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Up Topic Clubs und Co. / 40k Spielertreff Hamburg / Kampagne: Taria in Flammen (locked)
- - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 30.07.2019 - 13:34 Edited 30.07.2019 - 21:15


Auf der befestigten Minenwelt Taria hat das Imperium etwas ausgegraben, das der Vernichter in seinen Händen wissen will. Im Austausch für Schemata neuer Dämonenmaschinen haben sich die Steinbrecher bereit erklärt, Taria zu schleifen und Abaddon zu bringen, was er verlangt. Werden die imperialen Verteidiger dem Ansturm standhalten können?


Taria in Flammen ist eine dreistufige Baumkampagne für zwei Spieler (klassisch: Imperium vs. Chaos), die in den kommenden Monaten ausgefochten wird - Beginn wird die zweite Augusthälfte sein. Hier werden alle Regeln und Updates zu finden sein.

1. Regeln
2. Hintergrund
3. Ergebnisse und Spielberichte
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 30.07.2019 - 13:34 Edited 30.07.2019 - 21:28
1. Regeln

Taria in Flammen ist eine dreistufige Baumkampagne für zwei Spieler. In drei Runden wird der Ausgang der Chaosinvasion auf Taria bestimmt, wobei der Gewinner der letzten Schlacht die Kampagne gewinnt. Der Weg dahin ist abhängig von den vorherigen Spielergebnissen.

Runde 1:
Zusätzliche Verteidigungstruppen sind auf Taria gelandet und ein Kontingent ist ausgerückt, um sie zu empfangen. Doch ohne Vorwarnung richten die Neuankömmlinge ihre Waffen auf die Diener des Imperators...
Szenario 1: Aus unerwarteter Richtung (Quelle: Vigilus brennt)
Angreifer: Chaos | Verteidiger: Imperium

Runde 2:
Bei Sieg Chaos in Szenario 1:
Auf gesicherten Landezonen bringen gigantische Transporter Unmengen an Kriegsmaschinen nach Taria. Diese werden nun gegen die Verteidiger entfesselt...
Szenario 2: Metallener Ansturm (Quelle: Vigilus brennt)
Angreifer: Chaos | Verteidiger: Imperium
Siegbonus aus Runde 1: Der Chaos-Spieler darf den Wurf zum Bestimmen der zufälligen Spieldauer wiederholen (lassen).

Bei Sieg Imperium in Szenario 1:
Nachdem die Vorhut zerschlagen wurde, greifen die Verteidiger Tarias nun die Landezonen an. So sollte der Feind bald keine Verstärkungen mehr erhalten.
Szenario 3: Vanguard-Angriff (Quelle: Shadowspear)
Angreifer: Imperium | Verteidiger: Chaos
Siegbonus aus Runde 1: Stratagems des Chaos-Spielers nach Spielbeginn kosten jeweils 1 Befehlspunkt mehr.

Runde 3:
Bei Sieg Chaos in Szenario 2:
Der Planet befindet sich im Griff der Diener des Chaos. Nun gilt es, in einem finalen Angriff die letzten Verteidiger hinwegzufegen.
Szenario 4: Burn and Despoil (Quelle: Shadowspear)
Angreifer: Chaos | Verteidiger: Imperium
Siegbonus aus Runde 2: Der Chaos-Spieler darf +1 auf den Wurf für Verstärkungen addieren.

Bei Sieg Imperium in Szenario 3:
Die Feinde auf der Planetenoberfläche sind von Verstärkungen abgeschnitten und isoliert. Ein gewagter Angriff auf das Flaggschiff des Feindes kann diesen Konflikt schnell beenden...
Szenario 5: Auf der Brücke (Quelle: Vigilus brennt)
Angreifer: Imperium | Verteidiger: Chaos
Siegbonus aus Runde 2: Der Imperiums-Spieler darf +1 auf den Wurf für Verstärkungen addieren.

Bei Sieg Chaos in Szenario 3 oder Sieg Imperium in Szenario 2:
Der Kampf um Taria wogt vor und zurück. Die Truppen des Chaos wollen nun eine gewaltige Vernichtungsmaschine einsetzen, um den Konflikt in ihrem Sinne zu beenden.
Szenario 6: Weltuntergangsmaschine (Quelle: Vigilus brennt)
Angreifer: Chaos | Verteidiger: Imperium
Siegbonus aus Runde 2: Der zuvor siegreiche Spieler darf W6 zusätzliche Befehlspunkte ausgeben.

[Die Szenarios in Runde 3 können nach Absprache auch durch Spiele von Apocalypse ersetzt werden]
---

Weitere Regeln
1. Es gelten die Regeln des erzählerischen Spiels, d.h. es werden Machtstufen für die Armeezusammenstellung genutzt, keine Punkte für Verstärkungen zurückgehalten, etc..
2. Befehlspunkte werden nicht über Kontingente erhalten, sondern über die Gesamtmachtstufe der jeweiligen Armee. Pro 10 angebrochene Machtstufen erhält eine Armee 1 Befehlspunkt.
3. Armeen müssen sich in Schlachtordnung befinden.

Frommer Wunsch
Alles bemalt!
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 30.07.2019 - 13:35
2. Hintergrund
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 30.07.2019 - 13:38
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 12.08.2019 - 20:40 Edited 01.10.2019 - 08:56


Name:  Taria
Segmentum:  Segmentum Ultima, südlich des Cicatrix Maledictums
Sektor: Balticus
Subsektor:  Schlundwelten
System:  Virgot
Bevölkerung:  ca. 860.000.000
Zugehörigkeit:  Imperium
Kategorie:  Minenwelt, Garnisonswelt
Tributrate:  Solutio Prima


Die Minenwelt Taria versorgt seit zehntausend Jahren das Imperium der Menschheit mit wertvollen Rohstoffen. Unter der Kruste des Planeten liegen große Mengen an wertvollen Erzen, die auf den Fabrikwelten des Sektors zu Waffen verarbeitet werden. Aufgrund der bedeutsamen Förderungsrate gilt Taria als strategisch relevant für das Virgot-System und ist mit einer dauerhaften Präsenz des Astra Militarum versehen worden. Diese Truppen bemannen die zahlreichen Verteidigungsstützpunkte, Orbitallaser und sichern das gewaltige Raumdock Mordekan. Über dieses werden die abgebauten Erze verschifft und Nahrungsmittel für die Bevölkerung Tarias eingeflogen. Die mächtigen Waffenbatterien des Raumdocks sichern aber auch den Orbit über der wichtigsten Makropole des Planeten, Taria Tertius.

Das Erscheinen des Cicatrix Maledictum hat die Welt bisher nicht nachhaltig beeinflusst. Die wichtigsten Versorgungsrouten existieren noch und das Leben in den Minen lässt wenig Möglichkeiten, das Warpphänomen zu betrachten. Allerdings wurden die Schürfquoten deutlich angehoben, um den gesteigerten Bedarf im Sektor zu bedienen.

