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Up Topic Clubs und Co. / GTBZ-Kampagnen / 40k-Sommerkampagne 2019 - Hintergrund Avenweddon
- By Fjodor Karamasow Date 14.05.2019 - 12:50
Das System Avenweddon liegt im Segmentum Tempestus. Als Zentrum des Systems lässt sich Avenweddon III bezeichnen: Eine Schmiedewelt (Forgeworld), die zu einem großen Teil von Fabriken, Produktionsstätten, Forschungslaboren und ähnlichen Einrichtungen überzogen ist. Avenweddon III verfügt über eine Bevölkerung von 18.000.000.000 Menschen.

Fleischiger Matsch rinnt von Waffentestgeländen in klaffende Nahrungsmittelbehälter, über Flüssen aus Patronenhülsen erheben sich Makrogerüste während sich Archotechwerkstätten an gigantische Geschütze schmiegen. Sogar im Orbit gibt es Fabriken. Es ist eine Welt aus Rauch, Feuer, Metall und endloser Industrie. Hier herrscht der Größenwahn und der Einzelne gilt nichts. Hier gibt es jahrtausendealte Rituale und Stabilität, aber keinen Fortschritt. Das technische Niveau der Fabrikwelt ist herausragend, in Qualität und Quantität. Die Geheimnisse, die in ihren ausgedehnten Archiven verborgen liegen könnten das Imperium in die Verdammnis stürzen oder in die Erlösung heben was allerdings irrelevant ist, denn die Herausforderung sich in dem Daten-Dickicht zurechtzufinden, würde selbst den Fabricator General um den Verstand bringen.

Hier wird einen Großteil der technischen Geräte, die vom Imperium benötigt werden, produziert. Für die Kriegsanstrengungen produzieren sie alles von Gewehren, über Panzer, bis hin zu Raumschiffen. Auf Avenweddon III ist ein Anteil der Produktionskapazitäten für die Versorgung des Adeptus Astartes vorgesehen. Nach dem Erscheinen des „Cicatrix Maledictums“ werden diese Güter zur Auffrischung der Verteidigungsstellungen im Sol-System, insbesondere Terra, herangezogen. 

Avenweddon ist auch Heimatwelt einer Titanenlegion und mit Treueverträgen ist ein Knight-Haus an das Mechanicus gebunden. Die militärische Potenz wird durch Verbände der Skitarii und des Prefecture Magisterium . Das Ökosystem von Avenweddon III ist durch die jahrtausendelange Produktion und Verschmutzung aufs Schwerste geschädigt  - bis auf die Ballungszentren und Produktionsanlagen besteht Avenweddon III aus Ruinen und Abfallhalden. Der größte Teil der Bevölkerung lebt und arbeitet in der Makropole „Dante“. Über ganz Avenweddon III zieht sich ein  ausgeklügeltes Schienensystem, das rund um die Uhr Menschen und Material  transportiert. Die Magos von Avenweddon haben ihre Prozesse im wahrsten Sinne bis zum kleinsten Zahnrad perfektioniert.
Die Bevölkerung besteht aus dienstverpflichteten oder in Schuldknechtschaft befindlichen Arbeitern, die Menials oder Heloten genannt werden. Für ihre Arbeit stattet man sie manchmal mit passender Bionik aus. Aus ihnen werden auch Skitarii rekrutiert und die Klügsten haben eine Chance, selbst Techpriester zu werden.

Der Rohstoffhunger von Avenweddon III wird aus dem gesamten Sektor über die Umschlagraumhäfen bedient - neben der Versorgung der arbeitenden Bevölkerung mit einem Nahrungsmittel names „Soilent Red“.

Ansonsten wird der Hunger über die Agrarwelt Avenweddon II gestillt. Uralte Verträge zwischen der Eklessiarchie und dem Mechanicum verhindern eine im großen Stil angelegt Ausbeute des auch an Erzen reichen Planeten; als Pilgerort finden dort regelrechte Wallfahrten aus allen Ecken des Imperiums statt, um dem „Wunder von Hyphonia“ fromm Tribut zu zollen. Zum Schutz der Pilger und vielmehr des Wallfahrtsortes wurde auf Avenweddon II ein Konvent des Adeptus Sororitas dauerhaft eingerichtet. Die PVS werden mit den Produkten von Avenweddon III ausgestattet und stehen denen der Imperial Guard in nichts nach.  Avenweddon II verfügt über eine Landbevölkerung von 1.000.000 Menschen. Die Erträge sind auch dank der technischen Geräte von Avenweddon III überdurchschnittlich hoch. Dies schlägt sich auch in der hohen Tributrate „Exactis Particular“ nieder.

Auch wenn Avenweddon II und Avenweddon III in gewisser Abhängigkeit zu einander stehen, stehen sich der Gouverneur, die Vertreter der Eklessiarchie und die Magos mit vorsichtigem Misstrauen gegenüber. Letztendlich ist man sich der gegenseitigen Abhängigkeit jedoch bewusst, und zu offenen Konflikten kam es bisher nicht. Eine Störung des Gleichgewichts von außen könnte jedoch die Verhältnisse ändern!

Aus den Minen der Monde von Avenweddon V fließt ein reichhaltiger Strom an Erzen Richtung Avenweddon III. Auch die Ausbeutung des Asteroidengürtels hinter Avenweddon V wird von hier koordiniert. Neben weiteren seltenen Metallen werden flüchtige Stoffe und Gase raffiniert. Dazu werden auch Gase von Avenweddon V durch spezielle Athmosphärenschiffe gesammelt.   Auf dem 3. lunaren Objekt befinden sich wichtige System-Verteidigungsanlagen.
Avenweddon I ist eine karge Welt, die toxische Atmosphäre zersetzt alles biologische und diverse Legierungen. „Hier leben Drachen“.
Die ehemals besiedelte Welt Avenweddon IV wurde einem Exterminatus unterzogen.
- By Fjodor Karamasow Date 24.03.2020 - 08:40
Der Kampf in Avenweddon war vorbei. Die Streitkräfte des Chaos konnten unter horrenden Verlusten der Schwesternschaft, der PVS, zahlreichen Toten und Vermissten Zivilisten und Verlusten an Infrastruktur letztendlich zurückgeschlagen werden. Welches strategische Ziel die verdorbenen Kräfte verfolgt haben, kann niemand sagen. Augenscheinlich konnten keine langfristigen Erfolge verzeichnet werden. Agatha befasste sich nun vornehmlich mit dem Wiederaufbau und zivilen Aufgaben des Ordens. Hier und da erreichten sie Krankmeldungen einiger Schwestern. Nichts weswegen man sich Sorgen machen müsste.
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