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Up Topic Tabletop Spiele / Warmachine / Hordes / Elfen vs. Khador, ein Spielbericht. (locked)
- - By Jorek (FT-"Low"gamer, ehrenhalber) Date 14.03.2015 - 16:59
Was lange währt wird endlich gut - oder so. Hier kommt nämlich der von mir angekündigte Spielbericht. :-)
Und da das Forum erzählerische Spielberichte liebt, wird es ein eben solcher. :-)

"Incissar Vyros, Khadoranische Streitkräfte lagern an der Stelle, die unsere Scouts als perfekten Platz bestimmt haben, um unsere Myrmidonen wieder mit Energie aufzuladen." Fast schuldbewusst blickte der Magierjäger den Warcaster an, der die Expedition ins Innere Khadors anführte.
"Wir benötigen diese Leylines, um unsere Myrmidonen schnell mit Energie versorgen zu können - ihre Energien sind fast vollständig erschöpft", warf Arylyss Shyeel, Oberster Arkanist der Expedition ein.
"Aber unsere Männer sind erschöpft nach dem harten Marsch und den Kämpfen", wand Rysyr Myonal, der Kommandant der Hausgarde ein, die das Gros der Männer der Expeditionsstreitmacht "Winterfang" stellten. "Noch ein Gefecht  in ihrem Zustand und sie werden zerbrechen."

Von seinen Beratern umgeben, blickte Incissar Vyros sich um, beobachtete, wägte ab und kam schließlich zu einem Entschluss: "Wir werden kämpfen. Aber nicht mit der gesamten Streitmacht, sondern ich werde mich persönlich um diese Khadoraner kümmern. Ich werde alle Greifen mitnehmen, die noch über ausreichend Energie für ein Scharmützel verfügen, dazu die Invictoren der Dämmergarde. Und natürlich", er wandte sich an Arylyss Shyeel, "Imperatus, meinen persönlichen Myrmidon. Und diejenigen eurer Arkanisten, die heute noch einer Schlacht ins Auge blicken können."

Unruhe kam auf, als die Myrmidonen untersucht und bereit gemacht wurden, als die Invictoren sich zur Schlacht rüsteten und Vyros sich auf sein Roß schwang und mit einer herrischen Geste den Marschbefehl gab.
Der Ort, den die Scouts bezeichnet hatten war an drei Menhiren zu erkennen, die vor Macht zu summen schienen. Sie waren der wahre Preis, wegen ihnen hatte "Winterfang" einen Umweg von zwei Tagen gemacht. Den mit ihrer Energie konnten ihre Myrmidonen innerhalb von Stunden wieder gefechtstauglich gemacht werden, und so den langen Weg zurück nach Ios überstehen.

Doch um diese herum lagerte eine Khadoranische Streitmacht, angeführt von einem ihrer Warcaster. Nach den Berichten seiner Kundschafter wusste Vyros, dass es sich bei diesem Warcaster um Orsus Zoktavir handelte, einen Wahnsinnigen, wenn man den Berichten glauben wollte. Wahnsinnig oder nicht, seine drei schweren Warjacks sowie seine Truppen stellten eine ernste Gefahr für die elfische Expeditionsstreitmacht dar, und musste neutralisiert werden. Die Khadoraner schienen jedoch zu wissen, dass sich Feinde in der Nähe aufhielten, sie warteten bereits in Gefechtsbereitschaft auf die Elfen, als diese sich näherten.

Vyros nutzte seine Gabe, und ließ seine Greifen an beiden Flanken in die Wälder vorrücken, Runen umspielten seine Hand, als er einen Zauber  wirkte, der alle seine Mymidonen zielsicherer und härter zuschlagen ließ. Dann gab er seinem Roß die Sporen und gemeinsam mit Imperatus rückte er auf den mittleren der drei Menhire vor, während seine Dämmergarde rannte, um in Stellung zu kommen.

Die Khadoranischen Doomreaver rannten so schnell sie konnten vor, gefolgt von zwei der schweren Warjacks der Khadoraner. Der dritte Warjack rückte gemeinsam mit einem berittenen Man-O-War auf den von Vyros aus linken Menhire vor, während ein berittener Doomreaver und einige Manhunter auf den rechten Menhir vorrückten.

Als die Doomreaver in den Feuerbreich der Inviktoren gerieten, legte diese an und feuerten auf sie. Als der Pulverdampf verwehte lag nur der sie begleitende Magier tot auf dem Schlachtfeld. Die Inviktoren bereiteten sich darauf vor, gegen Khadors wahnsinnige Mörder ihr Leben so teuer wie möglich zu verkaufen.

Einer von Vyros Greifen griff einen der Doomreaver an, und erschlug ihn. Von Vyros Macht durchzogen und vom Arkanisten verstärkt, griff der Greif an der äußersten Linken Flanke den berittenen Man-O-War an. Mit metallischem Kreischen glitt seine Hellebarde jedoch an der schweren Panzerung an, und sein zweiter Schlag  verfehlt knapp den berittenen Kämpen. Vyros blickte sich um, und sah dass die Khadoraner kurz davor waren, seine Männer und Myrmidonen zu ereichen. Magische Runen umspielten ihn seine gesamte Streitmacht, als er sie mit seiner Macht bestärkte, die Gezeiten des Krieges  erkennen und navigieren zu können. Danach ritt er auf den Hügel in der Mitte des Schlachtfeldes, um einen besseren Überblick zu erhalten. Sein persönlicher Myrmidon folgte ihm und stellte sich schützend vor ihn.