In diesem Zuge wurde bei einer Bohrung in bisher unerreichter Tiefe ein unterirdischer Xenos-Komplex entdeckt. Der planetare Gouverneur ließ diesen zunächst abriegeln und sandte astropatische Nachrichten um Beistand aus, bevor tiefergehende Erkundungen unternommen werden sollten. Dem Ruf folgten die Cobalt Marines als erste. Der Orden der zweiten Gründung war mit mehreren Angriffskreuzern im Sektor im Einsatz und konnte so schnell den Planeten erreichen. Als Nachfahren Dorns waren die Cobalt Marines Belagerungsspezialisten und begannen parallel zu Erkundungen der Xenos-Anlage mit Verbesserungen der Verteidigungsanlagen um den Minenkomplex von Taria Tertius.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 12.08.2019 - 22:31
Tod aus der Leere
Das Eintreffen der Cobalt Marines sollte gerade noch rechtzeitig geschehen sein. Nur wenige Tage nach ihrer Landung auf Taria empfingen Langstreckenscanner des Raumdocks Mordekan zahlreiche Eintritte von Schiffen in den Realraum. Die neu eingetroffene Flotte reagierte nicht auf Nachrichten von Taria, sodass die Verteidiger in Alarmbereitschaft versetzt wurden. Als die Schiffe in Reichweite optischer Erfassung kamen bestätigte sich diese Entscheidung. Angeführt von einem waffenstarrendem Schlachtschiff bestand die Flotte aus einem Dutzend Kreuzern und zahlreichen Eskortschiffen - alle geschmückt mit dem silbernen Schädel der Iron Warriors.

Die Flotte der Chaos Space Marines hatte es zunächst auf die Station Mordekan und die verteidigenden Schiffe abgesehen. Die Reichweiten ihrer Waffen war der der Verteidiger überlegen und so schlugen bald erste Salven aus Waffen- und Lanzenbatterien in aufflackernde Schilde, noch bevor die Flotte Tarias selbst in Feuerweite war. Selbst mit der Unterstützung der Schiffe der Cobalt Marines war das Kräfteverhältnis sehr zugunsten der Iron Warriors ausgelegt. Diese nutzten ihre überlegene Feuerkraft beim Vorrücken, um zunächst den zwei einzigen Kreuzern der Verteidigungsflotte zuzusetzen, während aus den Hangars zahlreiche Jäger und Bomber starteten, um die imperialen Eskortschiffe zu zerstören.

Währenddessen versuchten die drei Angriffskreuzer der Cobalt Marines ihre Schnelligkeit für ein gewagtes Flankenmanöver zu nutzen. Mit einem erfolgreichen Angriff auf das Schlachtschiff der Flotte, die Eiserner Enthaupter, wäre es vielleicht möglich die Häretiker zu zerstreuen. Die ersten Salven gegen die Schilde der Angriffskreuzer blieben noch wirkungslos, doch bald befanden sich die Cobalt Marines im Bereich mehrerer überlappender Feuerfelder. Hier zeigte sich die effiziente Feuerkontrolle der Iron Warriors, die nun nach und nach die angreifenden Schiffe mit vernichtenden Salven bedachten. Es dauerte nicht lange bis die Schilde des führenden Angriffskreuzers, der Wille Dorns, zusammenbrachen und mehrere Lanzentreffer die Panzerung des Schiffs durchbrachen. Waffendecks kollabierten und einer der Warpkerne des Schiffs versagte den Dienst, sodass dieses nun kaum noch verteidigungsfähig war und dem Gegner auch nicht mehr entkommen konnte. Als auch die Schilde der folgenden Angriffskreuzer kollabierten, mussten die Cobalt Marines den Angriff abbrechen. Doch um zu entkommen musste sich die Wille Dorns opfern. Der Schiffsmeister leitete unter einem Gebet an den Imperator alle verbleibende Energie in den Plasmaantrieb um und nahm Kurs auf den nächsten Kreuzer der Häretiker, die Scharlachrote Klinge. Als der Kapitän an Bord der Scharlachroten Klinge das Manöver erkannte war es bereits zu spät. Trotz verheerenden Feuers hielt der Rumpf der Wille Dorns und traf mit vernichtender Wucht am Bug auf die Scharlachrote Klinge. Die Torpedorohre beider Schiffe barsten unter diesem Druck und die geladenen Sprengköpfe detonierten mit ungeheurer Kraft, die beide Schiffe bis zur Hälfte in Stücke sprengte. Weitere Explosionen fraßen sich durch die Wille Dorns und die Scharlachrote Klinge und löschten tausende Leben aus. Am Ende blieben nur zwei völlig verheerte Wracks zurück, doch das Manöver hatte es den anderen Schiffen der Cobalt Marines erlaubt, sich zurückzuziehen.

Währenddessen erreichte ein weiteres Schiff das Virgot-System. Mit Erkennungscodes der Theseusflotte erbat der Kreuzer Hohelied Erlaubnis zum Abflug, um Truppen des 5. Thesianischen Regiments zur Unterstützung der Verteidiger anlanden zu dürfen, bevor die Iron Warriors eine Blockade des Planeten beginnen konnten. Die Codes wurden von den Computern der Taria-Verteidigungssysteme akzeptiert, sodass die Hohelied mit voller Kraft auf die der Schlacht abgewandte Seite Tarias zu hielt. In ihren Hangars bereiteten sich Infanterie- und Fahrzeugeinheiten in großen Transportschiffen auf die Landung vor.

Um Mordekan herum verschlechterte sich die Situation für die Verteidiger nach dem Rückzug der Cobalt Marines zusehends. Zwar war die Feuerkraft der Raumdocks nicht zu unterschätzen, doch die verteidigenden Schiffe wurden nach und nach in Stücke geschossen. Bald durchbrachen die ersten Entertorpedos die Abwehrgeschütze Mordekans und fraßen sich durch die Panzerung. Durch abgehackte Funksprüche aus dem Inneren der Station wurde schnell klar, dass Astartes an Bord gekommen waren.

Die Einheiten der Steinbrecher an Bord Mordekans hatten keine Gnade mit den Verteidigern der Station - ebensowenig wie diese ein Hindernis für die übermenschlichen Kampffähigkeit der Astartes waren. Mit Kettenschwertern und Boltern schlachteten sie sich durch die Gänge, bis sie den innersten Teil des Raumdocks erreichten: den Gravitationsstabilisator. Ohne diesen würde die Station langsam vom Gravitationsfeld Tarias angezogen werden und auf die Planetenoberfläche stürzen. Mit Melterbomben begannen die Marines den Raum für eine gewaltige Sprengung vorzubereiten.

Unterdessen begann die Hohelied mit dem Landen der Einheiten des 5. Thesianischen Regiments. Große Transporter starteten gen Planetenoberfläche, um die Truppen dort anzulanden. Als Landezone war der alte Raumhafen der verlassenen Stadt Taria Primus vorgesehen, da dieser der Hohelied am nächsten lag. Allerdings näherten sich bereits mehrere Schiffe der Iron Warriors dem Kreuzer - er war entdeckt worden. In Absprache mit dem Oberkommando Tarias sollte die Hohelied noch so viele Truppen wie möglich absetzen und dann versuchen, ein Rendezvous mit den Schiffen der Cobalt Marines zu erreichen. Keine halbe Stunde später begann die Hohelied daher damit, sich erneut von Taria zu entfernen. Ihre Fracht hatte sie aber fast gänzlich absetzen können.

