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Up Topic Miniaturen, Geländebau & Co. / Blogs / Die Steinbrecher - Ein Chaos Space Marine Blog
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- - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 02.09.2013 - 00:30 Edited 24.08.2014 - 15:35

+++ "Eisern im Innern, eisern nach außen!" +++

Moin zusammen!

Seit dem Erscheinen des aktuellen CSM-Codex im letzten Jahr habe ich recht fleißig an meiner eigenen Armee weitergearbeitet, davon aber kaum etwas in diesem Forum auftauchen lassen. Da jey nun wieder an einem 40k-Blog arbeitet (auch wenn er dabei seinen CSM-Blog schamlos zurückgelassen hat :P) wollte ich es mir nicht nehmen lassen, meine Armee auch ein wenig zu präsentieren. Zwar bin ich jetzt erstmal für 4 Monate im Ausland, aber in der Zeit kann ich vorstellen was sich so getan hat und auch an meinem Armeehintergrund weiter tüfteln. Da gibt es nämlich auch genug zu tun. Von morgen an hoffe ich also, hier nach und nach einen spannenden Blog aufzubauen, den es sich zu verfolgen lohnen soll :)

Ich hoffe außerdem, dass damit wieder etwas mehr Leben in dieses Forum einzieht - das wäre doch auch klasse!

Kythnos

Übersicht:
1. Die Steinbrecher - Splittergruppe der Legion der Iron Warriors [Hintergrund]
2. Neues aus der Schmiede der Seelenpein [Bastel- und Bemalprojekte]
3. Schlachtpläne aus dem Herzen des Stählernen Rates [Armeelisten]
4. Aufzeichnungen der Beobachter-Servoschädel [Schlachtberichte]
5. Geflüster des Wahns [Diskussionen]

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Bitte antwortet für die Übersichtlichkeit in diesem Thread nicht auf diesen Post, sondern stattdessen in den entsprechenden Sektionen, danke!
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 02.09.2013 - 00:34 Edited 11.01.2016 - 21:41
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 02.09.2013 - 11:09 Edited 24.08.2014 - 15:38
I. Index Astartes: Splittergruppe der 2. Großkompanie der Iron Warriors – die Steinbrecher


Einheiten der Iron Warriors bekämpfen imperiumstreue Truppen im Großen Bruderkrieg.

I.I. Ursprünge der Steinbrecher :

Die Chaos Space Marine Kriegerbande, welche den Armeen des Imperiums unter dem Namen „Die Steinbrecher“ bekannt ist, besteht in ihrem Kern aus der 3. Kompanie der 2. Großkompanie der Iron Warriors Legion zur Zeit des großen Kreuzzuges, welche vom Kriegsschmied Kythnos Thargelion geführt wurde. Wie viele Armeen der Iron Warriors, wurde diese Kompanie vor allem in aufreibenden Belagerungskämpfen eingesetzt, in denen sich die Mitglieder der Legion, allesamt genetische Söhne des Primarchen Perturabo, durch ihre wohldurchdachte Logistik und stoische Mentalität im Kampf hervortaten. Im Verlauf des großen Kreuzzugs des Imperators eroberten die Iron Warriors so zahllose Welten im Namen der Wiedervereinigung der Menschheit mit dem Imperator und zermalten gewaltige Festungen zu wenig mehr als Staub und Asche, bevor die Horus-Häresie über das Imperium hereinbrach.

Doch im Gegensatz zu den Taten vieler anderer Space Marine Legionen, wie den Imperial Fists, wurden die Siege der Iron Warriors nur selten gerühmt und ihre Aufgabe im Kreuzzug ließ die Krieger der Legion immer weiter abstumpfen und verrohen. So auch die Kompanie Thargelions, deren Kampftaktiken immer brutaler und gnadenloser wurden. Auf Askorn II vernichtete seine Space Marines die gesamte zivile Bevölkerung des Planeten, da diese nach der Auslöschung des Monarchen mitsamt seiner gewaltigen Festung nicht ohne Widerstand zum Imperium konvertieren wollten, mit der Begründung, dass eine blutige Revolte gegen das Imperium vermieden werden müsse, welche sich von Askorn auf andere Planeten ausweiten könnte.

Im Gegensatz zu anderen Kompanien der Iron Warriors konnte Thargelion allerdings die Aufspaltung seiner Truppen auf verschiedene Garnisonen im Rücken des Kreuzzugs vermeiden. Man spricht davon, dass Kriegsschmied Ferrus Ironclaw, Kommandant der 2. Großkompanie, die Fertigkeiten von Thargelions Space Marines so sehr schätzte, dass er Anordnungen für ihre Stationierung auf andere Kompanien umleitete, um immer über ihre Schlagkraft zu verfügen. So blieb die 3. Kompanie während des großen Kreuzzuges konstant flottenbasiert, was sich auch auf ihre Taktiken und Strategien auswirkte, die weitaus mehr auf Raumoperationen und orbitale Bombardements setzten als dies bei anderen Großkompanien der Iron Warriors der Fall war. Ihre gewaltigen Orbitalschläge, welche ganze Bergmassive einebneten, auch wenn nur eine kleine Befestigung zu zerstören war, brachten der Kompanie alsbald den Namen „Steinbrecher“ ein, welcher sich bis heute erhalten hat.

Dies sollte sich auch in der Horus Häresie zeigen, als Schiffe Thargelions zu denen gehörten, welche sich am Virusbombardement auf Isstvaan V beteiligten, oder für eine Raumhoheit bei der Belagerung von Terra sorgten, bis Horus vom Imperator niedergestreckt wurde und der langsame Rückzug in den Wirbel des Chaos begann. Die größte Schlacht der Kompanie erfolgte allerdings im Kampf um den „Eisernen Käfig“, in dem ihre Flottentaktiken ein wichtiger Schlüssel zur anfänglichen Zerstreuung der Schiffe der Imperial Fists waren, so dass Rogal Dorn den Planeten nicht verlassen konnte und seine Legion Stück für Stück aufgerieben wurde. Die Imperial Fists wurden dann aus dem Orbit bombardiert, bis Verstärkungen der Ultramarines eintrafen, vor denen sich Thargelion und seine Flotte nur zurückzogen, nachdem alle überlebenden Mitglieder der Kompanie wieder von der Planetenoberfläche zurückgekehrt waren, woraufhin die gesamte dort versammelte Legion den  endgültigen Rückzug in den Wirbel des Chaos antrat.

