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Up Topic Clubs und Co. / 40k Spielertreff Hamburg / Theseus-Konflikt III - Der Wahre Splitter Ulthwés (locked)
- By Ciliano Date 24.01.2015 - 19:49 Edited 25.01.2015 - 11:06 Upvotes 2


Anführer des Wahren Splitters: Eponor Splitterhauch, Runenprophet Ulthwés, Sohn des gefallenen Martanahtarettelion, Hüter des Sternenpfads.

Prolog:
Im Namen Eldrads des Obersten, Hüter des Schicksals des ruhmreichen Ulthwé! Erlass 48572 am Winterhauchnebelsonnentag.
Das Weltenschiff hat die Schlacht, nicht aber den Krieg verloren. Nun ist Ruhe RACHE die erste Eldarpflicht! 
Geht zurück auf eure Pfade und schaut nicht mehr nach den Sternen und baut Maschinen, Waffen, Panzer, Geistläufer.
Das Theseus-System gilt fortan als ein verfluchtes, der Verdammnis anheimgestelltes Gebiet und ist unter keinen Umständen von einem Eldar Eldarin, schart euch um Eponor, den Helden, und reist mit ihm! zu betreten.
Die Angelegenheiten anderer Rassen mögen uns nicht mehr kümmern. WIE NOCH NIE ZUVOR, SEIT UNSER ERLAUCHTER MARTANAHTARETTELION GEFALLEN IST. Betet zu Khaine, vernichtet die Unterrassen samt all ihrer Samen!
Wandelt stets auf dem Pfad der Sterne! BESONDERS auf denen, die in das dreimal verseuchte System führen.


„Was tut Ihr da? Sind Euch diese kindischen Schmierereien an den jüngsten Erlassen im Prophetenviertel denn noch nicht aufgefallen? Ihr könntet verdächtig erscheinen.“
„Ganz Eurer Meinung, Faraldir. Es ist eine Schande, dass es immer noch Eldar gibt, die aus den mannigfachen Lehren der Vergangenheit seit dem Fall nichts gelernt haben.“ Er ließ die runenverstärkte Feder in den Umhang gleiten.
Faraldir sprach: „Der Rat wird erfahren wollen, wer hinter dieser Subversivität steckt. Sprecht diesbezüglich zu euren Gefolgsleuten.“
„Das werde ich tun, und noch mehr. Ihr könnt Euch stets auf mich verlassen, mein Freund.“ Und Eponor flanierte zwischen den mondlichtgekrönten Neerabäumen in Richtung des außerhalb in einer schummrigen Höhle liegenden Bansheeschreins.
- - By Ciliano Date 28.02.2015 - 23:47 Upvotes 1
Unter Zither- und Harfenlauten verwandelte sich nun das Festmahl zur politischen Diskussion. Nach einem solchen Sieg wie dem neulichen gegen die infamen Horden der Necrons und der Dämonen zugleich - was für eine Feldherrenkunst! -, sei es doch wohl gestattet, die eigenen Ansprüche im fraglichen System etwas offensiver zur Schau zu tragen. Zweifelsohne hätten die eigenen Truppen in der Schlacht im Grunde ohne Eigenverluste Salve um Salve in die doch durchaus nicht schwächlichen Gegnerhorden entsandt, umso mehr sollten die Einheiten weiter aufgestockt werden. Nein, im Gegenteil, es sei unwürdig, die schönen Künste so um des Krieges Willen zu vernachlässigen, wie sich erstaunlicherweise selbst in dieser erlesenen Runde zeige. Selbst mit den dunklen Vettern hätten sie paktiert...Nein, das sei doch nun wohhl ein eigenes Kapitel, nicht? Sie sollten sich lieber an kandierter Espenraspel und der wundervoll zarten Laivur gütlich tun!
Parent - - By Kinnay Date 01.03.2015 - 01:11
*hust*
Parent - By Ciliano Date 01.03.2015 - 01:40
Sodbrennen? Probier' doch mal Nexium Control! Oder doch lieber VitaSprint? Fortsetzung folgt in Bälde!
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 01.03.2015 - 13:59
Die Krieger Ulthwés scheinen den Weg der Genüsse einzuschlagen - Slaanesh freut sich schon B-)
- - By Ciliano Date 06.03.2015 - 22:03
http://www.tagesschau.de/ausland/dawn-ceres-103.html

