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Up Topic Sonstiges / DER REST / Picard vs. Mandalorian (locked)
- - By Poliorketes Date 06.04.2020 - 19:27 Edited 06.04.2020 - 19:29
Die beiden erfolgreichsten SF_Franchises bedienen aktuell den Serienbedarf. Zugegebenermaßen hänge ich bei Picard inzwischen ein paar Folgen hinterher, den Mandalorian habe ich aber bislang durchgehend gesehen.
Beide Serien fangen stark an, haben dann aber mehr oder weniger schnell erste Durchhänger. Picard setzt vor allem auf Gastauftritte alter Star Trek-Favoriten, der Mandalorian versucht mit vertrauten Elementen etwas Neues aufzubauen. Picard ist für Star Trek actionlastig, wobei mir die Action oft wie ein Fremdkörper vorkommt. Mandalorian ist von vornherein als Actionserie konzipiert, und die Action ist klasse. Dafür fällt die Story gegenüber dem manchmal zu komplexen Picard deutlich ab, die Logik hinkt gerne mal hinterher. Picard ist schick, aber das Design vom Mandalorian ist erste Sahne.

Beide Serien sind nett, aber ein echter Kracher sind die für mich auch nicht. Eure Meinung?
Parent - By DeForestKelley Date 06.04.2020 - 21:18
Vom Mandalorian habe ich lediglich die erste Folge gesehen – leider in der Deutschen Synchronisation, da es die Ausstrahlung auf Pro Sieben war – und noch keine Folge von Picard, da ich nicht den benötigten Streaming-Anbieter abonniert habe.

Als langjähriger Star Trek -Fan mit viel Liebe für den besten Captain der Sternenflottengeschichte und einem Soft-Spot für die militanten Vettern der Vulkanier werde ich Picard auf jeden Fall sehen. Ganz entspannt, mit viel Vorfreude, aber ohne zu hohe Erwartungen. Auf die bisher gemischten Reviews gebe ich nicht viel, denn genauso wie schon bei Discovery – welches ich persönlich nicht schlecht finde und auch nicht als schlechteste Trek-Serie ansehe – scheinen sich die Grabenkämpfe im Fanlager entlang den politischen Lagern in den USA zu formieren.

Generell glaube ich, dass das Star Trek -Franchise in einer tiefen Krise sitzt, weil es, um profitabel zu sein, ein breites Publikum ansprechen muss, welches ganz andere Ansprüche und Gewohnheiten hat, als die Trekkies, die mit TOS, TNG, DS9 und VOY aufgewachsen sind. Vor diesem Hintergrund ist meine Erwartungshaltung niedrig, sodass ich Discovery mit wenigen Ausnahmen gerne schauen konnte und mir dies ganz bestimmt auch bei Picard gelingen wird.

Der einzige Grund, warum ich den Mandalorian weiterschauen werde, ist Pedro Pascal, den ich in Game of Thrones grossartig fand, und weil ich wissen will, was es mit Mini-Yoda auf sich hat.^^
Ansonsten scheint der Mandalorian das zu sein, was Star Wars für mich schon immer war – optisch ansprechend, aber absolut inhaltsleer.
Parent - - By Squirrel Date 06.04.2020 - 22:39
Also die erste Folge von Picard war großartig. Picard ist nicht mehr der Mann der er einmal war und das merkt man auch. Schön fand ich auch wie er Datas Tod verarbeitet,und wie man merkt wie nah sie sich doch standen. Die zweite war in meinen Augen auch noch recht gut, da sich die Situation für Picard verändert hat und er wieder ein wenig zu dem wird wer er mal war. Aber leider kamen auch die ersten negativen Aspekte dazu, und zwar die neuen Besatzungsmitglieder. Alle einfach nur langweilig da sie keine Zeit haben sich zu entwickeln. Und spätestens ab folge drei sollte jedem altem Treki klar sein das es sich um eine Fanserviceserie für die älteren Fans handelt.
Und leider hat die Serie echt ein paar Probleme, wie z.b. Das man der Serie anmerkt das sie eigentlich nur auf eine Staffel ausgelegt ist, und klar ist das es zu einem Ende für den Charakter Picard kommt. Was ja auch nicht schlimm währe, da ja Patrick Stewart eigentlich nie wieder Picard spielen wollte. Jedoch war ja schon vor Beginn der Serie klar das eine 2te Staffel kommt. Was leider eine vertanen Chance war den Nebencharakteren die Möglichkeit zu geben sich innerhalb Picard letztem Abenteuer zu entwickeln und vielleicht auch von Picard geformt werden. Aber dafür hätten sie noch mal zusätzliche Folgen zwischen denen der ersten Staffel packen müssen und somit noch mehr Nebenkram machen müssen.Tatsächlich hätte man sich gut 3—4 folgen sparen können, weil die Geschichte überhaupt nicht vorangetragen wurde, z.b. Der „heißt“ auf dem Vergnügungsplanet oder der Besuch bei Will und Diana Riker.
Die Serie währe ein totaler reinfall, für mich, wenn Patrick Stewart nicht so großartig Schauspielern würde. Ganz Großsiedlungen folge wo er auf Hughe trifft. Persönlich find ich es einfach nur größartig noch mal Captain Picard in einer neuen Geschichte zu sehen. Und selbst wenn ich das Ende der Staffel einfach nur dämlich fand und vorhersehbar fand, möchte ich die nächste Staffel sehen.
Und nun bin ich ehrlichhesagt deutlich entspannter, und brauch nicht zu befürchten das Picard so ne Grütze wie Discovery wird.
Die Serie wird sich erst bewerten lassen wenn die letzte Folge gelaufen ist und sie eingestellt ist.
Parent - - By DeForestKelley Date 07.04.2020 - 17:01
Aus Neugierde: Warum magst Du Discovery nicht?
Parent - - By Squirrel Date 07.04.2020 - 21:34
Tja wo fang ich da an....