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"Ein Planet, umstellt von den mächtigsten Kriegern und Waffen der Galaxis, ist wenig mehr als ein Gefängnis. Fege die Ordnung mit deinen Geschützen hinweg und Wahnsinn und Raserei werden aus jeder dunklen Ecke hervorbrechen und alles verschlingen - ein äußerst tragischer Umstand der verhindert werden muss. Siehst du hier Unterwerfung vor der Weisheit des Imperators, Bruder? Ich kann sie nicht erkennen. Bereitet die Landungsschiffe vor, in der Nacht werden wir ihnen zeigen, was es bedeutet Widerstand zu zeigen!"

Kriegsschmied Kythnos Thargelion, vor der blutigen Nacht von Askorn II, in der der Großteil der Zivilbevölkerung des Planeten ausgelöscht wurde.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 03.09.2013 - 10:02 Edited 24.08.2014 - 15:41
I.II. 10.000 Jahre des Hasses:

Nach dem Bruderkrieg wurde die Flotte der Steinbrecher für mehrere Jahrhunderte nicht mehr im Imperium gesehen und imperiale Strategen nahmen an, dass sie in den brutalen Kämpfen der Chaoslegionen im Wirbel des Chaos vernichtet worden waren. Das Gegenteil war allerdings der Fall und so hatten sich die Chaos Space Marines Kythnos Thargelions erneut als fähige Krieger erwiesen, die mit dem Raub mehrerer Kriegsschiffe anderer Legionen sogar gestärkt aus diesen Konflikten hervorgingen.  In Thargelion brannte der Hass auf das Imperium und die loyalen Legionen jedoch noch immer heiß, ebenso wie die Schmach über Horus‘ Niederlage und so plante er, den Krieg wieder mit Flamme und Schwert zurück ins Imperium tragen.

Zu Beginn des 32. Jahrtausends trat die Flotte der Steinbrecher dann zum ersten mal seit ihrem Rückzug wieder in den Realraum ein und begann mit ihrer Verheerung des Arteris-Systems. Nachdem die beiden schwach verteidigten lokalen Makropolwelten rasch zu wenig mehr als Felsblöcken bombardiert worden waren begannen die Krieger der Iron Warriors damit, die Verteidigungsanlagen der Fabrikwelt Roch II Schicht für Schicht abzutragen. Das Adeptus Mechanicus lagerte dort in gewaltigen unterirdischen Hallen nie ausgelieferte Fellblade-Panzer, die zur Zeit des großen Kreuzzugs für die Space Marine Legionen bestimmt waren. Mit den neuen Reglementierungen des Codex Astartes waren diese Zuteilungen nichtig geworden und die beeindruckenden Kriegsmaschinen gerieten vielerorts in Vergessenheit. Nicht weniger als ein Dutzend Fellblades standen in den Lagern von Roch II und mit ihrer Erbeutung erhoffte sich Thargelion, oder Lord Kythnos wie er sich in den wenigen abgefangenen Funksprüchen nannte eine signifikante Verstärkung seiner Bodenstreitkräfte und wertvolle Tauschwaren für den Handel mit anderen Chaoslegionen und dem dunklen Mechanicus, zu deren Techketzern die Iron Warriors noch immer gute Verbindungen unterhielten.


Lord Kythnos Thargelion führt seine Truppen im Kampf in den Untergrundmanufaktorien des Mechanicus auf Roch II.

Als die Verteidigungen des Planeten schließlich weit genug geschwächt waren gab Lord Kythnos seinen Truppen den Sturmbefehl und hunderte Landungskapseln schlugen auf der Oberfläche auf und spien seine Chaos Space Marines aus, die sich mit Bolter auf Kettenschwert auf die verteidigenden Skiitari warfen und die Landungszone säuberten, so dass schwereres Kriegsgerät landen konnte. In den folgenden Gefechten unter dem Oberfläche mussten allerdings auch Kythnos‘ Truppen Verluste hinnehmen, als die Verteidiger des Mechanicus ihr Wissen über die Anlagen ausnutzen und immer wieder blutige Hinterhalte vorbereiteten. Erst als der letzte halb-mechanische Verteidiger gefallen war erlosch der erbitterte Widerstand. Die Fellblades konnten erfolgreich geborgen werden, doch zum ersten mal seit dem Bruderkrieg mussten die Steinbrecher ernste Verluste hinnehmen. Und so erkannte Lord Kythnos, dass der ewige Krieg nicht ohne neue Rekruten fortgesetzt werden konnte und Schritte ergriffen werden mussten.

Seitdem sind die Steinbrecher in zahlreichen Konflikten im Imperium erschienen und haben immer schwere Schäden an imperialen Welten verursacht, bis sie sich wieder in den Wirbel des Chaos zurückziehen. Neben den bevorzugten Angriffen auf Welten des Adeptus Mechanicus werden allerdings auch immer wieder feudale Kriegerwelten als Ziele identifiziert und die Armeen des Imperiums finden diese zumeist völlig entvölkert wieder, ohne eine Spur von den ehemaligen Bewohnern. Es wird angenommen, dass diese Menschen als Rohmaterial für die Erschaffung neuer Chaos Space Marines genutzt werden und in brutalen und grausamen Prüfungen zu neuen Kriegern der Kompanie geschmiedet werden, so dass der ewige Krieg nicht endet, bis der Imperator sein Leben aushaucht. Ebenso beunruhigend sind die steigenden Sichtungen von fremden Kriegerbanden, die zusammen mit den Steinbrechern operieren und so die Gefahr dieser Kriegerbande deutlich erhöhen. Besonders zu erwähnen ist hier der Zirkel von Opalbanya, eine Tzeentch zugewandte Kriegerbande mit Verbindungen zu den Thousand Sons, welche vom Chaoshexer Phlox dem Gesalbten geführt wird und mit ihren psionischen Fähigkeiten nicht zuletzt die Sicherheit der Flotte von Lord Kythnos im Warp erhöhen.

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Die Unzerbrechliche Litanei:

From iron cometh strength
From strength cometh will
From will cometh faith
From faith cometh honor
From honor cometh iron
This is the Unbreakable Litany. May it forever be so


Gesprochen vor allen Kämpfen der Iron Warriors.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 03.09.2013 - 10:09
I.III. Die Flotte der Steinbrecher:

Durch die taktischen Vorlieben ihres Anführers unterhalten die Steinbrecher naturgemäß eine beeindruckende Flotte, die selbst für eine komplett versammelte Sektorflotte einen unbequemen Gegner darstellt – und es geschieht nur selten, dass alle Schiffe in einem Sektor zusammengezogen werden. Sichtungen imperialer Kommandeure sprechen von bis zu drei Schlachtschiffen und zwei Dutzend Kreuzern und schwereren Kreuzervarianten, sowie unterstützenden Eskortschwadronen. Bestätigte Sichtungen beschreiben das Desolator-Schlachtschiff ‚Eiserner Enthaupter‘, ebenso wie das vermutete Flaggschiff der Kriegerbande, das Schlachtschiff der Despoiler-Klasse, ‚Weltenhammer‘. Besorgniserregend sind die aus verstümmelten Funksprüchen resultierenden Gerüchte um eine Variante des Planetenkillers, der in Abaddons berüchtigtem Gothic-Kreuzzug grausame Ernte hielt, im Besitz der Steinbrecher. Es gibt keine gesicherten imperialen Untersuchungen, ob es sich bei diesen Gerüchten um die Wahrheit handelt, und es ist anzunehmen, dass sie dem Wahn des bevorstehenden Todes entsprungen sind, doch sollten sie sich als wahr erweisen, so muss befürchtet werden, dass auch andere Chaosgeneräle über solche Schiffe verfügen könnten.