Die Station Mordekan wurde von einer schweren Detonation in ihrem Inneren erschüttert. Zwar blieb die Suprastruktur der[ Station intakt, doch die Computersysteme zeigten sofort den Verlust des eigenen Gravitationspuffers an. Kalkulationen begannen, wann die Station in die Atmosphäre Tarias eintreten und abstürzen würde, während sich die Schiffe der Steinbrecher außer Waffenreichweite zurückzogen, um einen Blockaderiegel um den Planeten einzurichten. Die Raumverteidigung war gefallen und die Landung konnte vorbereitet werden./i]
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 16.08.2019 - 10:36
Große Kanonen ruhen nie
Captain Sarandiel Wrex studierte die Angaben seines Auspex. Im tobenden Aschesturm, der auf dem Weg der Einsatzgruppe der Cobalt Marines nach Taria Primus aufgezogen war, war jede optische Navigation nahezu unmöglich geworden, sodass die Astartes auf ihre überlegene Technik angewiesen waren. Laut der Angaben seines Gerätes, war die Einsatzgruppe nun am vereinbarten Rendezvouz-Punkt eingetroffen, doch außer den skeletthaften Schemen von Häuserruinen um sie herum, war im Sturm nichts zu erkennen. Nichts deutete darauf hin, dass die Truppen des 5. Thesianischen Regiments ebenfalls bereits vor Ort waren. Wrex ließ seine Truppen ein Verteidigungsperimeter errichten, um auf etwaige im Sturm lauernde Überraschungen vorbereitet zu sein, während sie nun auf die noch ausbleibenden Verstärkungen warten mussten. Eilig aber gewohnt effizient wurden herumliegende Trümmer zu schützenden Barrikaden aufgetürmt und Zugangswege zu ihrer Position ausgekundschaftet. Wenn sie schon ausharren mussten, dann zumindest mit dem besten Schutz, den Dorns Blut aus dieser Schutthalde herausholen konnte.

"...chrchrz..." begann auf einmal das Voxgerät in Captain Wrex Helm zum Leben zu erwachen. "...zzchr... hier sprichrz ... ... Regiment. Haben Posizchr... ...rreicht."

"Hier spricht Captain Sanrandiel Wrex vom Orden der Cobalt Marines. Bitte bestätigen Sie Ihre Nachricht. Unser Einsatzverband befindet sich am vereinbarten Treffpunkt. Wir können Sie aufgrund des Sturms allerdings bisher nicht wahrnehmen."

"... chrzben verstanden. Visuelle Positio...chrztätigung aktuell nicht möglich. Ortungsgerchrz... ehlerhaft. Bitte bestätigen Sie erneut Ihchrzz... oordinaten, sodass wir sie finden chrzzz..."

"Wir haben verstanden. Bitte Rücken Sie auf die folgenden Koordinaten zu: 53°34′31″ N und 10°00′55″ O. Teilen Sie uns bitte Ihren Vormarschvektor mit, sodass unsere Reiver-Teams Ihnen beim Rendezvous assistieren können."

"...chrz... chrzdinaten bestätigt. ... ... ... ..."

"Ich wiederhole: Teilen Sie uns Ihren Vormarschvektor mit, damit wir Ihnen beim Erreichen des Rendezvous-Punktes behilflich sein können."

"... ... chrz... ...chrzern im Innchrz... Eisechrz nach Auchrz..."

Die Verbindung brach ab und während Wrex noch versuchte, Sinn aus den letzten Wortfetzen zu ziehen, hörte er das unmissverständliche Donnern von Artillerie, dass durch den Sturm hallte. "Alles in Deckung! Der Feind ist hier!"
Parent - - By MKR Date 16.08.2019 - 13:07
Nett, sich vom Feind sagen lassen wo man hin zielen muss xD
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 16.08.2019 - 13:19
War halt echt schlechte Sicht!
Parent - - By MKR Date 16.08.2019 - 15:44
Stimmt.da muss man sich halt mal helfen lassen, wo genau der Gegner ist. Nicht dass er das noch zu seinem Vorteil nutzt ;-)
Parent - By hilltown_hillbilly Date 20.08.2019 - 21:17
Naja, wenn das Talent mit der Artillerie fehlt, braucht man halt die exakten Koordinaten von Feind :P
Parent - - By hilltown_hillbilly Date 19.08.2019 - 18:31
Als er das charakteristische Pfeifen eines 132mm-Geschosses hörte, das mit beinahe 800 mp/h Höchstgeschwindigkeit Richtung Erde stürzte wusste Bruder Captain Wrex, dass etwas fürchterlich schief gelaufen war. Dann kam der Einschlag - ein Beben, dass normale Menschen zu Boden geworfen hätte, erschütterte die Region. Nördlich seiner Position, hinter dem seichten Fluss spritzte Erde durch die Luft, wo die Granate eingeschlagen war und einen Krater hinterließ. Einen Augenblick später verzeichnete er südlich seiner Position vergleichbare Einschläge.
„Brüder, Gefechtsbereitschaft einnehmen, wir werden angegriffen! Flottenkommando, wir stehen unter Artilleriebeschuss, erbitten Verstärkung!“ Rauschen. Die Bestätigung blieb aus - scheinbar beeinträchtigte der Sandsturm das Vox.
„Intercessor Seargent Heriel, sichert den Fluss im Norden - wir müssen wissen, was uns erwartet.“
„Verstanden, Captain. Niemand wird den Fluss überqueren.“ Captain Wrex konnte durch den Sandsturm den gelben Helm des Seargents erspähen, der mit seinem Trupp und dem Apothecarius Belariel am Flussufer Stellung bezog.
„Captain.“, das war die tiefe, nach unzähligen Kämpfen gestählte Stimme von Chaplain Legión. „Veteran-Seargent Zeleriel und sein Trupp sowie Seargent Kadiel und seine Hellblasters sichern mit mir den Süden. Bisher kein Feind zu sehen, aber ich kann den Abschaum riechen. Die Verräter sind hier. Wir werden die Erde unter ihren Füßen zu Asche verbrennen, wo sie wandeln.“
„Verstanden, Chaplain - Brüder Ragos und Rhólan - wir benötigen eure mächtigen Kanonen im Norden und im Osten.“
„Beziehe Position.“, erwiderte Ragos und stampfte an ihm vorbei, wobei die schwere Gatlingkanone des Dreadnoughts bereits rotierte um Betriebsremperatur zu erreichen.
„Position erreicht. Bisher kein Feind zu... REARGH!“, der wütende Schrei von Bruder Rhólan erschütterte den Vox. „Psycher.“, berichtete die blecherne, schmerzerfüllte Stimme. „Sie sind hier.“
„Seargent Vakariel, bringt den Repulsor im Westen in Position!“, ordnete der Captain an. „Intercessors Seargent Raphael und seine Männer müssen den Suchring erweitern!“ Eine Bewegung am Himmel zog Captain Wrex‘ Aufmerksamkeit auf sich. Drei glühende Kometen schossen auf die hinab und schlugen in ein baufälliges Haus. Einen Augenblick später erwachte sein Vox zum Leben. „Das Flottenkommando hat euch gehört, Captain. Hier ist Inceptor-Seargent Ferael. Im Überflug konnten wir drei Artilleriegeschütze identifizieren. Außerdem haben wir ein paar Ansammlungen von Abtrünnigen sehen können. Sie kommen aus allen Richtungen.“
„Seargent, schaltet dieses verdammte Artilleriefeuer aus!“, befahl der Bruder-Captain. „Feuerfresser zu mir, wir werden diese Feigen Ketzer ausräuchern!“, donnerte der Captain.
Parent - By O.v.Altenmark (Imperialer Propaganda-Minister) Date 19.08.2019 - 19:59
Spannend...
Parent - By hilltown_hillbilly Date 20.08.2019 - 21:00 Edited 20.08.2019 - 23:30
Die ersten Angriffe der Verräter von Theseus erfolgten aus dem Schutz des Sandsturms, sprengten aber vor allem Krater in die Erde und die umgebenen Strukturen. Es war der Redemptor Rhólan, der den ersten Feindkontakt verzeichnete, als sich zwei abtrünnige Psycker aus dem Nebel schälten und ihre Macht entfesselten. Unter den gemeinsamen Anstrengungen der Psycker und der schweren Artillerie sollte der Redemptor schließlich gefällt werden.
Unterdessen zerschlug der Linientrupp unter Seargent Heriel eine Rotte Chaoskultisten, die einen der beiden Psycker zu schützen versuchte. Ihr gerechter Zorn wurde jäh von den heranstürmten Chaosogryns unter grässlichem Gebrüll gestoppt. Die widerwärtigen Abscheulichkeiten färbten den Fluss rot, als sie einen Marine nach dem nächsten zerrissen. So überlebte lediglich Apothecarius Belariel und war gezwungen, sich hinter den Fluss in relative Sicherheit zu bringen.
Sie waren zu spät gekommen, aber umso wütender entfesselten Captain Wrex und seine Aggressors ein flammendes Inferno, das nichts als Schlacke übrig ließ.
Zur gleichen Zeit wurde etwas weiter westlich ein gutes Dutzend Kultisten im Kugelhagel der heiligen Gatlinggeschosse des Repulsors Unnachgiebiger Beschützer von ihrer Existenz erlöst. Der an Bord befindliche Linientrupp unter Seargent Raphael konnte im Nordwesten einen weitern Kultistentrupp in die Flucht schlagen und zeitgleich eine Rotte widerwärtiger Chaoswölfe abwehren, deren Überlebende dem heiligen Zorn des Unnachgiebigen Beschützers zum Opfer fielen.
Die Kultisten im Süden konnte Chaplain Legión mit seinen Intercessor Verteranen, einem Trupp Hellblasters, dem Redemptor Ragos und dem reinigendem Feuer von Seargent Feraels Plasmabrennern zunächst abwehren.