Also erst mal passt das alles nicht ins Star Trek Universum. Der Sporenantrieb ist nicht mal ansatzweise mal in Star Trek erwähnt oder angedeutet worden. Der Krieg mit den Klingonen war auch ein zu einschneidendes Erlebnis für die Föderation und deren Bürger als das der in Tos oder gar Tng keine Erwähnung mehr gefunden hätte. Ganz zu schweigen von Ds9 wo es ja so gesehen zum dritten Krieg gegen die Klongonen Kamm.
- Sporentrieb: Der sporenantrieb währe die ultimative Waffe gewesen. Man stelle sich mal eine Flotte von 10 Schifen mit dieser Technologie vor. Sie währe in der Lage gewesen eine Quadrantenweite (wenn niccht sogar mehr) Hit and run Taktik auszuführen, gegen die man sich nicht weheren kann da sie quasi sich nicht annähern und aus dem „nichts“ kommen. Kein Ziel währe mehr außer Reichweite bzw. durch eine Verteidigung Geschütz, da man einfach dahinter springen kann. Nicht mal der Slipstream antrieb ist dazu im Stande, den die Föderarion ja im Grunde seit der Rückkehr der Voyager besitzt, und wenn es auch nur Theoretisches wissen ist.
-Klingonenkrieg: Wie schon gesagt der Krieg mit den Klingonen müsste ja noch Auswirkungen haben, da sie ja bis zur Erde gekommen sind. Tasälich wird da nie drauf eingegangen. Und ja es gab auch einen Krieg in Tos mit den Klingonen. Der war aber .... der dauerte halt nur 5 Minuten und wurde von übernatürlichen Wesen beendet. Und es wurde sogesehen kein Schaden angerichtet, weshalb man den auch mehr oder weniger als Missverständniss ind die Geschichtsbücher schreiben könnte. Desweiten wurde in Ds9 sogar explizit gesagt das die Klingonen vor den Verteidigungseinrichtungen der Erde so einen Respekt hatten das sie es nie gewagt haben die Erde direkt anzugreifen.
Im präludier zu Axanar wird ja auch ein Krieg mit dem Klingonen geteast. Aber erstens ist es ein NonCanon fanprojekt und zweitens ist es wie eine Geschichtsdoku aufgebaut womit es sich meiner Meinung eigentlich gut in die Geschichtsbücher des Star Trek Univerums reinschreibt.

Die Darstellung passt auch nicht. Die Brücken sind gigantisch groß womit alles auseinandergenommen ist. Was ich persönlich erxtrem unübersichtlich finde. In Tos gab es oft Momente wo Kirk sich nur ein wenig in einer etwas aufgezogen Kamera, zu Seite neigen musste um Scottie einen Befehl zu geben, und der darauf hin gleich los rante. Und das alles in einer Einstellung. Alles an dem Schiffsinnerem wirkt Steril, und so hip Hop Pornös bling bling. So sieht einfach kein Schiff von innen aus, die währen nur am Putzen.

Alles ist einfach zu schnell erzählt. Alleine schon was in den ersten beiden Folge abgeht. Gefühlt wurde da 90% nicht erklärt. Ohne eine gewisse Tiefe an Hitergund/Motivation etc beginnt einfach eine gGeschichte nicht an zu „Leben“. Warum zu Hölle könnte die alte dei. Urnhams Captain ist nicht einfach mal in die Datenbanken gucken und sehen „ ohhh ahhh die Klingonen sind ja wirklich ein Volk mit Kriegertradition und respektieren nur Stärke.“. Weil die obergeile Burnham dann nicht die einzigste währe die genau das richtige mit genau den richtigen Mitteln zu richtigen Zeit gemacht hätte. Weil alle andern inkompetente Idioten sind.... auf einen Raumschiff...

So und Burnham ist einfach nur..... nichts gegen die Schauspielerin, aber ich hasse Burnham. Burnham ist einfach alles in einer Person. Sie ist maximalmöglichst nicht weiß( was bei einem Charakter wie Sisko nie eine Rolle spiele außer in einem Geschichtsstrang), sie ist kein Mann, sie einemaximalmöglichste Identifikationsfigur (Fähig ohne Ende, Kompenz das es aus allen Poren rauskommt,und ein super Offizier der einem klaren moralcodex folgt) sie ist auch ganz klar ein Mensch damit sich alle mit ihr identifizieren können, aber auch maximal außerirdisch um die ganzen „immer Ur Menschen sind langweilig“ nöller zu befriedigen. Mehr als einen Gesichtsausdruck hat sie auch nicht drauf. Allrad was sie macht nervt einfach nur. Oh ja weil sie bei Vulkaniern aufgewachsen ist, war sie nicht in der Lage sich in jemanden zu verlieben.
Als ob man das einfach entscheiden könnte. Sie ist einfach viel zu viel in einer Person um gefühlt möglichst viele Gruppirungen zu befriedigen.