Fakt ist hingegen, dass die Krieger Lord Kythnos‘ ihre Flotte vor allem durch Enteraktionen gegen unterlegene Renegatenflotten vergrößern, bei denen sie selbst kaum Schäden verzeichnen müssen und den unterlegenen Chaosanbetern nur der Tod oder die Übergabe ihrer Schiffe bleibt. Nur selten werden die ehemaligen Besitzer selbst in die Kriegerbande übernommen, sondern stattdessen durch länger gediente Truppen ersetzt – ein Umstand den Analytiker auf die paranoiden Wesenszüge in der Gensaat der Iron Warriors zurückführen. Dadurch sind allerdings auch viele Kreuzer und nahezu alle Eskorten nur sehr dünn mit wirklichen Chaos Space Marines besetzt und werden häufig nur von menschlichen Piraten und Servitoren gesteuert, die von einem einzelnen Champion oder einem gewöhnlichen Piratenkapitän angeführt. In gefährlicheren Raumschlachten oder Angriffen auf schwer verteidigte Planeten kann man daher beobachten, wie vor allem diese Schiffe als Schutzschild für die schwereren Kreuzer und Schlachtschiffe eingesetzt werden, auf denen sich die Mehrheit der Chaos Space Marines der Steinbrecher befindet.
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 03.09.2013 - 10:28 Edited 04.09.2013 - 11:41
I.IV. Kampagnen der Steinbrecher

In der Zeit seit dem Großen Bruderkrieg haben die Steinbrecher an vielen Konflikten teilgenommen und grausame Kampagnen aus dem Warp heraus geführt. Hier sollen die wichtigsten davon aufgeführt werden.

[Die Kampagnen sind vor allem Zusammenfassungen der Kampagnen in meiner Spielergruppe, an denen ich mit meiner Armee teilgenommen habe - ein wenig für die Armee eingefärbt natürlich ;-) ]

Übersicht:
I.IV.I. Der Niedergang von Merian IV
I.IV.II. Das Krator-Schisma
I.IV.III. Der Sturm auf Syrphonne
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 03.09.2013 - 17:34 Edited 24.08.2014 - 15:48
I.IV.I. Der Niedergang von Merian IV

Merian IV war ein Planet der Gamma-Klasse im Merian-System im Segmentum Tempestus des Imperiums. Trotz der Tatsache, das der Planet zu 80% mit Wasser bedeckt war, hatte sich auf selbigem eine Bevölkerung von nahezu 19 Milliarden Menschen entwickelt ohne die Tragfähigkeit der Welt zu überlasten. Zum einen lag dies an den reichen Ozeanen, welche den einzigen Kontinent des Planeten umschlossen, zum anderen an der strategisch enorm günstigen Position des Planeten in einer der Haupthandelsrouten der umliegenden Systeme. Zusätzlich musste jeglicher Handel der umliegenden Welten des Merian-Systems per Dekret zuerst über Merian IV abgewickelt und umgeschlagen werden. Durch diese Umstände hatte sich der Reichtum und Wohlstand auf Merian IV stark vermehrt als das Schicksal der Welt plötzlich dem Ende entgegen strebte.

Denn das Merian-System lag im Weg eines Splitters der Schwarmflotte Leviathan, welche sich langsam und unaufhaltsam vorwärts wälzte. Als die Schwarmflotte sich in zwei einzelne Keile zu spalten begann fielen alle Welten und Systeme zwischen diesen zwei Speerspitzen in eine psionische Leere, die keinen Kontakt mit der Außenwelt durch Astropathen zuließ und diese Welten blind für das machte, was um sie herum geschah. Doch der Generalgouverneur des gesamten Systems, Erestrian Valorus, war nicht unvorbereitet auf das was kommen sollte und er war nicht bereit dieses System als Nahrung für die Tyraniden herzugeben. Zusammen mit Inquisitor Schwarzheim befahl er die sofortige Evakuation aller Planeten des Systems und den darauffolgenden Exterminatus eines jeden einzelnen Planeten.

Die verzweifelte Lage der Welt machte sie allerdings auch für das Chaos interessant und sowohl die natürlichen als auch menschlichen Ressourcen waren beachtlich. Würde die Merian IV im Wege der Schwarmflotte einfach verschwinden, so würde sie in deren Folge auch kaum vermisst werden. Eine Armee der Steinbrecher unter Kriegsschmied Virsk, dem Bluthund, wurde geschickt, um den Planeten zu unterwerfen und in einem dunklen Ritual in den Warp zu reißen, bevor die Tyraniden die Welt überrennen konnten. In einem Wettlauf mit der Zeit landeten die Iron Warriors auf der Planetenoberfläche und begannen, die planetare Makropole und Hauptstadt Dorinth anzugreifen. Im Zuge der begonnenen Evakuierung waren deren Verteidigungsanlagen so weit geschwächt, dass ein entschlossener Sturmangriff möglich schien.

In den anschließenden Kämpfen brachen die Steinbrecher durch die hastig wieder bemannten Verteidigungslinien und begannen die Stadt in Flammen aufgehen zu lassen. Das entstehende Chaos ermöglichte das weitere Vorrücken auf den Gouverneurspalast, in dem sich Erestrian Valorus verschanzt hatte. Seine Elitetruppen der Imperialen Armee forderten einen nicht unerheblichen Blutzoll von den Steinbrechern, doch letztendlich wurde der Thronraum von Melterbomben aufgesprengt und Virsk konnte den Gouverneur im Nahkampf stellen - ein imperiales Banner durch den Bauch beendete sein Leben. Sein Körper wurde auf die Spitze des Leichenberges geworfen, der sich vor dem Palast auftürmte und die Hexer des Zirkels von Opalbanya begannen mit einem Ritual, um die Welt in den Warp zu reißen. Währenddessen begann die Landung der Tyraniden, welche die imperialen Verteidigungsschiffe im Orbit überwunden hatten und widerliche Alienkreaturen strömten aus den fleischigen Landungskapseln auf die Stellungen der Steinbrecher zu. Erst als Blitze aus Warpenergie begannen, die Tyranidenschiffe im Orbit zu vernichten, ließ der Ansturm nach. Ein aus dem Realraum undurchdringlicher Sturm begann sich um Merian IV zu legen und die Steinbrecher hatten triumphiert. Merian IV wurde im folgenden vollkommen ausgebeutet und es blieben nur noch Aschewüsten und giftige Säuremeere zurück, nachdem die Steinbrecher die Ressourcen des Planeten ausgeschöpft hatten.