Dann wendete sich das Blatt. Nachdem Ragos einen Basilisken im Osten mit seiner mächtigen Energiefaust zerlegte, fiel der Redemptor unter dem geballten Feuer der restlichen Artillerie. Aus dem Süden drängten mehr und mehr Kultisten und überwältigten Chaplain Legión und seine Männer - wenn auch zu einem hohen Preis. Seargent Ferael und seine Männer zogen sich auf Befehl des Chaplains zurück, um Bruder-Captain Wrex zum Replusor zu geleiten.
Seargent Raphael und seine Männer wurden in einen blutigen Kampf mit Dämonen verwickelt, die sie zwar zunächst abwehren könnten, ehe sie von unter dem Ansturm ihrer Feinde in Stücke gerissen wurden.
Die Hälfte seiner Männer verlor Wrex auf dem Weg zur Unnachgiebiger Beschützer unter dem vehementen Beschuss der feindlichen Artillerie, die aus Richtung Süd-Südost auf sie einhämmerte. Von ihnen blieb nicht genug übrig, als dass ein Apothecarius noch ihre Gensaat hätte retten können. Kurz bevor der kümmerliche Rest, bestehend aus drei Aggressors, drei Inceptors, Apothecarius Belariel und Captain Wrex den wartenden Panzer erreichten, hörten sie das wütende Stampfen eines Horrors, dem sie bereits einmal begegnet waren: eine weitere Rotte Chaosogryns stürzte sich dem Repulsor entgegen, während weitere Dämonen des Chaos aus dem Norden und Scharen von Kultisten aus dem Süden vorrückten.
Zwei der kolossartigen Abscheulichkeiten wurden unter dem schweren Feuer des Schwebepanzers in Stücke geschossen, aber die anderen Kolosse ließen sich davon nicht beeindrucken und stampften weiter auf den Panzer zu.

Aggressor Seargent Javiel wandte sich an den Captain: „Zum Repulsor, Captain! Das Oberkommando muss wissen, was hier passiert ist. Diese hier gehören uns.“
„Wir geben euch Deckung aus der Luft, Seargent.“, sicherte Seargent Ferael zu. „Wir erkaufen euch soviel Zeit wie möglich.“
„Für Dorn, Brüder! Für den Imperator!“, brüllte der Aggressor über das Tosen seiner Flammenwerfer hinweg.
„Tod von oben! Tod den Ketzern!“, erwiderte Ferael den Schlachtruf, während er die Gegnerscharen in ultraheißes Plasma tauchte.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 19.08.2019 - 01:28 Edited 27.09.2019 - 08:23
Rauch stieg aus den zerstörten Fahrzeugen der Cobalt Marines auf. Der Sturm hatte sich gelegt, sodass die Rauchsäulen weithin sichtbar waren und vom Erfolg des Überfalls kündeten. Belgos, Bewahrer der Eisernen Litanei, blickte zufrieden über das Schlachtfeld.

Es war die erste Bewährungsprobe für die im unterworfenen Theseus-System von den Steinbrechern zusammen gestellten Renegatenregimenter. Ihre alten imperialen Codedaten hatten es erlaubt, die Hohelied in Anlandereichweite zur Planetenoberfläche zu bringen und die Verrätertruppen ohne Argwohn der Verteidiger Tarias anzulanden. So konnten sie die Cobalt Marines überraschen und trotz massiver Verluste gegen deren Waffen überwältigen. Welle um Welle strömten die Angreifer auf die Astartes zu und rangen sie mit schierer Masse nieder. Zwar war es einer Kommandoeinheit der Cobalt Marines in Repulsor-Panzern gelungen, durch einen Schwachpunkt der Schlinge aus Renegaten zu entkommen, doch der Rest der imperatortreuen Einsatzgruppe lag tot oder zerstört am Boden.

Belgos trat mit einem Stiefel seiner Servorüstung auf den Brustkorb eines der getöteten Astartes. Unter gezieltem Druck gab die Panzerung des toten Cobalt Marines langsam nach und entblößte dessen Körper. Mit seinem gepanzerten Handschuh griff Belgos hinein und riss etwas Fleisch heraus. Neugierig steckte er sich dieses in den Mund und ließ seine Omophagea dessen Geheimnisse entschlüsseln. Ein besonderes Gefühl des Genusses begann sich in ihm auszubreiten... Dorns Blut. Der Meister der Steinbrecher würde dies gerne hören. Taria war nun eine persönliche Angelegenheit geworden...

Am Himmel begannen sich die Schemen von gewaltigen Transportern der Steinbrecher abzuzeichnen. Die Kriegerschar begann mit dem Landen ihrer schweren Einheiten.
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 28.09.2019 - 09:13
Der Tod marschiert
Gigantische Staubwolken wurden aufgewirbelt als die Bremstriebwerke der Fluch von Olympia sich kreischend auf die Landung vorbereiteten. Der gewaltige Transporter war das größte Landungsschiff der Steinbrecher, das über Taria im Einsatz war, und gehörte nach den ersten Erfolgen in den Kämpfen auf der Planetenoberfläche nun zu den Schiffen, welche die Hauptstreitmacht anlandeten. Bewahrer der Eisernen Litanei Belgos und mehrere der ihm unterstellten Renegateneinheiten hatten sich für den Empfang positioniert und warteten nun darauf, dass die Fluch von Olympia ihre Landung abschloss.

