Not logged in"Miniaturen und was man damit machen kann"
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Up Topic Tabletop Spiele / Warhammer: Age of Sigmar / Miniaturen vom Silver Tower für AoS (locked)
- - By Sir William Date 30.05.2016 - 10:21
Die Miniaturen vom Silvertower sind wegweisend und bilden mit dem neuen Design das Bindeglied zwischen Fantasy und 40k.

Die Elfenzauberun hat die gleiche Maske, wie die Elder in 40k. Denkbar, dass das das neue Design der Hochelfen ist. Dann wüssten wir auch, warum die Elder diese Masken tragen. Aus Scham vor dem großen Verrat von Teclis und Tyrion.

Der Assasine ist ein Dunkelelf und nah an den 40k Modellen mit lauter Ketten und Haken.

Der Slayer ist besser ausgearbeitet, als die Standardmodelle und taugt damit zum Helden in einem Regiment der neuen Slayer.

Der Chieftain ist ein guter Held in einer Einheit der neuen Barbaren.

Der Sigmarit gibt einen guten Ritter ab.

Der Sigmarpriester ist eher Standard, der Gryphhound ein guter Lückefüller im Regiment.

Die Nachgoblins mit den 4 Armen und Beinen fügen sich erstaunlich gut in ein volles Regiment (alter) Nachtgoblins ein. Die Modelle könnten entweder durch den Pilzabbau mutierte N-Gobs sein oder aber zwei Goblins, die Huckepack unter einer Kapuze laufen. Für ein Spinnenthema in der N-Gob Armee jedenfalls prima.

Die Kultisten sind cool und würden als Barbarenersatz für eine Tzeetsch Themenarmee sehr gut passen. Das gleiche gilt insbesondere für die Tiermenschen, die so gut ausgearbeitet sind, dass sie ohne Probleme als Helden mit Tzeetsch-Chaos-Mal in einer Tiermenschenarmee verwendet werden können.

Der Minotauer geht als Minotauermagier oder ein normales Minotaurusmodell.

Dazu kommen noch 8 brauchbare ChaosFamiliare bzw. Lückenfüller in Chaosregimentern.

Der Skavenassasin hat ein anderes Artwork, als die bisherigen Assasine. Das macht aber nix, da der gut zu einem Regiment Clanratten passt.

Die Horros sind gut. Die Pinkhorrors könnten als Herolde durchgehen.

Alles in allem für 125 Euro ein guter Preis. Ein sehr guter sogar, weil auch das Spiel dahinter was taugt. Hab es bislang aber nur angespielt. Ein voller Test startet Freitag. Das gute Artwork der Figuren setzt sich jedenfalls an den Wegplatten, dem Regelbuch und sonstigem Spielmaterial fort. Vor allen Dingen toll: Das gute Artwork auf den Platten wird begleitet mit speziellen Regeln.

Das einzige was man nicht braucht ist die App. Die ist (noch)Schrott, aber auch kostenlos.
Parent - - By Astmeister Date 30.05.2016 - 11:57
Danke für das Review!
Ich denke gerade darüber nach nur das Spielmaterial zu kaufen und das mal mit meiner Frau auszuprobieren. Lohnt sich das deiner Meinung nach? Wenn du Freitag den richtigen Test startest, lass mal hören.
Parent - - By Sir William Date 20.06.2016 - 11:07 Edited 20.06.2016 - 11:10
Ich habe jetzt endlich das verschobene Spiel Silver Tower zocken können.

Bereits das erste Szenario ist ansprechend. Wir wählten den Priester mit Greifenpfiffi, die Magierin und den Zwerg. Der Zugang zum Rgelwerk ist leicht und inovativ. Im Wesentlichen wird über Würfel bestimmt welche Handlungsoptionen man im Spielzug hat. Verwundete Charaktere haben weniger Würfel und damit weniger Aktionen. Dazu kommt ein Würfelpool der mal mehr, mal weniger Würfel hat und spezielle Ereignisse auslösen kann.

Für die Monster gibt es Verhaltenstabellen, die allesamt schlüssig sind.