Mit pfeifendem Jaulen jagte das schwere Geschoß des Destroyer Warjacks auf Vyros zu, verfehlte ihn aber knapp. Herumfliegende Steine rissen eine Narbe in Vyros Gesicht, prallten ansonsten jedoch an  seinem Kraftfeld ab, das unter der Belastung hell aufleuchtete.
Der berittene Man-O-War schlug mit seiner schweren Streitaxt auf den Greifen ein, mit dem er sich im Nahkampf befand und beschädigte diesen schwer. Als auch noch der Kodiak Warjack den Greifen attackierte, ihn nahmt und auf den zum Gegenangriff bereitstehenden Greifen warft, erkannte Vyros, das seine linke Flanke sich gerade aufzulösen schien. Doch sein mächtiger Zauber ermöglichte einem seiner Greifen vorzurücken und einige der Doomreaver im Nahkampf zu binden, so dass diese am Sturmangriff auf die Inviktoren gehindert wurden.  Doch der Greif rückte zu spät vor, und so gelangten drei der Khadoraner in den Nahkampf mit den  Inviktoren. Und obwohl diese ihr Leben so teuer verkauften wie es ihnen möglich war, fielen sie unter den magischen Klingen, begleitet vom irren Gelächter der Doomreaver. Während auf der rechten Flanke der berittene Doomreaver einen dritten Greifen ausschaltete, wurden Vyros und Imperatus von den Gezeiten des Krieges erfasst und rückten auf den khadoranischen Warcaster und seine Eskorte vor, als diese einen vierten Greifen in einem Hagel von Axthieben auseinanderschlugen.

Von Rücken seines Roßes aus überblickt Vyros das Schlachtfeld, und sah dass der Angriff der Khadoraner seiner kleinen Streitmacht das Genick gebrochen hatte. Es blieb nur der Rückzug - oder ein letzter verzweifelter Ansturm auf den gegnerischen Warcaster. Die Entscheidung fiel im Bruchteil einer Sekunde - er würde versuchen, den Feind zu vernichten. Sein Aspis Myrmidon, der bislang hinter den eigenen Linien operierte erhielt von ihm den Mentalen Befehl zum Sturmangriff auf einen Doomreaver, den der leichte Jack zerschmetterte. Die beiden letzten Greifen wurden von den Arkanisten angetrieben, und erschlugen ebenfalls jeweils einen Doomreaver, während Vyros den letzten Dommreaver, der zwischen Imperatus und der Eskorte des khadoranischen Warcaster stand erschlug. Mit einem Sturmangriff erreichte Imperatus die axtbewaffnete Eskorte und seine Phoenixklinge durchbohrte einen von ihnen. Dann bewegte er sich eleganter als eine solch gewaltige Kriegsmaschine es dürfte um die beiden anderen Krieger herum und mit drei Streichen fällt er den Warcaster.
In diesem Moment griff Vyros ein, und gab Imperatus den Befehl den schwer verwundeten, bewusstlosen  Warcaster in Ruhe zu lassen, so dass die Khadoraner ihn evakuieren können und so das Schlachtfeld den Elfen überlassen.

Hastig zogen die Khadoraner sich zurück, ihren Warcaster mit den eigenen Leibern schützend. Doch Vyros hatte sein Ziel erreicht - die Khadoraner waren in die Flucht geschlagen, und der Knotenpunkt der Leylines war für ein paar Stunden in seiner Hand. Seine Truppen würden sich erholen können, und seine Myrmidonen sich mit Energie aufladen können. Einzig die Heiler und Arkanisten würden nicht in Genuß von Ruhe und Erholung kommen - zu viele seiner Männer waren in diesem Scharmützel gefallen oder schwer verletzt worden, und zu viele Greifen waren ausgeschaltet worden. Eine betriebsame Zeit lag vor ihnen - und der lange Weg nach Hause.

Kommentar:
Das Spiel war gegen eine eButcher-Liste meiner Frau, die bei dem Spiel leider nicht auf der Höhe war. In ihrem letzten Spielzug, als meine Armee ziemlich am Boden lag vergass sie das sich Imperatus nach seinem Sturmangriff noch 2" bewegen kann - und possitionierte den Butcher so, dass ich ihn mit dieser Bewegung erreichen konnte. Ansonsten war es ein Spiel, in dem ich keine Schnitte hatte - unter anderem auch deshalb, weil ihre Doomreaver einfach nicht sterben wollten. Blödes Tough. :-)
Parent - - By MKR Date 14.03.2015 - 17:28
Netter Bericht und Schön erzählt, mich würde aber noch interessieren, ob ihr ein Szenario oder nur Casterkill gespielt habt und köntest du vielleicht noch die Armeelisten posten?
Parent - By Jorek (FT-"Low"gamer, ehrenhalber) Date 14.03.2015 - 23:00
Das war das Incursion Szenario aus Steamroller 2015 mit 50 Punkte Listen - als ich den Casterkill gesetzt habe lag ich mit 4-0 Szenariopunkten hinten (wer als erster 5 hat gewinnt), hatte noch 3 Inviktoren, 2 Arkanisten, 2 Greifen, 1 Aspis, Imperatus und meinen Caster. :-)

Meine Liste war:

eVyros
6*Griffon
1* Aspis
1*Imperatus
10 Invictors + UA
2* Arcanist

gegen

eButcher
Kodiak
Destroyer
Berserker
6 Doomreaver + UA
Great Bears of Gallowswood
4 Widowmaker
Fenris
Drakhun (with dismount)
Yuri the Axe
2* Manhunter
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