Die vernichtete Makropole Dorinth nach der Eroberung des Planeten durch die Steinbrecher.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 04.09.2013 - 11:38 Edited 04.09.2013 - 12:08
I.IV.II Das Krator-Schisma

Die Regimenter der imperialen Armee von Theran Primus, einer Industriewelt im Herian-System im Segmentum Ultima, waren seit dem Beginn ihrer Aushebung dafür bekannt, mehr Feinde des Imperators auf den Spitzen ihrer Bajonette als mit den der Salven ihrer Lasergewehre getötet zu haben. Ihre Doktrinen waren simpel: nur ein Soldat, der einen Feind von Angesicht zu Angesicht ausgelöscht hat ist es wert Soldat genannt zu werden. Mit dieser Einstellung blickten sie herablassend auf die Regimenter anderer Welten herab, die vielleicht geringere Verlustzahlen verzeichnen mochten, dafür aber in den Augen der Theraner schwach und eine Gefährdung für die Menschheit waren denn, so war man sich sicher, irgendwann würden Lasersalven nicht mehr ausreichen und diese Regimenter fallen wie Weizen unter der Sense.

Einer der vehementesten Vertreter dieser Ansicht war Hauptmann Krator. Er war der erste Hauptmann in der Geschichte Therans, dem der Befehl über ein volles Regiment unterstellt wurde, bevor er in den Rang eines Oberst erhoben werden konnte, da seine Mindestdienstzeit als Hauptmann noch nicht abgelaufen war. Diese außerordentliche Ehre wurde ihm zuteil, nachdem der vormalige Oberst des Regiments in einer Kampagne gegen eine Ork-infizierte von einem Spalta enthauptet wurde. Die Nachschublinien waren dünn und so konnte kein Ranggleicher Anführer eingesetzt werden und der Oberbefehl wurde an Hauptmann Krator übergeben. Dieser führte die Kampagne unter aller gebotener Härte fort und hielt das Regiment zusammen und nach nicht einmal einem Jahr war die Ork-Bedrohung ausradiert. Die begleitenden Kommissare lobten Krator vor dem Generalstab Therans in höchsten Tönen und die gegen null tendierende Zahl an Exekutionen aufgrund von Desertation während des Feldzugs untermauerte ihre Worte.
So wurde Hauptmann Krator dauerhaft der Befehl über das 7. Theran Primus übertragen und mehrere Jahre lang führte er es erfolgreich durch militärische Kampagnen, immer mit dem Bajonett am Feind und den Linien der anderen imperialen Regimenter vorraus.

Doch die Doktrinen von Theran Primus sollten ein jähes Ende finden, als Generalgouverneur Medeam Aredes die Führung über das gesamte Herian-System antrat. Auf Terra selbst geschult, war ihm das vorherrschende militärische System zu rückständig und unzivilisiert und er ordnete eine grundlegende Reformierung an. Die Imperiale Armee sollte künftig nach den Standarddoktrinen arbeiten um so in eine Linie mit den berühmtesten Regimentern des Imperiums treten zu können, seien es nun Cadia oder Mordia.
Natürlich stieß er dabei auf heftigen Widerstand in der militärischen Führung, doch nach und nach beugten sich die Offiziere in Androhung von Enthebungen und Strafversetzungen. Während dieser Periode kehrte Hauptmann Krator mit seinem 7. Theran Primus von einem Belagerungskrieg gegen eine abtrünnig gewordene imperiale Welt zurück, nachdem er dort 2 Jahre gekämpft hatte. Ausgelaugt und müde mussten er und sein Regiment mitansehen, wie sich die Doktrinen, die doch in den Jahren zuvor ihre Erfolge begründet hatten, auf dem Rückzug befanden und durch neuere Kampfweisen ersetzt wurden.

Als auch sein Regiment an der Reihe war entschied er sich, dem Befehl zu widersprechen und unterwies auch neue Rekruten in den Traditionen, die er und sein Regiment vertraten. Doch es dauerte nicht lange und diese Nachricht erreichte Generalgouverneur Medeam Aredes und er tobte ob dieser Ungehorsamkeit. Doch er wusste, dass das militärgericht noch viele Sympathisanten der alten Ordnung enthielt und so war es nicht sinnvoll, Krator dort zur Rechenschaft zu ziehen. Stattdessen ersann er mit seinen Beratern einen anderen Plan...

Zwei Monate später wurde wurden Krator und sein komplettes Regiment von Inquisitor de Foque wegen möglicher Chaos-Infektion durch ihre Beteiligung am Kerethiel-Feldzug vom Militärdienst enthoben. Eine eingehende Untersuchung sollte eingeleitet werden, doch als die Interrogatoren und Festsetzungsteams die Basis und Ausbildungsstätte des 7, theran Primus ereichten war sie verlassen und von jeglichem Kriegsgerät befreit. Die Spuren führten in die Bergmassive des Planeten, doch jeglicher Versuch Krator dort aufzuspüren war erfolglos - genauer gesagt kam bisher kein Verband der damit beauftragt wurde von dort zurück und man fand auch nie Leichen. So verschwand Krator mit seinem Regiment von der Bildfläche und man beschränkte sich darauf, die Pässe aus dem Gebirgsmassiv heraus zu blockieren. Unter den Regimentern der imperialen Armee wuchs jedoch langsam die Geschichte des "Alten hauptmann Krator", der aus seiner geheimen Bergfestung heraus operierte um die alten Doktrinen zu verteidigen. Sie wussten nicht wie Recht sie damit haben sollten.