Das Imperium bespitzelt den Eldaraußenposten?
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 07.03.2015 - 00:41
Offenbar! Dann weißt du sicherlich, was das mysteriöse Leuchten ist?
- - By Ciliano Date 31.03.2015 - 22:49 Upvotes 1
Weltenschiff Ulthwé, Hain der verflossenen oszillierenden Silberschwanztautropfen

"...und vergesst niemals, Faraldir, woher diese eure plötzliche gewissenhafte Eingebung entsprungen ist und wozu sie alsbald dienen kann."
"Verehrter Fürst, es steht mir leider nicht zu, Dinge zu vergessen. Selbst, wenn ich wollte, aber wer kann über den Willen gebieten?"
"Genug geplaudert. Macht, dass Ihr unverzüglich gewisse Aktionen einleitet. Neben Carnyx und Harfe rostet unser Weltenschiff!"

Ceres, provisorischer Eldarpalast unweit des Raumhafens, Neuer Park

"...geh' ich noch ein, zwei Schritte flinken Fußes, setze über einen hohen Steinbrocken, schlage das Katapult an, und was sehe ich?" Dramatisch zuckte sein Kopf in alle Richtungen.
"Vielleicht Gardistin Jaira, mit dem flachsblonden Haar, das neulich im Mondlicht so silbrig glitzerte, dass es fast schon wieder golden war?"
"Du Ochse, Gwairion, natürlich nicht!" Wiehernd erleuchtete Vranis seinen Bruder im Geiste, dass er wohl Jairas Anblick - und noch mehrere und längere Anblicke! - durchaus genossen hätte, selbstverständlich dies aber nicht gemeint sei; lediglich habe er erwartet, einen weiteren dieser Dämonenhorde mit den extra geschärften fünfkantigen Shuriken zu zerfetzen - allein, es war nur noch sternenbeschienene Leere vor seinem durch zahllose Wüteriche majestätisch hindurchgeschrittenen Trupp gewesen, die besänftigende Nacht in ihrer stillen Einfalt.
"Ich glaube, du meinst stille Größe, Vranis, stille Einfalt ist rhetorisches Orkgekrache!"
Schallendes Gelächter, nur unterbrochen von einigen unzweideutigen Annahmen bezüglich Jairas physischer Verfassung unter ihrer tadellos anliegenden Aramidrüstung, pfiff durch die angenehm würzige Nachtluft im weitläufigen Hof des seit kurzem ernannten und rechtmäßigen Herrschers von Ceres.

Ceres, provisorischer Eldarpalast unweit des Raumhafens, Alkoven zur singenden Wirbelfeder auf der vierten Ebene

Obwohl die zur allabendlichen Routine gewordenen Gesangs- und Tanzdarbietungen noch deutlich zu vernehmen sind, sind hastige, gedämpfte Laute hinter einer Schleierwand zu vernehmen.

"Die Zeit der Ratssitzungen und Kabinette ist endgültig vorbei, Imras, wie oft wollt Ihr denn noch fragen? Ihr könnt doch meinen Geist bis in die vorletzte verwinkelte Gasse ergründen, seht ihr dann nicht erst recht, was meine Gesichtszüge aussagen?"
Imras Hellrune, ältester der auf Ceres anwesenden und zum Gefolge und inneren Zirkel des Eponor geweihten Runenleser blickte mit dieser seltsamen Mischung aus vielsagender Gestik und jenseitigen Entrücktheit auf seinen Verhandlungspartner.
"Genug jetzt davon, Imras. Wieviel?"
Ohne mit der Wimper zu zucken, antwortete dieser: "Die Steine meiner beiden Schwestern. Versteht Ihr nicht? Dieses unheilige Bündnis muss beendet werden - sofort! Der Herr Eponor muss in neutraler Atmosphäre diese eine letzte Ratssitzung anberaumen."
"Wisst Ihr, dass Ihr mir mittlerweile schon so viele Bruchteile der seltenen starken, glücklichen, freien und glorreichen Tage mit Eurer Sorge gestohlen habt, dass ich in ebenjener Zeit nicht nur sämtliche Sängerinnen auf ihre...mentale Eignung überprüft, sondern auch zehn ceropolitische Probleme Eurer Wahl mit der dreiundachtzigsten schwach vibrierenden Gehirnnebenkanüle gelöst haben könnte? Damit meine Seele endlich Eurer Sorge ledig ist, trage ich - für den von Euch genannten Preis! - dem Großherrn Euer Begehr vor. Aber Obacht, wie auch immer er sich entscheiden mag: Die Zusammenarbeit mit gewissen Verwandten hat sich für unsere Rasse als profitabelukrativ (seht meine Wortkünste!) erwiesen, wie Ihr ohne Zweifel in den letzten Schlachten und insbesondere aus den Folgen dieser zu erfassen vermögt."