Als das Landungsschiff die Rampen herunterließ, um seine Fracht auf den Planeten zu speien, strömten Wolken aus giftigem schwarzen Rauch hervor, die gewöhnlichen Sterblichen den Blick ins Innere verwehrten. Die optischen Sensoriken im Helm von Belgos' Servorüstung konnten den Qualm jedoch durchdringen. Feurige Augen glühten in gepanzerten Leibern, messerscharfe Gliedmaßen schritten auf die geöffnete Rampe zu und mechanische Tentakel peitschten gierig umher. Die Steinbrecher hatten ihre Dämonenmaschinen nach Taria gebracht, um sie gegen die Cobalt Marines zu werfen und diese zu brechen.

Unter infernalischem Kreischen stiegen hunderte der Kriegsmaschinen aus der Fluch von Olympia. Jeder ihrer Schritte verdarbt den Boden unter ihnen und die Luft selbst fing an sich anhand dieser geballten dämonischen Präsenz zu verzerren und Blicke hinter den Schleier der Realität zuzulassen. Belgos erkannte widerwärtige Fratzen die sich formten und ihre Versprechungen von Macht und Stärke im Austausch für einen materiellen Körper in die Ohren der Schwachen flüstern wollten, doch er ignorierte sie voller Verachtung. Stärke erwächst aus Eisen, sagte er sich ohne jeden Zweifel. Alles andere sind Werkzeuge, die dem Eisen unterworfen werden müssen.

Währenddessen teilte sich die Schar der aus dem Landungsschiff strömenden Dämonenmaschinen und gab Raum für drei Gestalten, deren Aura der Macht selbst die bestialischen Kriegsmaschinen zur Seite weichen ließ. Belgos wusste bereits um ihr Kommen und hatte die Verräterregimenter umso härter arbeiten lassen, um die Landezone vorzubereiten. Denn der Herr der Steinbrecher, der nun dort die Rampe hinabschritt, duldete keine Verfehlungen. Dämonische Hörner krönten den schwer gepanzerten Leib von Kythnos Targelion, und zeugten von seiner Unterwerfung des Dämonen Ferramos. Aus seinem Rücken stießen armdicke Mechatentakel hervor und wanden sich durch die Luft, wie auf der Suche nach Beute. An seiner Seite ritten zwei der einflussreichsten Krieger der Steinbrecher: Warpschmied Archos, Meister der Bestienschar, auf seinem Höllenschreiter und Devonas, der Hexenschlächter, auf seiner Thraxischen Sturmbestie. Beide auf dem gleichen Schlachtfeld zu sehen war eine Seltenheit, denn in ihrem Ringen um die Gunst des Meisters der Steinbrecher betrachteten sie einander oft ebenso als Rivalen wie als Waffenbrüder. Doch der Eiserne Schrecken selbst in ihrer Mitte würde dafür sorgen, dass beide in seinem Sinne kämpften, da war sich Belgos sicher.

Ein Kontingent der Cobalt Marines hatte sich in einem strategisch wichtigen Zugang nach Taria Tertius positioniert, um das Vorrücken der Steinbrecher zu stoppen. Nun würden sie unter den Hammerschlägen von Wellen aus Dämonenmaschinen zermalmt werden.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 02.10.2019 - 08:28
Belgos spürte, wie feine Schmerzimpulse durch seinen Körper zuckten, als der Meister der Steinbrecher sich ihm näherte. Selbst für Astartes, die den Großteil ihres Lebens im Auge des Schreckens verbracht hatten, war der Anblick der dämonisch verstärkten Statur von Kythnos Targelion oft mit diesen und ähnlichen Symptomen verbunden. Belgos fragte sich oft, welche Empfindungen ihr Meister ob des konstanten Ringens um die Kontrolle seines Körpers empfinden musste, doch eine Antwort darauf - das war ihm klar - würde er nie erhalten.

"Bewahrer der Litanei Belgos, gebt mir einen Bericht über die aktuelle Situation. Ich habe alle Daten während des Transfers auf die Planetenoberfläche studiert und würde sie gerne um eure Perspektive ergänzen", grollte die Stimme des Dämonenprinzen, als er Belgos erreicht hatte.
"Jawohl, Herr! Wie geplant haben die Truppen des Thesianischen Regiments nach der Eroberung des Raumhafens mit dem Besetzen wichtiger Knotenpunkte um Taria Tertius begonnen. Inzwischen befinden sich diese unter unserer Kontrolle und die Luftunterstützung durch Heldrakes, Helblades und Heltalons verhindert, dass Truppen aus anderen Stützpunkten sie zurück erobern können. Damit wurde der Gegner gezwungen, sich zunächst auf die Blockade des Hauptvorstoßes unserer Armee zu konzentrieren. Wie zu erwarten war, haben die loyalen Astartes diese Aufgabe bereitwillig angenommen. Von den Abkömmlingen Dorns war nichts anderes zu erwarten."
"Sehr gut. Wir werden ihnen zeigen, wer die wahren Meister im Errichten und Zerstören von Befestigungen sind. Ich selbst werde mich auf das Schlachtfeld begeben und von ihren zermalmten Leibern kosten. Ihr werdet mit eurem Regiment die Sicherung des Rückens unseres Vorstoßes übernehmen. Und schaut euch schon einmal nach Rekruten um. Bei euren Verlustraten ist bald kein Regiment mehr übrig, das ihr befehligen könnt."

Die letzten Worte dröhnten noch länger in Belgos' Ohren. Der Meister der Steinbrecher war mit den Erfolgen auf der Planetenoberfläche zwar zufrieden, aber die Drohung war ebenso klar gewesen: sein Verschleiß an Truppen würde sich bei ausbleibendem Erfolg schnell gegen ihn wenden...
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 15.10.2019 - 14:27
Die gepanzerte Gestalt des Eisernen Schreckens beugte sich über der geschundenen Leib des Captains der Cobalt Marines. In der vorangegangenen Schlacht hatte dieser sich dem Meister der Steinbrecher töricht in den Weg gestellt und war letztlich den überlegenen Kräften des Dämonenprinzen erlegen, als dieser seinen Energiehammer in den Brustkorb des Captains rammte. Eigentlich war Kythnos Targelion nur zurückgekehrt, um den Schädel seines Kontrahenten als Trophäe einzusammeln. Doch tatsächlich war noch immer widerspenstiges Leben in seinem Kontrahenten. Unter den Splittern der zertrümmerten Gravis-Rüstung hob und senkte sich noch immer der Brustkorb.

Kythnos Targelion löste mit mechanischen Klauen den Helm seines bewegungsunfähigen Gegenübers. Das Gesicht, welches darunter zum Vorschein kam und ihn voller Verachtung anstarrte zeigte deutlich die Gensaat Dorns. Kantige Gesichtszüge, ein ausgeprägtes Kinn und eine Stirn wie ein Festungswall - der genetische Ursprung der Cobalt Marines war nicht zu verleugnen.