Außer Burnham kenne ich nur noch einen anderen Namen. Und das ist die rothaarige, die mal wie eine normale Frau aussieht. Und das auch nur wegen nem selten dämlichen Spitznamen der einfach nur präpupertär ist. Aber wer die die alte die diesen Ding im Gesicht über dem einem Auge hat? Oder das Roboterähnliche Vieh? Ok ich hab die Serie abgebrochenen als sie ins Spiegluniversum waren. Aber bis dahin wurde nie deren Namen genannt, die exestiren halt nur. In Tng hat man das halt besser gelöst da gab es auch Namenlose Offizier die Station besitzt haben. Aber die haben ihre Stationen dan dem Maincast übergeben wenn die zurück auf die Brücke kämmen oder waren nur in einer Folge zu sehen. Und gehörten einfach zu Masse der restlichen Besatzung.

Und was zum teufel ist das für ein Typ... hier der... der da mit den Sporen. Hat der überhaupt ne andere Aufgabe zusein als eine Homodiva? Anders kann man das echt nicht mehr sagen. Der Typ kapselt sich mit dem von Brett Spinner in ID4 2 um den platzt „ schlechteste Darstellung eines Schwulen.“ Verdammt noch mal selbst in Sailor Moon wurden Schwule realistischer dargestellt. Und die Serie kommt aus den 90ger... und Japan. Jedesmal wenn ich anfing ein wenig Sympathien für diese Person zu empfinden, musste er wieder zu einer  Charikatur eines Schwulen werden. Ne sorry total übertrieben.

Aber richtig leid taten mir die Schauspieler die die Klingonen spielen mussten. Unter all dem Plastik alleine noch Luft zu bekommen....
In irgeneinerform noch mit ner Mimik zu Schauspielern war vollkommen unmöglich.

Tätsächlich muss ich aber sagenerrinere ich mich noch gut an Folge vier. Weil die mir sehr positiv aufgefallen ist. Kommt wahrscheinlich daher da es da mal wirklich um moralische Entscheidungen ging. Also das was Star Trek ausmacht. Was ist Moralisch und wann. Wann ist man unmoralisch und warum für die einen und nicht für die anderen. Wann muss man sich seine Moral behalten und wann muss man sie überbordende werfen. Die ganzen Philosophischen anderen Aspekte noch die gerade in Star Trek TNG behandelt wurden siehe Datas Menschlichkeit. Charakterentwicklung waren in TNg auch deutlich besser.... na ja es gab halt welche Picard und seine besonder Beziehung zu den Borg z.b. Was mir noch zu Moral einfällt, die Folge wo Sisko mit Garak die Romulaner in den Krieg mit reinziehen einfach großartig. Und wie siech von einem Moment zum andern auf einmal die Ansicht ändert wer Moralisch handelt, weil man eine andere Sicht auf die Dinge bekommt. Ach verdammt ich muss mir wohl doch noch mal Netflix holen. Hab jetzt son Bock auf die Folge bekommen.
Parent - - By DeForestKelley Date 07.04.2020 - 22:52
Wow, erst einmal danke für Deine Antwort, mit der ich in einer solchen Ausführlichkeit nicht gerechnet habe.

Als Mitmoderator bin ich an dieser Stelle leider auch verpflichtet, Dich auf die Orthographie hinzuweisen – bitte achte beim Posten auf Rechtschreibung und Grammatik. Merci.

Viele Dinge, die Du aufgeführt hast, sind subjektiv und im Sinne der Meinungsäusserung absolut legitim, sodass ich nicht weiter auf sie eingehe. Zwei Punkte möchte ich aufgreifen:

>-Klingonenkrieg: Wie schon gesagt der Krieg mit den Klingonen müsste ja noch Auswirkungen haben, da sie ja bis zur Erde gekommen sind. Tasälich wird da nie drauf eingegangen. Und ja es gab auch einen Krieg in Tos mit den Klingonen. Der war aber .... der dauerte halt nur 5 Minuten und wurde von übernatürlichen Wesen beendet. Und es wurde sogesehen kein Schaden angerichtet, weshalb man den auch mehr oder weniger als Missverständniss ind die Geschichtsbücher schreiben könnte. Desweiten wurde in Ds9 sogar explizit gesagt das die Klingonen vor den Verteidigungseinrichtungen der Erde so einen Respekt hatten das sie es nie gewagt haben die Erde direkt anzugreifen.
>Im präludier zu Axanar wird ja auch ein Krieg mit dem Klingonen geteast. Aber erstens ist es ein NonCanon fanprojekt und zweitens ist es wie eine Geschichtsdoku aufgebaut womit es sich meiner Meinung eigentlich gut in die Geschichtsbücher des Star Trek Univerums reinschreibt.