Der Schleier lüftet sich, heraus treten zwei Brüder in ebenmäßiger Gestalt, zwei Feinde im Geiste, zwei Eldar Ulthwés.
Parent - By Kinnay Date 19.04.2015 - 23:04
Gerade nochmal gelesen. Mann, mann, mann, ich mag deinen Stil. :)

Übrigens sehr schön in scheinbar Unwichtigem getarnte Aussichten auf zukünftige Geschehnisse. Gefällt.
- - By Ciliano Date 19.04.2015 - 22:01 Edited 19.04.2015 - 22:13
Raidriach durchlebte im Geist die Geschehnisse im Theseus-System, fuhr wie auf einer Schiene an der Chronologie entlang, und bog nach Gutdünken mal hier, mal dort in alle Richtungen unerwartet ab, als sich ihm, versunken in das Phänomen der Zeit und die spöttische Art der Handlungen, in den Gedanken ein Bild manifestierte und immer trennschärfer wurde. Eine Obskurität entwickelte sich, doch nahm das Zwielicht ab, die Klarheit zu und schließlich erfüllte ihn die Sicht auf eine glänzende, versiegelte Elastanrolle mit aufwändiger Ornamentik, die aus den Tagen vor dem Fall stammen könnte. Das Siegel war ihm - ihm! - unbekannt, aber nicht unvertraut. Das tränende Auge der Isha über zwei gekreuzten und nach unten geöffneten symmetrischen Speeren, unterhalb deren Kreuzung ein neunzackiger Stern scheint. Just in dem Moment, als der Stern zu pulsieren begann, die Speere vibrierten und die Träne der Isha zuckte, entschloss sich Raidriach. "Öffne!", befahl er. Das Siegel zerbrach nicht, sondern dematerialisierte mit silbrighellen Glockenklängen im Äther. In weitem Bogen entrollte sich nun das Elastan, vollständig besetzt mit einer kalligraphischen Handschrift, die nur einer Jahrhunderte langer Übung entstammen konnte, über und über illuminiert mit Szenen aus den alten Tagen, den Necronkriegen, den Schöpfungen diverser Jungfernwelten am Rande der Galaxis, den majestätischen Metropolen von einst - diese Figuren schienen sich zu bewegen. Belässt man es bei dem symbolischen Inhalt der Buchstaben, die einen Text ergeben, und schiebt all die edlen, eben erwähnten Kostbarkeiten beiseite, so stand dort in der uralten Schrift der Eldar geschrieben:

Und, Raidriach, seid Ihr noch empfänglich für solch' profane Schönheit wie diese einfache Rolle, die mein treuer Diener geschwind aus dem Archiv für nicht mehr benötigte Vorlagen und Gebrauchtes wieder hervorholte? Verbergt Euch nicht, ich sehe es deutlich. Ihr verspürt Freude! Vielleicht sollte mein Beiname von nun an "Heilsbringer" lauten.

Im Namen Khaines, aller Eldargötter, Phönixkönige und Legenden der Großen Zeit, Grüße sendet der hocherhabene, allsehende Runenprophet Eponor Splitterhauch, Sohn des Martanahtarettelion, Großfürst Ulthwés, Magnat des neunten Sektors im Ersten Quadranten, Allmächtiger Herrscher auf Ceres und Strahl der Eldar an Raidriach Yanîth! Die Titel, auf die Ihr Anspruch zu erheben pflegt, kennt Ihr wohl genauer als ich, betrachtet dies als wohlmeinenden Versuch, nicht etwa einen der zahllosen Bezeichnungen zu übersehen.

Wie die Sonne - immer noch! - auf den Mond folgt, so sind Gestirne und Trabanten rundlich, alle Zyklen wiederholen sich. Ein unerhörtes Ereignis, fünftausend Jahre selige Vergessenheit, und ein unerhörtes Ereignis abermals! Seltsame Dinge geschehen dieser Tage, und doch war es zu jeder Zeit exakt so - und doch ganz anders.