"Captain Sarandiel Wrex von den Cobalt Marines, nehme ich an?" richtete Kythnos Targelion seine dröhnende Stimme an den Captain. Jedes Wort des Dämonenprinzen schien diesem physische Schmerzen zu bereiten. "Ebendieser, Verräter. Ihr werdet uns hier ebensowenig brechen wie auf Terra!" spieh dieser ihm mit letzter Kraft entgegen. Noch ein Beweis für seine Herkunft, dachte der Eiserne Schrecken. "Ist das so? Ich denke, ihr seid längst gebrochen. Keiner eurer Krieger hat die heutige Schlacht überlebt und der Weg nach Taria Tertius ist frei. Dort wird euer Orden uns nicht mehr viel entgegen stellen können - in jedem Fall nicht euch." sagte Kythnos Targelion, während er die Boldsturmfaust des Captains unter seinen Panzerstiefeln zermalmte und Sarandiel Wrex danach am Hals in die Höhe hob. "Die Cobalt Marines werden Taria bis zum Tod verteidigen..." versuchte Wrex noch zu brüllen, bevor die Energiefelder der Klauen zum Leben erwachten und den Kopf des Captains von seinem Körper trennten, der polternd auf den Boden fiel. "Das werdet ihr..." erwiderte der Meister der Steinbrecher mit eiskalter Stimme, während er den abgetrennten Kopf betrachtete.
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 17.10.2019 - 10:42 Edited 17.10.2019 - 10:45
Bilder von der Schlacht:

Die Dämonenmaschinen der Steinbrecher jagen auf die Linie der Cobalt Marines zu, um diese in Stücke zu reißen:


Dämonenprinz Kythnos Targelion vernichtet den letzten Redemptor Cybot der Cobalt Marines im Nahkampf, nachdem dieser zuvor schwere Verluste angerichtet hat.
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Attachment: IWCM2.jpg (231k)
Parent - - By O.v.Altenmark (Imperialer Propaganda-Minister) Date 17.10.2019 - 12:54
Coole Sache, auch die old-school-Ruinen!
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 17.10.2019 - 13:02
Danke, man braucht halt nicht für alles Plastick-Crack :-D
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 22.10.2019 - 22:58
Mordekans Ende
Sieben Tage nach dem Eintreffen der Flotte der Steinbrecher im Orbit von Taria begannen die letzten Stunden der Raumstation Mordekan. Nach der Sabotage des Gravitationsstabilisators durch Enterteams der Astartes war die Station immer mehr ins Gravitationsfeld von Taria gezogen worden. In großen Kreisen näherte sich die kilometerlange Raumstation dem Planeten, wie ein unaufhaltsamer Hammerschlag, der in Zeitlupe näher kam. Nun hatte Mordekan die Atmosphäre erreicht und begann, diese wie ein glühender Meteor zu durchbrechen.

Innerhalb der Atmosphäre Tarias beschleunigte sich der Absturz Mordekans weiter. Gewaltige Feuer brachen überall auf der Station und auf deren Oberfläche aus, als die Gravitation des Planeten mit immensen Kräften an der Struktur der Raumstation zerrte und ganze Sektionen auseinander reißen ließ. Der Großteil der Besatzung war bereits über Nottransporter evakuiert worden, doch die verbliebenen Crewmitglieder hauchten nun in der sterbenden Station nach und nach ihr Leben aus. Untergangskulte, die in den dunkelsten Eingeweiden Mordekans entstanden waren, richteten ihre letzten fanatischen Gebete an den Imperator, während ihre Leiber verbrannten oder von Trümmern zermalmt wurden.

In der gepanzerten Kommandozentrale Mordekans bereitete sich der Kommandostab auf das Ende vor. Kastellan de Guymére verteilte die letzte Runde Amasec in den Gläsern der anwesenden Stabsmitglieder. Das Beben der Station ließ nur wenige Tropfen in den Gläsern der Offiziere ankommen, doch dem Protokoll würde es genügen. "Meine Herren, unsere letzte Stunde ist angebrochen. Es bleibt uns nur ein letzter Gruß an den Imperator - und er wird feurig sein. Wenn unser Kurs und unsere Rotation weiter verlaufen wie berechnet, haben wir in sechs Minuten eine direkte Feuerlinie der Torpedorohre in Sektion Nord auf den Verräterkreuzer "Shalax' Klaue". In den Rohren befinden sich noch drei Meltertorpedos. Dies wird unsere letzte Chance sein, den Verlauf der Kämpfe im Sinne des Imperators zu beeinflussen. Auf einen letzten Schlag - Prost!"

Wenige Minuten später stießen drei mehrere Hundert Meter lange Torpedos aus den Torpedorohren der tiefer stürzenden Mordekan in Richtung All empor. Ihre Maschinengeister nahmen Kurs auf den häretischen Kreuzer im Orbit Tarias, der noch blind ob dieser neuen Gefahr war. Während die Torpedos immer höher stiegen, raste die Raumstation dem Erdboden entgegen. Immer mehr Teile lösten sich von den äußeren Verteidigungsanlagen und begannen, wie ein Trümmerschirm um Mordekan herum in die Tiefe zu stürzen. Selbst die Bewohner Tarias, die in intensive Gefechte mit den Invasoren verstrickt waren, hoben ihre Köpfe, um das schreckliche Schauspiel zu sehen. Der Imperator hatte sie wahrlich verlassen.

Circa dreihundert Kilometer nördlich von Taria Tertius schlug die Raumstation schlussendlich auf der Planetenoberfläche auf. Die Explosionen fraßen sich kilometerweit in den Himmel, während die Planetenkruste unter dem Aufprall erbebte und alte Magmaströme im erweiterten Umfeld des Einschlags aufbrachen. Die Druckwelle der Explosionen und des Aufpralls machte jegliche Strukturen und Vegetation in mehreren Dutzend Kilometern dem Erdboden gleich und ließ sogar für einen Augenblick die ewigen Sandstürme ruhen. Der Lärm der sterbenden Raumstation fegte durch alle Sensorenkanäle der Region und brannte ihren Tod unauslöslich in Erinnerungen und Data-Speicher.

Als letzte Vid-Übertragungen in die Kommandozentrale sahen die Guymére und sein Stab zwei Dinge: eine Detonation eines Meltertorpedos am Bug der "Shalax' Klaue", sowie die Schemen einer gewaltigen Kriegsmaschine, die in Richtung Taria Primus durch den Sandsturm schritt...
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 05.11.2019 - 14:01
Tarias dunkelste Stunde

Oberst Mainard studierte mit müden Augen den stetigen Strom an Daten von Schlachtfeldern überall auf der Planetenoberfläche. In seiner Funktion als Befehlshaber der Truppen von Taria Primus und als inzwischen ranghöchster Offizier auf Taria standen ihm alle militärischen Informationen zur Verfügung. Immer mehr drängte sich ihm das Gefühl auf, dass dies ein zweischneidiges Schwert war, denn nahezu alles was er las ließ ihn erschaudern.

Der Angriff der Steinbrecher und ihrer alliierten thesianischen Truppen hatte die Festungsstädte des Planeten voneinander isoliert. Nur durch enge und gut zu verteidigende Pässe verknüpft, war es kaum möglich, zuverlässig Truppen zu verschieben oder zusammenzuziehen. Aus den Rümpfen der Schiffe der Häretiker im Orbit waren zahlreiche Flieger in die Atmosphäre Tarias eingedrungen und bestraften Ausfälle aus den Städten und imperiale Aktionen im Luftraum gnadenlos.