Ja, es ist in der Tat schade, dass Axanar bzw. The Four Years War nie detaillierter im Canon verankert wurde. Es gibt eben den Hinweis zu Garth of Izar in  der TOS-Folge Whom Gods Destroy und auf der Memory-Alpha-Base Erläuterungen zum Konflikt mit den Klingonen, sodass ich die Strory-Line aus Discovery nicht an den Haaren herbeigezogen finde:

"The Battle of Axanar was, originally, to have been referenced in DS9: "Valiant". In the first draft script of that episode, the incident was spoken about by Nog while he was in a runabout with Kira Nerys. In the ultimately discarded dialogue, he commented, "... but Captain Garth knew that the enemy shields would be affected by the heavy [TECH] radiation in the Axanar System and his shields would not. In the end, the Federation only lost four ships while the Klingons lost their entire fleet. It's one of the greatest victories in Federation history [....] The Battle of Axanar is... classic. It's the textbook example of how to use a spherical deployment to defeat a superior enemy force." However, Kira argued that the battle, having taken place more than two centuries earlier, wasn't relevant any more. She exemplified this by pointing out to Nog that, in the last two hundred years, literally no-one had replicated the tactic of using a spherical deployment to overcome a superior enemy force."

>Und was zum teufel ist das für ein Typ... hier der... der da mit den Sporen. Hat der überhaupt ne andere Aufgabe zusein als eine Homodiva? Anders kann man das echt nicht mehr sagen. Der Typ kapselt sich mit dem von Brett Spinner in ID4 2 um den platzt „ schlechteste Darstellung eines Schwulen.“ Verdammt noch mal selbst in Sailor Moon wurden Schwule realistischer dargestellt. Und die Serie kommt aus den 90ger... und Japan. Jedesmal wenn ich anfing ein wenig Sympathien für diese Person zu empfinden, musste er wieder zu einer  Charikatur eines Schwulen werden. Ne sorry total übertrieben.


Auch wenn dieser Punkt zu denen gehört, die subjektiv sind, möchte ich aus Neugierde einfach mal fragen, was für Dich eine gute/authentische Darstellung eines schwulen Charakters ausmacht?
Ich persönlich finde Anthony Rapp, der übrigens auch im realen Leben homosexuell ist, grossartig und eine der besten Darstellungen in der Serie. Ist natürlich auch rein subjektiv. Eher unbestritten ist aber wohl, dass er im Verlaufe der Serie ein für die Handlung sehr zentraler Charakter wird.
Parent - - By Squirrel Date 08.04.2020 - 09:16
In der Romanreihe Titan gibt es einen Charakter der Schwul ist. Ist schon länger her das ich mich durch die Reihe gearbeitet hab, weshalb ich mir jetzt nicht sicher bin ob ich nicht den einen mit dem anderen verwechsel.Das müsste der der Sicherheitschef Keru sein. Der sehr von seinen Erlebnissen geprägt ist. Er war erst in der Kartographie tätig und nach denn Ereignissen in First Contact lies er sich in die Sicherheit versetzen. Ich würde das jetzt mal P.T.S. dafür verantwortlich machen das er als sehr Militärischer Typ rüberkommt. Aber tatsächlich würde man den Charakter als „Rau““ definieren als, als Schwul. Wenn ich mich recht entsinne wird nur 2 mal darauf eingegangen das er überhaupt Schwul ist. Einmal wo er um seinen Lebensgefährten trauerte, und zweiten wo ein andere man sich für ihn interessierte. Der im übrigen auch nur als Schwul erkennbar war weil er sich für Keru interessierte. Im Roman war Homosexualität nicht besonderes oder etwas was besonders rausgestellt werden musste, sie würden halt als ganz normale Personen dargestellt die sich darüber definierten was sie erlebt haben und nicht was für sexuelle Präferenzen sie haben.
Parent - By DeForestKelley Date 08.04.2020 - 10:33
Merci für Deine Erläuterungen! :-)
Parent - - By DeForestKelley Date 08.04.2020 - 10:50 Edited 08.04.2020 - 11:32
Ich habe mir noch einmal Gedanken zu Deinen Ausführungen gemacht und mir auch Kritiken zu Discovery angesehen.