Ihr seid wohl gerade hundertfach ausgefüllt mit der Organisation Eurer Vorposten in diesem System, errichtet Maschinen, verschiebt Truppen, räumt Stellungen auf Calmian. Das kann ich verstehen, es geht doch nichts über körperliche Arbeit, um hernach sanft in den verdienten Schlummer hinüberzugleiten. Mir geht es ganz genau so, die Auswahl der elektronfarbenen Vase aus der Oliare-Ära für den Sechstelwinkel just neben meinem schimmernden Thron währte eine halbe Ewigkeit, in Maßstäben der Eldar gemessen. Einige Dinge kann man nun einmal nicht den Untergebenen überlassen, da sind wir vollkommen gleicher Meinung.

Ich erzähle Euch wahrlich nichts Neues, wenn Ihr an jüngste Gerüchte denkt. Es wärmt mein Herz, wenn meine Minister aufgeregt von dem alten Gefangenen in irgendeiner alten Scharlatanhütte der Chem-Pan-Sey plaudern, der angeblich 30 Menschenalter lang im Kerker schmachtet. Mein Vater pflegte übernatürliche Kräfte und psionische Turbulenzen hinter jeder Ausdünstung eines Affen zu spüren. Ich bin besser. Ich weiß, dass dort nichts von Belang ist. Die einzige nennenswerte Begebenheit ist keine sphärische, sondern vielmehr...Dieser stinkende Abfallschuppen mit seinen lebenden Dunghaufen liegt in meinem Reich, auf meinem Planeten! Wisset, dass ich, während Ihr diese Schriftrolle lest, in meiner Linken mit einer mit Neeraduft parfümierten Haarlocke einer Jungfrau spiele. Außerordentlich wohltuend, schwer zu bekommen, eine Rarität. Das Problem hierbei ist nicht die Jungfrau, sondern der umschlingende Hauch, die Aura des Schicksals auf ihr, die in Verbindung mit erwähntem Duftstoff die Sinne wahrlich vollgriffig tremolieren lässt. Wenn Euch der Sinn nach anderen Artefakten stehen sollte, und diese Frage war rhetorisch, so glaube ich, bei passender Gelegenheit mich erinnern zu können, wo es weitere Dinge von übersinnlicher Schönheit geben könnte - selbstverständlich vollkommen hypothetisch! Wusstet Ihr, dass Ceres in vielen Altern einmal zur Jungfernwelt werden könnte, wenn ich auf ewig hier waltete? Ich bin mir sicher, dass Ihr auf Calmian beinahe ebenso gut vorankommt und wünsche Euch bei der Urbarmachung des Landes das Beste.

Dies sendet Euch Eponor Splitterhauch, der vielgepriesene, Schimmerndes Bollwerk gegen das Chaos, Nemesis der Dämonen, Mund der Götter. Möge Eldanesh auch über Euch wachen!


[Kurz oberhalb des unteren Randes befindet sich in winziger Kurrentschrift eine kleine Notiz]

Was werdet Ihr diesen Zyklus unternehmen? Ich will das Reliquarium, das wisst Ihr. Wir haben nicht nur Haarlocken. Meldet Euch.
Parent - By Ciliano Date 20.04.2015 - 00:10
"Besorgt mir einen Traumdeuter, sofort!", befahl Eponor seinen Günstlingen. Und jener kam vor Eponor, silbriggraues Haar lose bis auf den Rücken herabfallend, das linke Auge geschwärzt, Celeadhar Nogharron, und hörte sich dessen Bericht an:

Das war kein Traum!
- - By Ciliano Date 30.04.2015 - 23:40
Ceres, Palast der Sieben Sterne

Am zentralen Versammlungsplatz ist eine funkelnde Tafel befestigt worden. Neugierig blickt Gardistin Jaira auf die Runen und beginnt zu lesen:

Ein Stein bringt eine Lawine ins Rollen. Ein Tropfen bringt das Fass zum Überlaufen. Ein Fingerdruck an der richtigen Waffe löscht Feinde in Scharen aus.
Im Namen des hochedlen Großfürsten Eponor Splitterhauch, Abkömmling des Khaine, Bewahrer des Ruhms und Leuchtturm der Eldar sei Folgendes verkündet: Dass ein großartiger Sieg über die Feinde der Eldar im Süden von Ceres errungen worden sei, dass die dämonischen Kreaturen zerschlagen worden seien, dass Nachschub von der nährenden Mutter Ulthwé zu erwarten sei, dass die Erlösung unseres Volkes in greifbare Nähe gerückt werde durch die schicksalsbegünstigenden Umstände, die Schutz und Trutz Ulthwés auf eine nicht unbedeutende Weise verstärkt hätten wie einen Baum, dessen Borke stählern der Witterung auf unwirtlichem Terrain trotzt, dass das Ende der niederen Rassen bereits in den Verflechtungen der Unendlichkeitsmatrix eingewoben sei.


Jaira schaut unbehaglich über die Schulter, zieht sich eine Kapuze aus feinem Brillanzleder über die extravagante Frisur und schreitet gemächlich in Richtung des alten imperialen Raumhafens.
Parent - - By Kinnay Date 01.05.2015 - 00:03
Ciliano, ich liebe deine Texte. Großer Fan.
Parent - By Ciliano Date 01.05.2015 - 00:10 Upvotes 1
Du solltest einige mittelalterliche Urkunden lesen, die wirst du auch lieben :) Danke sehr.
Parent - - By Da Menschänz Moscha Date 12.05.2015 - 00:10
Schutz und Trutz! Das weckt umbehagliche geschichtliche Assoziationen: Ohoh!
Parent - By Poliorketes Date 12.05.2015 - 07:00
Aber doch nur für Franzosen!
Parent - - By Ciliano Date 12.05.2015 - 10:28
Ich wollte gerade sagen - welche denn? Klingt viel angenehmer als "Defensive und Offensive" oder "Verteidigung und Angriff". Erstaunlicherweise sind Schutz"waffen" Dinge, die als Rüstung oder Sonstiges den Träger passiv beschützen, während Trutz"waffen" die eigentlichen Waffen sind - also die, mit denen man Dinge zerhacken kann.
Parent - By Da Menschänz Moscha Date 13.05.2015 - 01:06
Naja, ich bezog mich auf diesen Verein hier: Der Deutschvölkische Schutz- und Trutzbund war nach zeitgenössischer staatlicher Einschätzung „der größte, tätigste und einflußreichste antisemitische Verband in Deutschland“[1] nach dem Ersten Weltkrieg und einer der größten und wichtigsten Vertreter der völkischen Vereinigungen in der Weimarer Republik, deren demokratisch-parlamentarisches System er radikal ablehnte. Quelle und ganzer Artikel: http://de.wikipedia.org/wiki/Deutschv%C3%B6lkischer_Schutz-_und_Trutzbund
- - By Ciliano Date 31.08.2015 - 23:58
Ceres, Großpalast der ungezählten Sterne

[...]

"Zuvörderst, dass ich es leid bin, von Euch umgeben und verfolgt zu sein, Faraldir. Der Wahre Splitter bedarf Eurer Dienste keineswegs. Seit drei vollen Mondzyklen währt Euer Beusch nun und mir scheint, ich sei außerstande, Euch geeigneteren Aufenthaltsorten zuzuführen. Habe ich das in meinem vernebelten Geist recht verstanden? Sind wir uns da einig? Ist es genehm, den Sachverhalt in diesen meinen kruden und tölpelhaften Worten approximativ zu fixieren?"

Die drei mittleren Finger der Linkshand des Großherrn Eponor trommeln agitiert einen wechselhaften Rhythmus auf der Armlehne des Ersten Sessels - ein Geschenk aus Biel-Tan, in blau-schwarz-silbernen Fließmustern gestaltet und mit arkaner Echoresonanz ausgestattet - und zeichnen hin und wieder halb vergessene Eldarrunen in die nardenholzgetränkte Luft des Dritten Gesellschaftsraumes im Südwestflügel des Gegengebäudes.