Doch trotzdem waren die meisten Festungsstädte nahezu unversehrt geblieben, da die Streitkräften des Chaos offenbar damit zufrieden waren, die Imperialen dort festzusetzen. Nur Taria Tertius war mit der vollen Stärke der Steinbrecher angegriffen worden und die Datenlogs sprachen davon, dass nur die Präsenz der Cobalt Marines bisher die völlige Vernichtung verhindert hatten. Es war klar, dass dieser Ort von besonderer Bedeutung war und Mainard war sich sicher, dass es einen Zusammenhang zu den neuesten Ausgrabungen dort gab. Doch trotz seiner Autorität als neuer Befehlshaber der Regimenter des Astra Militarum auf Taria, wurde er von den Astartes und Vertretern des Mechanicum nicht weiter informiert. Das stank zum Himmel, jedoch konnte er nicht ignorieren, dass der Feind Taria Tertius priorisierte und kurz vor dessen Einnahme stand...

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"Sechs Teleportsignalverstärker sind vorbereitet und bereit für den Aufbau auf der Oberfläche, Magos." Adept Cilian verbeugte sich vor seinem Vorgesetzten. "Wir beginnen nun mit dem Transport an die vorgesehenen Standorte und beginnen mit dem Kalibrieren. Sind die Astartes bereit und in Position?" Magos Arach sah ihn mit kalten bionischen Augen an und antwortete mit rauher metallischer Stimme: "Die Cobalt Marines werden ihre verbliebenen Angriffskreuzer durch die Lücke des feindlichen Blockadenetzes schicken, die Kastellan de Guymére mit Mordekans letztem Torpedo gerissen hat. Sobald sie im niederen Orbit angekommen sind, können wir die Artefakte mit Teleportvorrichtungen an Bord bringen. Dies wird unsere letzte Chance sein, sie vor dem Zugriff des Feindes zu retten, Cilian. Möge das Omnissiah unsere Schritte segnen."

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Der Eiserne Schrecken sah die geschundenen Mauern von Taria Tertius vor sich und war mit dem Werk seiner Truppen zufrieden. Der schwere Beschuss zahlreicher Belagerungsgeschütze hatte die Festungsstadt sturmreif geschossen und die Verteidiger von den Wällen getrieben. Die Beute war zum Greifen nah...

"Meister, die Cobalt Marines haben mit zwei Angriffskreuzern das Blockadenetz durchbrochen und positionieren sich über Taria Tertius. Wir registrieren starken Signalkontakt der Schiffe mit den Verteidigern."

Zorn wallte in Kythnos auf. Die Verteidiger warfen offenbar alles in die Waagschale, um seinen Sieg für den Vernichter zu verhindern. Sie würden dafür bezahlen... "Fangt die Schiffe der Leichenanbeter ab. Ich will Sires Kreons Kopf, wenn dies nicht gelingt! Stört den Signalaustausch mit unseren Fliegern. Und bei Perturabos Wut, beginnt den Sturmangriff! Wir lassen uns unseren Preis nicht nehmen."
Parent - By hilltown_hillbilly Date 17.02.2020 - 17:14
[Burn and Despoil] [Part 1/3]

<Soundtrack: Audiomachine – Guardians at the Gate>



Tar Gorodan war ein treuer Sohn Dorns. In seinen 200 Jahren des Dienstes am Imperium und dem Imperator hatte er die Kunst der Belagerung studiert, Festungen eingerissen und verteidigt. Aber das hier war anders. Sie waren in ein Schlachthaus geraten und es würde nicht aufhören. Die Cobalt Marines auf Taria befanden sich auf der Schwelle der Vernichtung. Wer konnte schon wissen, ob der Ordensmeister weitere Verstärkung geschickt oder den Befehl zur Neuformierung gegeben hatte? Seit Wochen hatte er keinen Kontakt mehr zum Oberkommando gehabt und so sammelte er die letzten Truppen, die er hatte finden können, aktivierte den Notfallsender, den er zu beschützen befohlen worden war und begann mit seinem Trupp Aggressoren unter Seargent Agathon die Umgebung nach Verbündeten abzusuchen. Und er war erfolgreich: Er fand Chaplain Kord, den Apothecarius Lordann und und drei Linientrupps unter den Seargents Aximov, Storn und Alvor, sowie den Redemptor Cybot Amplector Arborum, außer Gefecht in einer offensichtlich defekten Landungskapsel in der Nähe des Mt. TYReed.

Dort war Captain Gorodan auf ein Manipel des Adeptus Mechanicus unter der Führung des Tech-Priest Dominus Decima X gestoßen. Sie waren Geheimniskrämer, aber ihm war jede Hilfe recht. Der Mechanicus half bei der Instandsetzung des schlafenden Cybots und erweckte seinen Maschinengeist. Als Gegenleistung forderten sie die Space Marines auf, eine sehr spezielle Position am Fuße des Mt. TYReeds vor dem anrückenden Chaos zu verteidigen, da dort die Schlacht um den Planeten entschieden werden würde. An dieser Stelle befände sich der Zugang in das Labor des Erzmagos Icarius Reed, der mittlerweile vom Chaos korrumpiert den Namen Nemesor Icarius Black trägt und im Namen des Dark Mechanicum  widerwärtige, fremdartige Maschinenwesen entfesselt, die ganze Welten brennend zurücklassen. Der gefallene Erzmagos war bekannt dafür, seine Geheimnisse eifersüchtig zu hüten, aber dieses Labor zu erforschen, ehe es in die Hände der angreifenden Iron Warriors fallen würde, könnte Millionen Leben retten.

An dieser Position angekommen fand der Captain zwischen einem Haufen Ruinen einige imperiale Strukturen vor: Eine Himmelsschild-Landeplattform, ein Void Shield Generator und zwei thermische Plasmaregulatoren. Der Mechanicus hatte außerdem mehrere gesegnete Abwehrschilde aufgestellt, die Warpmanifestationen unterdrücken würden, um die chaotischen Kräfte einzudämmen. Die größte Struktur sollte jedoch ein riesiges Schott sein, das in den Fuß des Berges eingelassen worden war und weit offen stand. Captain Gorodan ließ improvisierte Befestigungen aufstellen – bei dem Material, das er fand, würden diese nicht lange durchhalten, aber jede Art von Schutz würde helfen, den Beschuss einzudämmen. Einige Zeit später hörte Captain Gorodan die tiefe Stimme von Chaplain Kord in seinem Vox. „E… is … weit. Sie …ier.“ Die Worte wurden von einem dumpfen Beben unterlegt, das sich langsam aus Richtung Nordwesten näherte. Als er die riesige Silhoutte erspähte, die am Horizont auftauchte, wusste der Captain, dass er hier sein Grab finden würde. Er würde seinen Meister und heute und hier finden. Aber er würde sich teuer verkaufen.
Parent - By hilltown_hillbilly Date 18.02.2020 - 11:39
<Soundtrack: Brothers of Metal – Brothers Unite>



Während der Feind aus dem Westen anrückte, stand das riesige Portal am Fuße des Mt. TYReed weit offen und versprach nichts als Dunkelheit. Das stetige Feuer der Iron Warriors und seiner vom Chaos korrumpierten Maschinen brachte die Erde wieder und wieder zum Beben, weshalb die Marines die Anzeichen des Anrückens eines weiteren Kombattanten erst bemerkten, als sich der Imperial Knight im weiß-goldenen Ornat des House of Tempest aus der Dunkelheit schälte.