Nahezu genau 4 Jahre nach dem Verschwinden von Kratos kam es überall entlang der Pässe des Bergmassivs zu Angriffen auf die Blockadetruppen. Erschlafft von 4 Jahren ohne Einsatz wurden diese Truppen nahezu überall überwältigt und niedergemacht. Nur eine Station kam dazu einen Funkspruch abzugeben, der den Feind als grau gekleidete menschliche Soldaten bezeichnete, die plötzlich überall auftauchten und die Wachmannschaften im direkten Kampf überwältigten. Bevor der Spruch abriss und der Funker mit einem lauten Schrei verstarb rief er noch, dass seltsam deformierte Wesen aus den Geröllmassen am Pass auftauchten und auf die Station zurannten. Innerhalb einer Woche waren alle Pässe gefallen und das Oberkommando konnte sich nur eine Erklärung denken: Krator war zurückgekehrt!

In der fortwährenden Kampagne kämpften sich die Truppen Krators bis zur planetaren Hauptstadt Custardis vor, unterstützt durch einen Ork-Waaagh, der die Verteidiger des Planeten ebenfalls zu Kampfhandlungen zwang. Als die Steinbrecher von von Krators Kampagne erfuhren, sah Kythnos die Möglichkeit, seine Truppen durch ein kampfgestähltes Verräterregiment zu verstärken und griff mit seinen Truppen in den Konflikt ein. Krators Truppen gelang es zunächst nicht, die Hauptstadt aus eigener Kraft einzunehmen, und so war er auf die Belagerungsfähigkeiten der Steinbrecher angewiesen. Ein Pakt wurde geschmiedet und von da an begann sich das Chaos im Regiment zu verbreiten. Durch die schweren Waffen der Chaos Space Marines konnten die verbündeten Truppen letztendlich die Mauern Custardis' überwinden und die Stadt erobern. Das anschließende Gemetzel unter den Verteidigern und der Bevölkerung, die sich nicht unterwerfen wollte, sollte sogar im Warp einen Widerhall finden. Nachdem selbst ein verzweifelter Gegenangriff der imperialen Truppen von Theran Primus, unterstützt durch Space Marines der Black Templars und der Grey Knights die Stadt nicht zurückerobern konnte, hatte Krator seine Rache erreicht und hielt sich an seinen Teil der Abmachung, indem er mit seinem Regiment zu den Steinbrechern überlief und zahllose Sklaven und übergelaufene Soldaten mit sich brachte.

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Übergelaufene imperiale Soldaten und Zivilisten durchstöbern die Gebiete vor den Mauern Custardis' auf der Suche nach Beute und Überlebenden zum plündern und morden. Truppen wie diese finden sich häufig in den Armeen der Steinbrecher und dienen als lebende Schutzschilde und Gräbenfüller in den brutalen Belagerungen, in welchen die Iron Warriors brillieren.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 04.09.2013 - 11:41 Edited 24.08.2014 - 15:53
I.IV.III. Der Sturm auf Syrphonne

Syrphonne war die Hauptagrarwelt des Theseus-Systems bevor der als „Sturm auf Syrphonne“ bezeichnete Konflikt den Planeten in einer Welle aus Krieg und Gewalt überrollte. Die Welt versorgte die umliegenden Welten mit benötigten Lebensmitteln und war so ein wichtiger Knotenpunkt für die Stabilität des Systems. Trotzdem war der militärische Nutzen der Welt eher gering, so dass es eines außergewöhnlichen Ereignisses bedurfte, um die Feinde des Imperiums auf diese Welt aufmerksam zu machen. Es waren die Ruinen, die Exploratoren bei der Suche nach neuen Agrarflächen entdeckt hatten. Versunkene und fremdartige Statuen und Gebäudereste waren in tief im Dickicht des Dschungels gefunden worden und Gerüchte von arkanen Schätzen hatten sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Doch kurz nach der Abreise der zweiten Welle von Exploratorteams vernahmen die Psioniker im gesamten System einen gewaltigen Impuls psionischer Energie auf Syrphonne und der Kontakt mit den Erkundern brach ab. Weitere Suchmissionen konnten nicht einmal die Ruinen wiederfinden. Damit wäre die Sache irgendwann vergessen worden, doch der Psi-Impuls hatte nicht nur die Diener des Imperiums im System erreicht, sondern auch andere Mächte und so begannen alsbald die Angriffe auf die wenigen Verteidiger der Agrarwelt.

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Sternenkarte des Theseus-Sytems

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Kythnos Thargelion, bereits zum Dämonenprinzen aufgestiegen, entsandte den fähigsten seiner Kriegsschmiede, Argos, den Propheten des Eisens, um die Quelle des Signals zu finden. Dessen Besitz schien die Möglichkeit zu bergen, mit einem psionischen Leuchtfeuer die Schmiede der Seelenpein in den Realraum zu rufen und damit einen systemweiten blutigen Krieg nach Theseus zu tragen, in dem die Diener des Imperators gnadenlos abgeschlachtet würden. Unter Argos Führung wurden die im System operierenden Raubpatrouillen zusammengezogen und die überforderte imperiale Flotte um Syrphonne zerschlagen. Das folgende Bombardement legte die planetare Hauptstadt in Trümmer, so dass bereits vor der Landung der Steinbrecher jeglicher Widerstand des Imperiums zerschlagen worden war. Die Landungsschiffe trugen die Krieger Argos' und schweres Kriegsgerät auf die Planetenoberfläche und schnell wurde in den Ruinen der zerstörten Hauptstadt ein Brückenkopf eingerichtet. Es sah nach einem leichten Spiel aus...

Doch Argos hatte seine Rechnung ohne die anderen Völker der Galaxis gemacht, die ebenfalls wie Motten vom psionischen Leuchtfeuer auf Syrphonne angezogen worden waren. Xenos-Abschaum wie die Dark Eldar strebte ebenfalls nach der Quelle des Signals und es sollte sich bald herausstellen, dass Argos' Schlachtpläne darauf nicht ausgelegt waren. Die Aliens verfolgten bildeten keine klaren Schlachtlinien, die sich mit der gepanzerten Macht der Steinbrecher hätten überrollen lassen, sondern suchten stattdessen immer wieder Schwachstellen in den von den Steinbrechern eroberten Gebieten. Diese Nadelstiche erfolgten schneller, als die Iron Warriors reagieren konnten, und so geriet die Suche ins Stocken. Einzig die Konflikte der Xenos-Völker untereinander, waren doch auch Eldar, Necrons und Orks in den Kampf verwickelt, und das Eintreffen der Dark Angels, welche sofort einen von starken Schildgeneratoren geschützten Brückenkopf bildeten, sorgte für eine Stabilisierung der Situation der Truppen des Chaos auf Syrphonne. Während die Suche nur schleppend vorankam, war es doch möglich große Mengen an Kriegsgerät aus den Manufakturen des Planeten zu erbeuten.


Die Steinbrecher entdecken die Quelle des psionischen Signals.