Die Räume und Monster sind halb-zufällig. Im wesentlichen durch das Szenario vorgegeben.

Silver Tower ist denke ich deshalb so gut, weil alles ineinander übergreift. Die Räume haben sehr häufig spezielle Regeln, die dazu gut passen. Am besten gefiel mir bislang ein Raum, der der Magen eines großen Wurms sein soll. Man kämpft sich also quasi durch einen Riesendarm bei dem jeder Aufenthalt/Schritt Schaden verursachen kann und passender Weise hatten wir da noch stinkige Goblins als Gegner!

Wenn man vorsichtig spielt, ist das Spiel sehr gut zu schaffen und der Schwierigkeitsgrad zieht von leicht moderat an, wenn entweder unerwartete Ereignisse weiter Gegner spawnen oder aber ein Endkampf bevorsteht. Descent ist defenitiv herausfordernder.

Die Gegner und Helden spielen sich alle unterschiedlich. Das hat GW wirklich gut hinbekommen. Je nachdem welche Bewaffnung einzelne Monster haben, kämpfen sie auch anders! GW verzahnt auch da das tolle Modell Design mit passenden Spielregeln. Ein Dämon teilt sich, wenn man ihn erledigt hat in zwei Blaue Dämonen, die ihrerseits sobald erschlagen sich in noch kleinere Dämonen aufteilen.

Zu gering sind die Auswahl an Fertigkeiten und Gegenständen zur Verbesserung im Laufe eines Abenteuers.

Aber da ist im Onlinemodul schon Abhilfe geschaffen...für TEUER GELD.

Mein Fazit:
Ein Pflichtkauf für alle, die die Figuren gut in Ihre Armeen einbauen können, da auch das Spiel dahinter richtig gut ist. Man erhält einen lockeren unverkrampften Dungeon Crawler ohne großes Grübelpotential. Die 8 Szenarios des Spiels sorgen (wahrscheinlich) für Langzeitmotivation und den Stand der jeweiligen Spiele kann man auf der App festhalten (und das ist zumindest umsonst).
Parent - By Astmeister Date 20.06.2016 - 11:42
Das klingt eigentlich ziemlich gut. Ich persönlich finde Descent und Co zu anstrengend, weil sie schon ziemlich fordernd sind.
Parent - - By Nightstalker (FT-Lowgamer 2006/07) Date 20.06.2016 - 14:33 Edited 20.06.2016 - 14:37

>Descent ist defenitiv herausfordernder.


Beziehst du dich auf die 1. oder die 2. Edition von Descent? Die erste Edition ist um einiges herrausfordernder als die 2.

Und noch eine Frage: Ist das ein typischer Dungeoncrawler spiel wie Descent etc. wo Ein Spiler immer der Böse Meister ist? Oder ist das eher wie Zombicide wo jeder Spiler einen Helden übernimmt?
Parent - - By Sir William Date 21.06.2016 - 11:05
Es gibt keinen bösen Meister, aber das merkt man nicht, weil die Nechanismen des Spiels das gut simulieren. Ich beziehe mich auf Descent erste und zweite Edition. Ich finde nicht, dass die erste Edition um so viel anstrengender, herausfordernder war. In der zweiten Edition gibt es mit den ERweiterungen sehr viele Monster, die man den Helden "abgestimmt" auf die Helden und deren Aufgabe in der Quest loslassen kann.
Parent - - By Nightstalker (FT-Lowgamer 2006/07) Date 21.06.2016 - 21:07

>Es gibt keinen bösen Meister


Schon mal sehr gut.

1. Edition von Descent hat umfangreichere Quests als die 2.
Parent - By Sir William Date 22.06.2016 - 10:33
Ja OK. Aber ich gehe davon aus, dass jede Gruppe einen Heiler dabei hat und damit die Regeneration von LP auch in den großen Dungeons klappt.

Wenn man vorsichtig spielt hat man in beiden Editionen "Ruhepausen" in denen man sich wieder hochpimpen kann.
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 03.06.2016 - 12:25
Danke für deine Einschätzung. Bin wie Asti auch auf deine Spielerfahrung gespannt!
Parent - Date 20.06.2016 - 11:08
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