Captain Gorodans Voxeinheit erwachte zum Leben, als die mechanisierte Stimme des Neuankömmlings erklang. „Hier spricht Lord Couseland aus dem House of Tempest. Der Sturmwind der Ahnen steht Euch zur Seite, Mylord. Mit mir Lord McManus und Baronin van Hagen, Knappen des House of Tempest und ihre Warglaives Donner der Vergeltung und Jäger des Zwielichts. Tech-Priest Dominus Decima-X sendet seine Grüße.“ Zu den Flanken des majestätischen Imperial Knights tauchten zwei kleinere, leichter gepanzerte Läufer in einer tiefschwarzen Lackierung im Laufschritt auf, überholten ihren Lehnsherrn und sicherten seine Flanken. Die Warglaives trugen miniaturisierte Versionen der riesigen Thermalkanone mit sich, die auch ihr Herr führte sowie surrende Kettenspalter, die sich mit einem hungrigen Surren warmliefen.

„Ritter des House of Tempest. Schließt unsere Südflanke. Dort stehen zwei geweihte Abwehrschilde des Mechanicus. Sie dürfen nicht fallen!“, wies Captain Gorodan an.
„Verstanden, Captain. Niemand wird zu den Schilden durchkommen.“, versprach Lord Couseland mechanisch. „Warglaives, vorrücken und Positionen halten. Niemand wird den Schilden zu nahe kommen, solange uns der Sturm unseres Hauses trägt! Für das Imperium, Lords, für den Imperator –-- bringt den Sturm!“ Mit dem Schlachtruf ihres Hauses auf den eisernen Lippen stürmten die Ritter grimmig voran, den eisernen Kriegern des Chaos entgegen.
Parent - By hilltown_hillbilly Date 18.02.2020 - 11:59
[Burn and Despoil] [Part 3/3]

<Soundtrack: Sabaton – The Last Stand>



Seit er existierte, war der alte, beinahe in Vergessenheit geratene Sender auf Taria noch nicht einmal verwendet worden. Tatsächlich gab es nur ein gutes Dutzend voll Magistrate und Adelige, die von dieser Kommunikationsmöglichkeit wussten, die es selbst schaffte, dem Schatten des Warp zu trotzen. Er war ein Geschenk der Grey Knights gewesen, das den Bewohnern des Planeten die Möglichkeit gab, ihnen in Zeitem größter Not einen Hilferuf zu senden. Einen Monat, nachdem Captain Gorodan den Transmitter aktiviert hatte, war ein kleiner Kreuzer der Grey Knights aufgetaucht und hatte sich im Schatten von Tarias Mond versteckt, wo er auf den idealen Moment wartete, eine kleine aber gezielte Streitmacht genau dort abzusetzen, wo sie benötigt wurden.

Auf Taria, am Fuße des Mt. TYReed traf die kleine Streitmacht von Space Marines auf den Schmiedehammer der Iron Warriors. Unter dem Beschuss von Pertuabos Anhängern, den Erzrivalen von Primarch Dorns Geschlecht fiel der Erste aus den Reihen der Cobalt Marines, während die drei Linientrupps hinter ihrer improvisierten Deckung genug Schutz fanden, um nicht im Kugelhagel zerfetzt zu werden.

Der Chaos Knight, der sich langsam aus der Dunkelheit schälte, rückte unter ständigem Feuer vor und nagelte die Marines in ihren behelfsmäßigen Stellungen fest. Das Feuer seiner Gatlingkanone forderte weitere Opfer und den Aggressors, die mit Captain Gorodan vorzurücken versuchten. Die unerwartete Verstärkung durch Lord Couseland, Lord McManus und Baronin von Hagen nahm ihnen wenigstens den Druck von der Südwest-West-Flanke, ließ mit ihrem Vorrücken aber die beiden geweihten Abwehrschilde verwundbar.

Inmitten des Schlachtgetümmels wurden die Truppen der Grey Knights wie ein Paukenschlag manifestiert. Zwei Trupps in taktischer Terminatorrüstung tauchten in der Nähe der Schilde auf und sicherten die Positionen, um Angriffe der Warpgeborenen Scheußlichkeiten zu verhindern. Währenddessen manifestierte sich eine geballte Macht von drei Dreadknights in Schussreichweite in der Absicht, den furchteinflößenden Chaos Knight mit gesalbten Geschossen in die Knie zu zwingen.

„Stetig Wachsam, Astartes!“, grüßte die blecherne Stimme des Ordensmeisters und seine stimme erklang in sämtlichen Voxeinheiten der verschanzten Cobalt Marines und selbst die Imperial Knights vernahmen. „Captain Gorodan, Lord Couseland. Ihr steht hiermit unter dem Befehl der 666. Gründungen unseres Imperators, den Grey Knights von Titan. Es ist euch nicht erlaubt zu sterben, denn das Werk des Imperators muss getan werden. Weicht keinen Zoll, denn der Ketzer muss mit dem heiligen Feuer der Rechtschaffenheit gereinigt werden.“
Parent - By hilltown_hillbilly Date 18.02.2020 - 15:19
Kleine Vorschau auf das Schlachtfeld nach der Aufstellungsphase vor Beginn der ersten Runde.

Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 19.02.2020 - 12:34


Mit dem ersten Verblassen des Teleportflimmerns begannen die drei Dreadknights ihre schweren Psibolter auf den Stummen König zu richten und dessen gepanzerte Form mit Geschossen einzudecken. Die Ionenschilde des gewaltigen Chaosknights hielten viele der Projektile ab, doch mehrere Treffer ließen ihn kurz zurückweichen. Das Momentum nutzend begannen die Dreadknights unter der Führung des Großmeisters mit sich knisternd aufladenden Psi-Hämmern ihren Angriff. Doch sie hatten ihren Beschuss zu früh unterbrochen: der Stumme König richtete seine tödliche Gatlingkanone auf die anstürmenden Dreadknights und überzog diese mit einem zerstörerischen Hagel an dämonisch aufgeladenen Geschossen.

Selbst die gesalbten Dreadknights konnten diesen unablässigen Strom aus gestaltgewordenem Hass nicht durchdringen und mussten zunächst auf ihre Schutzpsalme hoffen, um diesen Sturm zu überstehen. Doch es kam noch schlimmer für die Krieger der 666. Gründung. Mit einem wirklichkeitszerreißenden Knall manifestierten sich mehrere Kyborgs im Rücken der Dreadknights und begannen nun ihrerseits, die Maschinen der Grey Knights von hinten mit Schüssen aus ihren Morphwaffen zu fällen. Unter dieser Feuerkraft brachen zwei der Dreadknights schnell zusammen, als kritische Systeme ausfielen und die Leiber der sie steuernden Krieger in Stücke geschossen wurden.

Gierig richtete sich die zu einem gepeinigten Schrei verzerrte Maske des Stummen Königs nun auf den letzten Dreadknight, den der Großmeister dieser Abordnung der Grey Knights steuerte. Bösartig zuckende Blitze manifestierten sich um die gigantische Kettenfaust des Chaos Knights herum, als er den Ansturm auf den letzten seiner Angreifer begann.
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 30.07.2019 - 13:35
3. Ergebnisse und Spielberichte
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 19.08.2019 - 09:43
Runde 1:
Sieg des Chaos. Weiter mit Szenario 2: Metallener Ansturm (Quelle: Vigilus brennt).
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 05.10.2019 - 00:53
Runde 2:
Sieg des Chaos. Weiter mit Szenario 4: Burn and Despoil (Quelle: Shadowspear)
Up Topic Clubs und Co. / 40k Spielertreff Hamburg / Kampagne: Taria in Flammen (locked)

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