilenzen. Verderbte giftige Fauna erblühte überall und quälend ätzende Nebelwolken aus Sporen überzogen jeden Winkel dieser Welt. Alle Zivilisationen vergingen unter seiner Herrschaft und nur okkulte, seuchenzerfressene Kulte konnten überleben. Wir gehen davon aus, dass dies auch auf den Titanengebeinen passiert ist, auch wenn wir in den Ruinen untergegangener Reiche noch kein Hinweise darauf finden konnten. Jedoch scheint es so, dass der Sieg der Streitkräfte um Sigmar und Alarielle im Krieg des Lebens dafür gesorgt hat, dass sich Nurgle auch von diesem Land zurückziehen musste. Doch alle Reiche täten gut daran, auf der Hut zu sein. Denn Überbleibsel seiner Macht sind uns nahezu überall auf unseren Erkundungen begegnet, besonders in den feuchtwarmen Ländereien im Süden der Titanengebeine."

Hallwiol war unterdessen wieder an den Tisch herangetreten und erhob nun seine Stimme erneut. "In der Tat, es gab mehr als nur einen Diener Nurgles, die wir auf unseren Reisen niederstrecken mussten. Ich bin sehr dankbar für die Dienste der Windreiter, der Seeschatten und natürlich der Sturmgeborenen, die uns unter Einsatz ihres Lebens vor diesen bösartigen Kreaturen beschützt haben." Mit diesen Worten deutete er nacheinander auf die Vertreter der genannten Fraktionen, die jeweils dankend nickten. "Nun lasst uns aber fortfahren, es gibt noch so viel zu berichten! Schaut euch nun diese Karte hier an, mein Prinz." Eine weitere Karte würde ausgerollt und über die zuvor gezeigte Karte gelegt. "Hier seht ihr die Reiche - in manchen Fällen ist der Begriff Territorien sicher treffender -, die wir auf den Titanengebeinen auffinden konnten. Viele davon konnten wir nur unter äußerster Vorsicht und Geheimhaltung erkunden und die Unterschiede zwischen ihnen sind groß. Doch eines haben fast alle gemein: sie scheinen wie wir erst nach dem Vertreiben Nurgles auf diesem Land gegründet worden zu sein."

Attachment: Karte2020_Staaten.png (841k)
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 31.08.2020 - 09:45
Nachdem alle Anwesenden Gelegenheit gehabt hatten, sich einen Überblick über die Reiche der Titanengebeine zu verschaffen, setzte Hallwior wieder an: "Natürlich haben wir zu allen Reichen wesentlich genauere Informationen herausfinden können, die sich auf diesem Maßstab nicht festhalten lassen. Lasst mich daher nun ein paar weitere Karten präsentieren, die einen detaillierteren Blick auf diese gestatten." Erneut rollte er die ausgelegte Karte zusammen und wählte eine neue Pergamentrolle, um sie auf dem Tisch auszubreiten.



"Vermutlich muss ich in dieser Zusammenkunft wenig über das Gezeigte erzählen. Doch ich bitte das Geschwafel eines Gelehrten zu entschuldigen, um doch ein paar Worte verlieren zu dürfen." Hallwior ließ eine kurze Pause verstreichen und fuhr dann fort. "Gut, gut. Hier, in der Wüste Il-Sairach findet sich die Wiege unseres Reichs und unsere gesammelte Weisheit, die Ruinen unserer einstigen Hauptstadt Tor-Elithis. In ihrer Geborgenheit beschritten wir den Spiegelpfad und erreichten dieses Zeitalter und die Titanengebeine. Ihr Bodensockel ist durch Duardin-Ketten an die umgebenden Bergflanken gebunden und ohne diese würde sie unvermeidlich im feinen Sand unter dem Spiegelsee versinken. Ihre Hallen bergen noch immer die große Bibliothek von Thyria und kein Juwel in unserem Reich kann sich mit ihrem Wert messen. So wachen weiterhin unsere besten Regimenter in den Schatten eingestürzter Türme und Paläste."

"Verlassen wir Il-Sairach erreichen wir bald die neue Festung der Sturmgeborenen, deren Errichtung Ihr ihnen dort gestattet habt, mein Prinz. Die Windhalle beheimatet eines ihrer Vorhut-Regimenter vom Orden des Jadewindes, einer Ausgründung der Ethereal Templars, die Dorlaeroth halten. Von ihrer Hügellage aus überwacht die Windhalle die weiten grasüberzogenen Ebenen, die das Zentrum Ellystrions kennzeichnen. Nur wenige Wälder existieren hier und der Wind fegt fortwährend ungebremst über das Land."
Attachment: Karte2020_Elithis.png (478k)
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 14.06.2020 - 14:31
Kommentare:
Parent - - By Mythuor Date 27.08.2020 - 17:08
Moind :-)

Kaum ist man mal nicht on, gehts hier bunt weiter. :-P

(Danke für die Lesenachtschicht ;-) )
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 27.08.2020 - 20:40
Irgendwie muss ich ja noch ein paar Punkte für die Ordnung holen ;-P
- By Mythuor Date 31.05.2020 - 23:48
Nachfolgend können die Interagierenden Geschichten gepostet werden :-)

Es ist was los auf den Titanengebeinen...
- By Mythuor Date 06.08.2020 - 00:10 Edited 06.08.2020 - 00:19
... Geh nie allein in den Alrunii - Wald ...

.....
Die grosse Mittagsglocke wurde geläutet, für heute war der Unterricht an der Klosterschule beendet. Alfrid packte seine Kladde zusammen, hängte den Griffel daran, verneigte sich vor dem Lehrmeister und ging gemessenen Schrittes zur Tür. Kaum jedoch war diese zugefallen, als er auch schon Losstürmte. Nachdem er fast den dicken Schulzen umgerannt hatte, lief er etwas vorsichtiger weiter.

Kurz darauf hatte er den Ort schon hinter sich gelassen. Dann bog er in den Pfad ein, an dem eine alte Kate der Zeit trotzte. Auf der Bank vor der Hütte sass ein alter Mann mit schlohweisser Mähne. Er schaute auf als Alfrid herankam. Leicht kurzatmig rief ihm der Junge zu "Grossvater, was machen wir denn heute Nachmittag?"
Dieser schmunzelte wie so oft über den Eifer seines Enkels. "Ach geh, Alfrid, jetzt komm doch erst mal an. Wenn wir gegessen haben, werden wir schon was finden, um uns die Zeit nicht lang werden zu lassen"

Als die beiden vom Tisch aufstanden und in die Sonne traten, sagte der Alte. " Alfrid, geh doch mal in den Schuppen und hol die beiden Körbe, die da liegen. Ich spürs in den Knochen, dass wir beim Alrunii - Wald jede Menge Maulbeeren finden werden. Daraus mache ich uns zum Abendessen eine köstliche Grütze" Das lies sich der Junge nicht zweimal sagen und kurz darauf waren die Beiden, fröhlich miteinander erzählend, auf dem Weg zum geheimnissvollen Alrunii - Wald.
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