Deine Perspektive, dass Michael Burnham ein «Übercharakter» ist, kann ich nachvollziehen. Keine der bisherigen Trek-Serien wurde aus einer singulären Perspektive eines Charakters erzählt und auch wenn immer alle wichtigen Charaktere ihre Meinungen äussern durften, so entschied am Ende immer der befehlshabende Offizier. Zwar konnten sich in einzelnen Episoden Charaktere mit konträren Standpunkten gegen die obere Hierarchie durchsetzen, doch da dies selten der Fall war und alle ST-Serien mit Ausnahme von DS9 und ENT mit dem Prinzip des «status ante quo» arbeiteten, viel das meistens nicht ins Gewicht, es half in diesem Sinne sogar Konflikte zwischen den Charakteren zu «maskieren». Ich gehe sogar so weit zu argumentieren, dass Picard nur deshalb sein spezifisches Image aufbauen konnte, weil die Serie mit dem Prinzip des status ante quo gearbeitet hat. So konnte er immer von Fall zu Fall entlang eines klaren (humanistischen) Kompasses arbeiten. Dies wäre sicherlich wesentlich schwieriger gewesen, wäre die Handlung von TNG komplexer und episodenübergreifender gewesen (und angeblich – ich habs ja nicht gesehen – bestätigt Picard diese Vermutung). Es wird gerne so dargestellt, als wären die dunkleren Töne von DS9, VOY und ENT gegenüber TNG dem kontemporären politischen Weltgeschehen geschuldet. Das mag auch stimmen, ignoriert aber auch, dass die Erzählstrukturen der Serien ganz andere Rahmen für Charakterentwicklungen gaben, weil die inneren Konflikte viel komplexer dargestellt werden konnten.
Discovery geht nun den neuen Schritt, dass sie einen Charakter in den Fokus setzt und dieser ist nicht an der Spitze der Hierarchie, was für Fans wohl sehr neu und irritierend ist. Vieles von dem, was Burnham in der Serie macht, finde ich auch nicht immer nachvollziehbar – eine Schwäche des Sripts – und sie ist mir auch nicht immer sympathisch. Dass sie «immer alles kann, immer als schafft, immer richtig liegt» sehe ich aber gar nicht. Im Gegenteil, sie will aus ihren Fehlern lernen, Verantwortung übernehmen, gesteht Schwächen ein und auch wenn sie immer mal wieder rebelliert und Einzelaktionen startet, ist sie eine Teamspielerin. Summa summarum glaube ich, dass wir es immer gewohnt waren, dass das Schiff von einer «omnipotenten» Persönlichkeit geführt wird, welche zwar auf die Summe der Teile des Ganzes angewiesen war, aber am Ende des Tages stets die Situation retten konnte. Das ist bei Discovery nicht mehr der Fall und wir denken uns «was erlaubt sich diese dreiste zweite Offizierin». Dass sie eine afro-amerikanische, menschlich-nichtmenschliche Frau mit einem Männernamen ist, macht diesen Umstand für viele noch unerträglicher, die es gewohnt waren, dass am Ende der coole Cowboy (Kirk), der Intellektuelle (Picard) oder eine Mischung aus diesen beiden Typen (Archer, Janeway und Sisko) die strahlenden Heroen waren.
Damit einher geht die Kritik, dass sich das «neue» Star Trek nicht mehr am humanistischen Leitbild orientiert (und aussen vor lässt, dass einiges am Humanismus problematisch ist). Mir erscheint dies aber zunehmend als Ausrede, um Kritiken an der Serie nicht plump wirken zu lassen und weltsichtlich zu argumentieren und zu legitimieren. Viele Momente in Discovery können als humanistische Momente und Leitmotive gelesen werden – in diesem Sinne unterscheidet sich Discovery nicht von der Vorgängern – der Unterschied ist viel mehr, dass Discovery (und anscheinend auch Picard) die Menschheit und die Föderation nicht mehr als monolithisch positiv und «rechtschaffend» porträtieren. Tendenzen dazu gab es schon bei DS9, Voy und ENT. Dort wurde das von den Fans aber stets positiv und bereichernd gewertet, weil die Föderation am Ende eben doch immer die guten Waren. Wir mussten uns also immer nur mit dem Selbstverständnis hinterfragen, dass wir es am Ende doch richtig machen werden. So einfach macht es Discovery uns nicht und hierin sehe ich den Hauptgrund dafür, dass die Serie vielerorts angefeindet.

Nach all dem aber noch so viel: Ich bin kein «Fanboy» und bei mir landet Discovery auch nur auf Platz 4 der Star Trek-Serien.^^
Was mir persönlich an Discovery nicht gefällt sind die vielen Plotholes und die optisch eindrücklichen, aber oftmals schlecht geschrieben Actionszenen. In diesem Sinne ist Discovery aber auch nur ein Kind seiner Zeit. ;-)
Parent - - By SirGalahad Date 08.04.2020 - 16:08

>> der Unterschied ist viel mehr, dass Discovery (und anscheinend auch Picard) die Menschheit und die Föderation nicht mehr als monolithisch positiv und «rechtschaffend» porträtieren. Tendenzen dazu gab es schon bei DS9, Voy und ENT. Dort wurde das von den Fans aber stets positiv und bereichernd gewertet, weil die Föderation am Ende eben doch immer die guten Waren.


Naja, so ganz stimmt das ja nicht. Nicht die Föderation war am Ende immer die gute Seite, sondern die Crew der jeweiligen Serie. Und genau das hat es dann eben für die meisten Fans rausgerissen. Aber gerade in den TNG-Kinofilmen kommt die Föderation an vielen Stellen wirklich nicht gut weg.

Discovery habe ich übrigens nach Staffel 1 abgebrochen. Ich hatte teilweise ähnliche Gründe wie Gunnar, mein Hauptgrund waren aber die unlogische und schlecht geschriebene Story sowie der ungeschickt konzipierte Hauptcharakter. ENT habe ich gar nicht geguckt, weil mich die Serie von vorneherein nicht angesprochen hat. Voyager fand ich aufgrund der Charaktere absolut schlecht. DS9 habe ich sehr gerne geguckt, im Endeffekt ist es aber "nur" eine Daily-Soap im Star Trek Universum. TNG fand ich toll. TOS ist bisweilen ganz schön langweilig. So viel zu meinem Star Trek-Hintergrund. ;)
Parent - - By DeForestKelley Date 08.04.2020 - 17:32

>Naja, so ganz stimmt das ja nicht. Nicht die Föderation war am Ende immer die gute Seite, sondern die Crew der jeweiligen Serie. Und genau das hat es dann eben für die meisten Fans rausgerissen. Aber gerade in den TNG-Kinofilmen kommt die Föderation an vielen Stellen wirklich nicht gut weg.