Die Entdeckung des Artefaktes bildete den Höhepunkt des Konfliktes, als sich die verschiedenen kämpfenden Fraktionen zu einem Wettlauf um dessen Eroberung aufmachten. Keiner ahnte, dass es auch ein Wettlauf um ihr Überleben sein würde, denn das Signal entstammte einer Apparatur der Necrontyr, welche die Erweckung der unter der Oberfläche Syrphonnes schlummernden Stasisgrüfte eingeleitet hatte. Immer mehr und mehr Maschinen der Necrons erwachten aus ihrem Schlaf und verwandelten den Konflikt an der Oberfläche in einen blutigen Rückzug für alle Parteien. Die Dark Eldar sollten daraus triumphieren, als sie in der Verwirrung mit einem Splitter des Artefaktes entkamen und Argos hinterrücks niederstreckten, als er ihre Flucht verhindern wollte. Seine Krieger konnten seinen geschundenen Leib zurück auf die im Orbit wartenden Schiffe bringen, wo seine künstlichen Organe und Bionics die Wunden heilen würden, doch es war trotz der reichen Beute eine brutale Niederlage, die Argos' Position im Rat der Schmiede in Frage stellen sollte.
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 20.02.2019 - 19:47
I.IV.IV Der Schmiede entfesselt

Das Gerippe einer lange toten Bestie lag ruhig und still im endlosen All. Einst hatte sie Verheerung über ganze Planeten gebracht und ungezählte Millionen ausgelöscht. Feindliche Raumschiffe erzitterten vor ihr einst ebenso wie diejenigen die den Kampf in ihren Leib tragen mussten. So hatte sie vor 10.000 Jahren Sternensystem um Sternensystem in die Arme des Imperiums gezwungen.

Doch nun war ihre einst prächtig gelbe Haut aus Adamantium zerfetzt, ihre Klauen, die einst donnernden Tod ausspiehen, zerbrochen und ihre Knochen aus Adamantium ragten kalt und leblos in der Leere des Raums. Es hatte einen Jäger gebraucht, der seine Wunden gering schätzte und gnadenlos bereit war, die Bestie Stück für Stück zu zermalmen bis keine lebende Seele mehr an Bord war. Argos Tvarr konnte sich noch daran erinnern, als die IV. dieser Jäger war.

Während er seinen Blick nicht von der verheerten Form der Stolz von Inwit anwenden konnte signalisierten ihm mehrere Runen auf dem Kommandodisplay vor ihm, dass die Delegation um Kriegsschmied Kythnos zum Wrack aufgebrochen waren. Der Vernichter hatte den Ort der Verhandlung clever gewählt...
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 07.03.2019 - 13:50
Die zerstörte Hülle der Stolz von Inwit leistete keinen großen Widerstand mehr, als die Kharybdis- und Dreadclaw-Landungskapseln der Steinbrecher sich auf ihr verankerten. Melter schnitten mit gnadenloser  Präzision Zugänge für die Passagiere in den Rumpf des Schiffes, durch die dann zunächst schwer gepanzerte Astartes in Terminatorrüstung traten. Ihnen folgte der Meister der Steinbrecher, der Eiserne Schrecken Kythnos Tharghelion. Seine armdicken Mechatentakel glitten hungrig nach links und rechts, so als hofften sie in diesem Schiffswrack noch auf Blut der verhassten Imperial Fists. 

Kythnos überblickte den von seiner Leibgarde schnell errichteten Verteidigungsperimeter und stellte zufrieden fest, dass er das Eisen der Steinbrecher gut geschmiedet hatte. Kein Feind würde ihre Landestelle ohne schwerste Verluste erreichen können.
Doch nun mussten sie weiter vorrücken. Der Vernichter hatte die ehemalige Brücke der Stolz von Inwit als Treffpunkt gewählt. Während einige Auserkorene in speziell versiegelter Servorüstung die Landezone weiter sicherten, würden ihn die Terminatoren bis zum Verhandlungsort begleiten. Alles andere wäre Selbstmord vor dem Herren der Black Legion gewesen. Und auch so blieb ein Maß an Unsicherheit im Schatten der Geist der Rachsucht, die zwischen der Sonne des Systems und dem Wrack der Imperial Fists scheinbar ruhig lauerte.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 14.03.2019 - 21:31 Edited 23.03.2019 - 18:21
Die Brücke der Stolz von Inwit konnte kaum noch so bezeichnet werden. Lanzensalven hatten einst die gepanzerte Hülle weggesprengt, sodass über den wenigen verbliebenen Gerüsten und Strukturen nun die Schwärze des Alls auf die versammelten Astartes herab blickte. Alle hatten sich um den ehemaligen Kommandothron des Schiffes versammelt, in dem noch immer der leblose Körper des Kommandeuers des Schiffes hing. Seine einstmals gelbe Rüstung war in der Schlacht schwarz verkohlt worden, doch die Faust der Imperial Fists prangte noch immer auf seinem Schulterpanzer. Die Ironie, dass er nun Zeuge eines Paktes seiner Erzfeinde werden sollte entging nur den wenigsten der versammelten Astartes.

Vor dem Kommandothron stand der Meister der Black Legion, Abaddon der Vernichter. Seine gewaltige Statur überragte die umstehenden Krieger und musste sich auch neben der dämonisch verstärkten Statur Kythnos' nicht verstecken. Eine Aura unangefochtener Herrschaft ging von ihm aus und zwang sowohl die Iron Warriors als auch die Krieger seiner eigenen Legion in seinen Bann. Als der Meister der Steinbrecher aus dem Kreis seiner Leibwache auf den Thron zu schritt hielt Abaddon ihn fest im durchdringenden Blick seiner goldenen Augen, als wolle er seinen Wert bemessen.

Erst als Kythnos fast direkt vor ihm stand blickte er ihm in die Augen und seine Mundwinkel verzogen sich zu einem Lächeln. "Zehntausend Jahre haben euch verändert, Thargelion."
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 23.03.2019 - 18:45
Zehntausend Jahre waren eine lange Zeit, um den Hass auf das verfaulende Imperium zu nähren. Die Steinbrecher hatten diese Zeit gut genutzt. Die Kriegerschar war wieder und wieder erfolgreich damit, dem Imperium Teile zu entreißen und Dornen in sein Fleisch zu treiben. Kythnos Thargelion ging es nicht um das Überleben der Steinbrecher, sondern darum den Konflikt den Horus begonnen hatte zuende zu führen. Jeder Erfolg ließ Verstärkungen in die Reihen der Steinbrecher eintreten - freiwillig oder nicht. Kriegsmaschinen wurden erbeutet und Dämonenmaschinen geschmiedet. Dass der Vernichter die Steinbrecher nun wahrnahm und sie mit einem seiner Pläne bedachte war auch eine Anerkennung des Erfolgs der Kriegerschar.