"Ihr werdet mir erwidern, dass unsere Aktivitäten in diesem System gänzlich falsch sind, vielleicht gar die Manifestation der Niedertracht Ihrer, die dürstet selbst seien. Daraufhin lache ich Euch aus und während Ihr das als jugendliche Narretei abtut, weise ich auf unser jüngstes Gefecht gegen die Dämonenhorden dieses Systems hin, in dem wir unter Verlust lediglich einer Schattenspinne und nur vereinzelter Eldarleben sämtliche Invasoren auf unsere Wachstellungen nahe des Manufaktorums auf Syrphonne ohne Mühe niedermetzelten. Es hat sich überdies herausgestellt, dass wir..." - Eponors Rechte schwingt anmutig durch den Raum und vollführt eine Geste der Zusammengehörigkeit. - "...die wahren Herren über den Warp, das Netz wie auch den Realraum sind. Geh also! und berichte deinen alten Herren von unseren heroischen Taten der Makellosigkeit, hier, in der Peripherie ihres geistigen Zugriffs. Dein Besuch ist beendet. Auf unseren Pfaden wartet schon sehr bald Großes."

Faraldir bemerkt erst kurz nach Abflug seines Raumgleiters die kleine metallisch schimmernde Taschenrune. Sein Zorn unterwirft sich wieder seiner mentalen Stärke, sich psionisches Gleichgewicht breitet sich im Innern des Kommandoraumes aus. Seinen Auftrag für den Obersten Rat auf Ceres hat er wahrlich zu seiner eigenen Zufriedenheit gemeistert, die jüngsten Sorgen des Weltenschiffes werden abermals ruhen können.

Welchen Auftrag?
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 01.09.2015 - 00:07
Ja, welcher Auftrag? :o

Und nun noch die zwei fehlenden Beiträg nacharbeiten ;-)
Parent - By Ciliano Date 01.09.2015 - 00:11
Kann man sich vielleicht denken, das Offensichtliche muss ja nicht erzählt werden!
- By Ciliano Date 06.11.2015 - 23:27 Upvotes 2
Ceres, Großpalast der ungezählten Sterne

Pling...pling...pling...

Von überall her kommen sie, dürstende Kreaturen, nach Informationen, Befehlen, Wissen, Macht, ach! Sehen sie denn nicht, dass ich beschäftigt bin? Ich weiß, dass sie es sehen. Unverschämter als jemals zuvor, als ich noch ein gewöhnlicher Eldar war. Und nach Arbeit steht mir der Sinn! Die fünffach geeckte Kronmünze aus der Velathrischen Ära auf Ishamosaik - herrlich! Das Echo der Mondcarnyx von den ätherischen Schwingungen einer Lichtrune am anderen Ende des Raumes - verzückend! Raschelndes celanisches Pergament und hintergründiges Entenquaken - die Worte versagen mir! Soviel gibt es zu tun und sie drängen auf Krieg, immer wieder Krieg.

Wo habe ich es denn...ich hatte doch eigens etwas vorbereitet...kann das sein, dass...


"Ihr habt befohlen, Meister?"

"Suche es, Viriael, meine Liebe! Lupf' deinen schleiernen Rock um einige Zentimeter, bewege dich gewohnt anmutig und verhalte dich angemessen einer Hocheldar."

Was war noch gleich der exakte Inhalt? Ich habe es doch vor einem Sonnenuntergang erst niedergeschrieben. Eine Allianz mit den Orks, ah ja! Großartig! Die Brüder aus Comorragh hätten daran ihre helle Freude. Und die Harlequine erst! Einen solchen Witz haben meine Ohren auch seit Äonen nicht mehr wahrgenommen. Orks als zellulare Schilde gegen ballistische Waffen, ja. Ja. Wie überaus langatmig und altbekannt, aber was will man machen. Unsereins hat eben Wichtigeres zu tun, wie das schlängelnde Muster von Oxidianum auf einer p-Rune in korrektem Winkelmaß und Circulus über die fünfte Achse zu brechen, oder...

Der Großherr keucht erstickt.

Es fühlt sich an wie - Bauchschmerzen vor Lachen, wie es dieser imperiale Abschaum, ohn' aller Gewalt über ihre eigenen Körper, wohl immer noch verspürt. Aber den Kataklysmus dieser Allianz sieht niemand außer mir. Die Wahl der Waffen steht fest, um diese hässlichen, niederen Lebensformen allesamt in den Abyss zu werfen. Was soll uns Hocheldar, eins mit den Runen sowie der jenseitigen Realität und Existenz, geschehen? Für die Chaosgötter selbst sind wir unantastbar, jetzt bereits. Dirigierender Stab zum Ruhme des wahren Ulthwé.
Up Topic Clubs und Co. / 40k Spielertreff Hamburg / Theseus-Konflikt III - Der Wahre Splitter Ulthwés (locked)

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