Das die Föderation als Organisation infrage gestellt wird, passiert eigentlich nur bei DS9 (bei ENT gibt es die Föderation ja noch gar nicht), bei TOS und TNG sind es fast immer nur einzelne Offiziere in den höchsten Hierarchieebenen, die aus persönlichen Motiven «die Ideale der Sternenflotte verraten» und dafür dann auch im Namen dieser Institution zur Rechenschaft gezogen werden.

>Discovery habe ich übrigens nach Staffel 1 abgebrochen. Ich hatte teilweise ähnliche Gründe wie Gunnar, mein Hauptgrund waren aber die unlogische und schlecht geschriebene Story sowie der ungeschickt konzipierte Hauptcharakter. ENT habe ich gar nicht geguckt, weil mich die Serie von vorneherein nicht angesprochen hat. Voyager fand ich aufgrund der Charaktere absolut schlecht. DS9 habe ich sehr gerne geguckt, im Endeffekt ist es aber "nur" eine Daily-Soap im Star Trek Universum. TNG fand ich toll. TOS ist bisweilen ganz schön langweilig. So viel zu meinem Star Trek-Hintergrund. ;)


Danke für die Eindrücke! :-D Und ja, ich teile den Eindruck, dass Discovery zum Teil echt schlecht geschrieben wurde (siehe unten), mache das aber eher nicht am Hauptcharakter fest.
Parent - - By Winston Date 08.04.2020 - 18:41

>Das die Föderation als Organisation infrage gestellt wird, passiert eigentlich nur bei DS9


Nicht wirklich, schon bei der originalen Serie wird die Föderation, wenn sie denn mal auftritt durch ihre Repräsentanten immer als bürokratischer Albtraum dargestellt. Wenn was gemacht werden soll müssen das die Jungs und Mädels von der Entreprise in die Hand nehmen.
Parent - - By DeForestKelley Date 08.04.2020 - 22:10
Das stimmt, die Diskrepanz zwischen den «Bürohengsten» und den «Machern im All» gab’s schon immer. Ich vermag mich allerdings nicht zu erinnern, ob das bei TOS jemals mit einer Grundauseinandersetzung mit den Werten und Vorgehensweisen der Föderation einhergeht. Aber TOS ist die Serie, die ich am wenigsten häufig gesehen habe, wohl jede Folge nur 2-3mal, da kann einen das marode Gedächtnis wohl schon mal im Stich lassen…^^
Parent - By Winston Date 09.04.2020 - 08:37

>Ich vermag mich allerdings nicht zu erinnern, ob das bei TOS jemals mit einer Grundauseinandersetzung mit den Werten und Vorgehensweisen der Föderation einhergeht.


Nein, sicher nicht. Die Föderation war in TOS immer eher ein vager Gedanke im Hintergrund.
Parent - - By Poliorketes Date 08.04.2020 - 15:41
Burnham klingt ja nach Mary Sue in Extremo
Parent - - By SirGalahad Date 08.04.2020 - 16:09
Hätte toll sein können, ist nur leider echt schlecht gescripted. Die macht so oft Dinge, die nicht zu ihrem Konzept passen, das macht irgendwann keinen Spaß mehr.
Parent - By DeForestKelley Date 08.04.2020 - 17:25
Nach den ersten drei, vier Folgen dachte ich das auch, doch mit der Zeit wurde es in meinen Augen besser. Sie hat halt am Anfang den totalen Bruch inklusive Identitätskrise und muss in die «Familie» reintegriert werden bzw. sich das erkämpfen, all das unter widrigen Umständen (ein erster Offizier, der sie fürchtet und verachtet, ein Captain, der nicht den idealen der Sternenflotte verpflichtet ist, etc.). Es ist schon eine lange Story-line. Die Probleme in der Geschichtenerzählung sehe ich an anderen Punkten viel stärker (Sporenantrieb, Mirror-Universum, zu viel langweilige biographische Bezüge zu Michael, schlechtes Timing in den Folgen [vor allem in der zweiten Staffel], überladene möchte-gerne-Star-Wars-Action [auch eher zweite Staffel], etc.).
Parent - - By DeForestKelley Date 08.04.2020 - 17:26
Hast Du eine einzige Folge gesehen?^^
Parent - - By Poliorketes Date 08.04.2020 - 18:50
Nein, das dürfte aber aus meinem Post zu erschließen sein.