Auf der Festungswelt Taria hatte das Imperium etwas ausgegraben, dass der Vernichter in seinen Händen wissen wollte. Die Steinbrecher würden sicherstellen, dass er es erhielt - im Austausch für Schemata neuer Dämonenmaschinen, welche die Warpschmiede der Black Legion entworfen hatten. Niemand würde sie stoppen können...
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 03.09.2013 - 10:41 Edited 10.12.2013 - 19:58
I.V. Lord Kythnos‘ Aufstieg zum Dämonenprinzen:

Zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Gothic-Krieges nahmen imperiale Scanner auf der Welt Angelis in den Geistersternen wieder Signaturen von Schiffen der Steinbrecher auf. Die Verteidigungssysteme wurden sofort in Alarmbereitschaft versetzt und ein Hilferuf an den Orden der Death Spectres entsandt, doch die Chaosflotte passierte den Planeten in weitem Abstand und ihre Energiesignaturen verschwanden in den Tiefen der kaum erforschten Geistersterne. Selbst zu Zeiten des großen Kreuzzugs waren keine Eroberungsflotten in dieses Gebiet des Raumes vorgestoßen und imperiale Gelehrte konnten über Lord Kythnos‘ Pläne nur mutmaßen. Als die Flotte allerdings innerhalb der nächsten Monate nicht wieder auftauchte, wurde die Wachsamkeit diesbezüglich wieder gesenkt man schickte nur einen abschließenden Bericht an das Sektorkommando. Einzig ein Angriffskreuzer der Death Spectres verblieb auf Beobachtungspatrouille.

Die Flotte der Iron Warriors hatte allerdings ein bestimmtes Ziel: verborgen in den Weiten der Geistersterne lag eine unbenannte Dämonenwelt, auf die schon seit mehr als zehntausend Jahren kein Mensch mehr einen Fuß gesetzt hatte. Gefangen in Schutzsprüchen und psionischen Netzen der Eldar eines längst vergangenen Weltenschiffes wand sich der Planet vergebens wie ein lebendes Wesen, um seinem Gefängnis zu entkommen. So waren die Eldar unbewusst zu Helfern Lord Kythnos‘ geworden, denn sein Ziel befand sich auf dieser Dämonenwelt und war ebenso ein Gefangener.

Nachdem die geballte Feuerkraft der Flotte ein brennendes Loch in die schützenden Psalme der Eldar gerissen hatte, stürzten die Steinbrecher mit Lord Kythnos an der Spitze in ihren Landungskapseln auf den Planeten hinab. Sofort wurden sie von Horden wütender Mutanten und niederer Dämonen angegriffen, doch hinter den eilig errichteten Defensivanlagen konnten die Iron Warriors dem Ansturm standhalten und die erste Welle zurückschlagen. Der Zirkel von Opalbanya unter dem Kommando von Phlox dem Gesalbten benutzten ihre psionischen Fähigkeiten und erschufen Energieschilde, um die kommenden Angriffe zu brechen. Sie mussten ausharren bis sich ihr wahres Ziel endlich zeigen würde, der Dämonenprinz Ferramos.

Fast eine Woche lang schlugen die Iron Warriors und Thousand Sons die Wellen aus Warpkreaturen zurück, die mit jeder Attacke verzerrter und mutierter wurden und die Verluste häuften sich immer weiter unter den Chaos Space Marines, bis Ferramos endlich erschien. Er marschierte an der Spitze einer gewaltigen Dämonenhorde, die mit donnernden Hufen und Klauen über die Ebene auf die Stellung der Steinbrecher zuhielt. Die Psi-Schilde zerbrachen unter der Masse der Angreifer und es entbrannte schnell ein gnadenloser Nahkampf innerhalb der Verteidigungsparameter, der nur einen Sieger kennen konnte. Doch inmitten dieses flirrenden Gemetzels trafen Kythnos und Ferramos aufeinander und ohne ein Wort zu sprechen warfen sie sich aufeinander. Dämonenklinge traf auf Servoarm, Warpfeuer und Boltergeschosse versengten beide Krieger, und ein titanisches Duell entbrannte zwischen den beiden Kontrahenten. Schlag um Schlag wurde Kythnos in die Defensive gedrängt und drohte überwältigt zu werden. Als jedoch Ferramos zum Todesstoß ausholte nutzte der Kriegsschmied die Lücke in dessen Verteidigung und schoss seinen Kombimelter in dessen Brust, wobei der Hitzestrahl sich durch den Leib des Dämons fraß. In diesem Moment begannen die dämonischen Krieger überall zu zerfallen und mit einem Mal hatten die Chaos Space Marines leichtes Spiel mit den verbliebenen Bestien. Der verwundete Phlox jedoch wollte Ferramos nicht ins Immaterium entweichen lassen und band dessen Essenz mit schwarzer Hexerei an den Realraum.

Mit ihrer Beute in verhexten Ketten kehrten die Iron Warriors  zu ihren Schiffen zurück, um den wahren Preis ihrer Mühen zu erhalten. Ferramos war ein uralter Dämonenprinz des Tzeentch und sowohl mit Macht als auch mit Wissen reichlich gesegnet – nichts davon hätte er aus freien Stücken gegeben. Und so waren Kythnos und die Hexer der Iron Warriors und des Zirkels gezwungen einen anderen Weg einzuschlagen, um ihre Ziele zu erreichen. Mithilfe von Technologie des dunklen Mechanicus und schwarzer Hexerei  wurde Ferramos‘ Essenz gespalten und eine Hälfte in den Leib des Kriegsschmieds übertragen. Die gewaltigen freigesetzten Energien drohten ihn zu zerreißen, doch er hielt stand und alsbald begann sein Körper sich zu wandeln, um die neue Macht tragen zu können, während in seinem Inneren die Kythnos‘ Seele mit dem Dämon um die Kontrolle rang. Viele Wochen vergingen unter der Aufsicht der Techmagi und Hexer, bis sich Kythnos erneut erhob und als Dämonenprinz wiederauferstand. Sein Körper pulsierte vor Kraft und in seinem von schwarzen Hörnern gekrönten Schädel saßen nun bösartig blitzende Augen, welche niedere Sterbliche augenblicklich verzehrt hätten. Doch die Macht und das Wissen Ferramos‘, dessen andere Hälfte nun als willenlose Bestie den Steinbrechern untertan ist, kamen nicht ohne einen hohen Preis, und so lauert tief im Inneren noch immer der bösartige Instinkt des Dämons und wartet auf einen Moment der Schwäche.