Ich arbeite mich z.Zt. durch TNG, obwohl die Serie an sich nach wie vor genial ist, sind in den erdten beiden Staffeln aber einige ziemlich miese Folgen dabei. Kam mir vor 25 Jahren nicht so vor.
Parent - - By DeForestKelley Date 08.04.2020 - 22:06
Ja, die ersten beiden Staffeln haben einzelne gute Folgen, richtig gut wird die Serie aber erst ab der dritten Staffel. Aber das ist bei DS9 ja auch so und auch Voyager wurde zum Ende hin besser... :-D
Viel Spass mit TNG. :-) Vielleicht reizt Discovery danach ja doch noch… ;-)
Parent - - By Poliorketes Date 09.04.2020 - 12:11
Der Reihe nach... TNG, DS9, Voyager
Parent - By DeForestKelley Date 09.04.2020 - 13:31
Viel Spass. Ich habe während des Malens für mein Chaoszwerge-Projekt mal wieder DS9 fast komplett durchgeschaut (Staffeln 3-7^^) und noch einmal mehr lieben gelernt… :-)
Parent - - By Nightstalker (FT-Lowgamer 2006/07) Date 09.04.2020 - 21:58
Ich habe die ersten beiden Folgen von Discovery geguckt, und mir war das Voranschreiten der Serie zu langsam. Die Staffel hat 'nur' 15 Folgen, und wenn sich nach 2 Folgen noch kein sichtbarer Fortschritt erkennen lässt, kann man daraus schliessen das irgendwann nicht mehr genug Zeit da ist um die Story auf natürlichem Weg zu Ende zu bringen. Was damit endet, dass zu viel story in die letzten paar Episoden gepackt wird, was dann zu gehetzt wirkt, und sich schnell Logikfehler einschleichen.
Ausserdem fand ich die Charaktere uninteressant.
Parent - - By DeForestKelley Date 09.04.2020 - 22:43
Krass, Du musst auf sehr schnelle Handlungen stehen - mir waren die ersten Folgen zu voll, erst zur Mitte der Serie wird die Handlung in meinen Augen etwas langsamer… :-D
Parent - By Nightstalker (FT-Lowgamer 2006/07) Date 10.04.2020 - 20:01
Nach 2 Episoden war immer noch die gleiche Situation. Das ist nicht schnell.
Parent - By O.v.Altenmark (Imperialer Propaganda-Minister) Date 07.04.2020 - 08:40
Picard hat mir sehr gut gefallen insgesamt. Hier und da vielleicht ne schwächere Folge, und die neue Crew brauchte noch etwas zum Zusammenfinden. Aber es gab auch wieder starke Szenen, in denen der Humanismus aufblitzte, der für mich TNG auszeichnete, die Dialoge fand ich teilweise wirklich klasse. Und ich bin froh, dass die TNG/DS9/VOY-Zeit endlich fortgesetzt wird, es gab mir bei ST inzwischen einfach zu viele Prequels und auf pseudo-alt Gemachtes.

Den Mandalorian habe ich noch nicht gesehen... ich muss sagen, seit "Erwachen der Macht" hab ich nur noch eingeschränkt Lust, mich mit Star Wars zu beschäftigen. Disney hat das Franchise für mich schwer beschädigt, nachdem schon Lucas' Trilogie über Anakin Skywalker eher durchwachsen war (die wurde für mich eigentlich nur durch Clone Wars gerettet). Die Hauptreihe der neuen Filme wirkte auf mich wie der verzweifelte Versuch, die Original-Filme zu melken. Allerdings scheint der Mandalorian vielen zu gefallen... wenn ich mal zu viel Zeit habe, werde ich mir also früher oder später mal die Einstiegsfolge geben.
Parent - - By enValya Date 10.04.2020 - 11:46
Ich hab in meinem Leben vielleicht 5 Folgen Star Trek gesehen. Muss man die Vorgeschichte kennen bevor man sich Picard anguckt?
Parent - By Squirrel Date 10.04.2020 - 13:29
ne brauchst du nicht. Was man wissen muss wird erklärt.
- By Winston Date 07.04.2020 - 06:49
Ich streame nicht, daher kann ich zu Picard leider nichts sagen. Irgendwann wird es im "normalen" TV zu sehen sein und dann werd ich es mir wohl ansehen.

Vom Mandalorien habe ich die erste Folge im TV gesehen und fand sie ganz unterhaltsam.

>was Star Wars für mich schon immer war – optisch ansprechend, aber absolut inhaltsleer. 


Hier kann ich mich nur anschließen. "Krieg der Sterne" ist für mich pures Fastfood. Nen Happen ab und zu kann ich nehmen, nachhaltig interessant ist das für mich nie gewesen.
- - By Squirrel Date 09.04.2020 - 20:27
Hier läst einer mal ein wenig dampf ab zum Thema Picard. Aber auf vernünftiger Basis.

Aber Achtung Spoilers.

https://www.youtube.com/watch?v=QM4r-jaOD2Y
Parent - - By DeForestKelley Date 10.04.2020 - 17:16 Edited 10.04.2020 - 17:47
Ich habe die Kritik komplett gesehen und kann nur empfehlen, sie nicht zu schauen – 21min verschwendete Lebenszeit.

Im Prinzip kritisiert er an Picard alles, was Gegner von Discovery an Discovery kritisieren (und er mag Discovery auch nicht): andere (=schlechtere) Optik, nicht mehr optimistisch und keine «einfachen», «perfekten» Charaktere, an denen man sich ein Vorbild nehmen kann. Picard ist in seinen Augen auch kein Star Trek mehr, weil es nicht mehr die Utopie von früher darstellt.

Das ist alles legitim, die Meinung muss man nicht teilen, aber man muss sie akzeptieren.

Problematisch wird es für mich dann, wenn man eine solche Kritik a) undifferenziert ausübt (Discovery setzt sich genauso mit Fragen von Moral und Ethik auseinander, wie TOS, TNG, DS9 und Voy), b) infolge dessen Picard abspricht, Star Trek zu sein, und damit indirekt anderen vorwirft, keine «echten» Star Trek-Fans zu sein, weil man nur dann ein Fan sein kann, wenn man Picard und Discovery doof findet, das c) auf einem echt üblen «läuft bei mir»-Niveau tut und dafür d) auch noch Geld bekommt, weil man diese Meinung auf einem durch Werbung finanzierten Youtube-Kanal in die Welt posaunt.
Parent - - By Fjodor Karamasow Date 10.04.2020 - 17:29
Lego macht der Held der Steine ja als Experte ne recht gute Figur. Aber im sonstigen "nerd" - Bereich bei den älteren großen dreien (Star Wars, Star Trek und Herr der Ringe) punktet er bei den Produktrezesionen regelmäßig mit Lücken bis planlosigkeit. 5 Minuten hatte ich mir vom Rant angeguckt und es bleibt bei den typischen Oberflächlichkeiten.
Parent - - By DeForestKelley Date 10.04.2020 - 18:13

>Lego macht der Held der Steine ja als Experte ne recht gute Figur. Aber im sonstigen "nerd" - Bereich bei den älteren großen dreien (Star Wars, Star Trek und Herr der Ringe) punktet er bei den Produktrezesionen regelmäßig mit Lücken bis planlosigkeit.


Ich kannte ihn vorher nicht und werde mir keine weiteren Sachen von ihm anschauen.

>5 Minuten hatte ich mir vom Rant angeguckt und es bleibt bei den typischen Oberflächlichkeiten.


Es beruhigt mich, dass ich mit dieser Einschätzung nicht alleine bin. ;-D
Parent - - By enValya Date 14.04.2020 - 16:16
Wenn es um Lego Rezensionen geht, kann man sich den Held der Steine ruhig angucken. Zumindest wenn man eine Rezension sehen will, die nicht nur aus Lobeshymnen auf Lego beruht.
Parent - - By DeForestKelley Date 14.04.2020 - 16:38
Von Lego habe ich keine Ahnung und ich gestehe ihm gerne zu, dass er viel davon hat, und wenn er Lego auch kritisch hinterfragt, dann finde ich das sehr positiv.

Für die anderen Bereiche wünsche ich mir dann eben auch, dass er a) Ahnung davon hat und es b) differenziert diskutiert.
Parent - - By enValya Date 14.04.2020 - 18:29
Der Typ hat zwei Kanäle. Auf dem einen labert er ausschließlich über Lego und andere Klemmbausteine. Auf seinem zweiten labert er über alles, was seine community von ihm hören will...

Aber gut, jetzt hab ich mich wohl als Fanboy vom "Helden" geoutet :P
Parent - By DeForestKelley Date 14.04.2020 - 20:03
«Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame! … Shame!” :-D
Parent - - By Squirrel Date 14.04.2020 - 20:08
Dann bin ich Fanboy Nummer 2. Wirds Wunderbar? Wird Wunderbar.
Parent - - By kane Date 14.04.2020 - 23:55
und fantastisch.
Parent - By enValya Date 15.04.2020 - 09:34
Und großartig :P
Parent - - By Squirrel Date 10.04.2020 - 18:45

>Lego macht der Held der Steine ja als Experte ne recht gute Figur. Aber im sonstigen "nerd" - Bereich bei den älteren großen dreien (Star Wars, Star Trek und Herr der Ringe) punktet er bei den Produktrezesionen regelmäßig mit Lücken bis planlosigkeit


Na ja, er weißt halt große Lücken auf, weil er sich bei Star Wars,HDR oder Potter nicht auskennt aber das sagt er in seinen Viedeos auch.
Parent - By Fjodor Karamasow Date 10.04.2020 - 19:51 Upvotes 1
Ist richtig das er das sagt, aber nach handeln tut er eher nicht XD
Parent - - By SirGalahad Date 14.04.2020 - 12:24 Upvotes 1
Ich habe mir mal ein Lego-Video von ihm angeguckt und fand auch das eher schwach. Der Typ ansich geht einfach gar nicht.
Parent - - By enValya Date 14.04.2020 - 16:14 Upvotes 1
Ich finde ihn super. Klar, der hat schon einen speziellen Charakter, muss man mögen. Aber ich finde den echt klasse, wenn es um Lego geht. Der hat halt keine Fanboy Brille auf und betrachtet die Lego Produkte entsprechend kritisch. Ich behaupte mal so ins blaue dass ihn in Sachen Lego keiner was vor machen kann. Zumindest im deutschsprachigen Raum kenne ich keinen anderen Youtuber, der die Artikelnummern von so ziemlichen allen Lego Artikeln im ff hat xD
Parent - - By SirGalahad Date 15.04.2020 - 14:48
Und was hat man davon, dass er die Artikelnummern auswendig kann? Genau das meine ich eben. Mit dieser Attitüde kann ich absolut nichts anfangen.
Parent - By enValya Date 15.04.2020 - 14:56
Wenn es dich beruhigt, du musst ihn nicht mögen. Seine Kompetenz in Sachen Lego kannste ihn aber auch nicht abreden.
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