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Kythnos Thargelion führt die Krieger der Steinbrecher nach seinem Aufstieg in den Dämonenstand bei der Verteidigung eines eingenommenen Brückenkopfes auf der Welt Ceres im Theseus-System.
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 03.09.2013 - 11:19 Edited 27.08.2017 - 12:23
II. Meister der Steinbrecher



Die Meister der Steinbrecher führen die Geschicke ihrer Krieger seit 10.000 Jahren. Jeder von Ihnen hat die Leben zahlreicher Feinde beendet und Welten sterben gesehen. Es gibt keinen Schrecken, der Ihnen unbekannt ist und sie planen den Untergang ihrer Feinde mit kalter Logik und gnadenloser Effizienz. Doch das paranoide Wesen der Iron Warriors manifestiert sich auch in den Anführern der Steinbrecher und so ist jeder von ihnen stets darauf bedacht seinen Posten mit aller Macht zu schützen und den eigenen Einfluss auszudehnen. Innerhalb der Führungsriege gibt es darüber hinaus verschiedene Gruppen, die auch miteinander um Einfluss ringen. Es ist der eisernen Kontrolle Kythnos Thargelions zu verdanken, dass die Steinbrecher nicht immer wieder von internen Kämpfen bedroht werden.

Übersicht:
II.I. Dämonenprinz Kythnos Thargelion
II.II. Erster Kriegsschmied Argos Tvarr
II.III. Kriegsschmied Nerossos
II.IV. Kriegsschmied Sires Kreon
II.V. Kriegsschmied Typhon
II.VI. Schlachtenschmied Vilos
II.VII. Schlachtenschmied Hark Varom
II.VIII. Warpschmied Xepheus
II.IX. Warpschmied Vorgher Eisenklaue
II.X. Erster Beschwörer Arkhor
II.XI. Chaoshexer Iszhkar Eisenfratze
II.XII. Seuchenschmied Mólynsar
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 03.09.2013 - 11:20 Edited 06.09.2013 - 15:18
II.I. Dämonenprinz Kythnos Thargelion

Titel: Der Eiserne Schrecken, Meister der Steinbrecher, Herr der Schmiede der Seelenpein

Kythnos Thargelion gehörte zu den Iron Warriors, die nach der Entdeckung ihres Primarchen Perturabos auf der neuen Heimatwelt der Legion, Olympia, geschaffen wurden. Wie viele Krieger der Legion zeigte er ein großes Verständnis strategische Gedanken und ein großes Interesse an der Entwicklung und Erschaffung neuer Technologien - Gaben, die ihr Primarch an seine Krieger weitergegeben hatte. Im Großen Kreuzzug stieg Thargelion durch seine Fähigkeiten schnell in den Rang eines Sergeants in der 2. Großkompanie der Iron Warriors auf. So konnte er seine Führungsqualitäten unter Beweis stellen und erhielt die Chance, für ein Jahr in der Legion der Thousand Sons zu dienen - ein Programm, welches ersonnen worden war, um den Austausch und das Verständnis der Legionen untereinander zu fördern.

In den Kriegern der Thousand Sons fand Thargelion Space Marines eines ähnlichen Schlages, welche die Suche nach neuem Wissen und den Fortschritt begrüßten, gleichzeitig aber auch einen ruhigeren und besonnenen Charakter aufwiesen. Zu dieser Zeit traf Thargelion auch zum ersten mal auf Vhoman Phlox, welcher zu dieser Zeit bereits ein großes Talent für die Beherrschung der Energien des Warp zeigte und zu den Schülern Ahrimans gehörte. Beide wurden durch ihre Pläne für eine Galaxis nach dem Großen Kreuzzug verbunden, in denen sie eine Zukunft ausmalten, in welcher das Imperium der Menschheit prosperieren würde. Doch dieser Kreuzzug musste zunächst gewonnen werden, und so wurde Thargelion zurück in seine Großkompanie beordert, wo ihm eine unerwartete Ehre zuteil wurde. Der Kriegsschmied der 3. Kompanie der 2. Großkompanie war bei einem Überfall der Eldar auf eine von den Iron Warriors eroberte Stellung getötet worden, und Thargelion sollte die Führung der Kompanie - zunächst unter der Beobachtung eines erfahreneren Offiziers - übernehmen.

Trotz entscheidendem Anteil an verschiedenen militärischen Erfolgen der Truppen des Imperiums während des Kreuzzuges erwachte aber auch in Thargelion - wie in vielen Kriegern der Legion der Iron Warriors, allen voran ihr Primarch Perturabo - der Gedanke, dass dieser Kreuzzug kein Imperium erschaffen würde, wie er es sich ausgemalt hatte. Seine Krieger mussten nicht nur Xenos, sondern auch menschliche Reiche unterwerfen, Welten wurden geschleift und Städte zerstört statt neue Wunderwerke zu errichten, er musste Truppen abstellen um Festungen zur Überwachung und möglichen Vernichtung gerade eroberter Welten zu schaffen. Und Anerkennung für die Erfolge der Legion - häufig gewonnen in blutigen und zermürbenden Konflikten - gab es nur wenig. So begann sich Bitterkeit und Resignation in das Wesen Thargelions und seiner Steinbrecher zu mischen. Seine Befehle wurde immer mehr von Gleichgültigkeit gegenüber den Feinden des Kreuzzuges gezeichnet und und die zivilen Opfer der Schlachten der 3. Kompanie häuften sich schnell. Wenn es für den Imperator egal zu sein schien, wie die Welten erobert werden würden, so sollte es auch für die Iron Warriors keine moralischen Grenzen geben und so wurde gnadenlose Effizienz die Triebfeder aller Schlachtpläne.

Der Ausbruch des Großen Bruderkrieges sollte die Steinbrecher und Kythnos Thargelion letztendlich aus dieser stumpfen Vernichtung befreien und den Angestauten Hass und Frust entladen. Die Steinbrecher waren an mehreren großen Schlachten dieses gewaltigen Krieges beteiligt, mussten sich aber letztendlich mit dem Rest der Legion der Iron Warriors in den Wirbel des Chaos zurückziehen. Die Enttäuschung über die Niederlage gegen die loyalen Legionen saß tief, doch in Thargelion brannte noch immer das reine Feuer puren Hasses. Es dürstete ihn nach Rache und darauf, die Festungen, Städte und Welten des Imperiums niederzureißen und seinen Feinden vor Augen zu führen, was für ein schwächliches und verseuchtes Reich sie geschaffen hatten. So hielt ihn wenig in Medrengard, Perturabos Dämonenwelt, und mit seiner Flotte zog er aus, um Tod und Verderben über die Diener des Imperiums zu bringen.

Seine Steinbrecher führt Kythnos mit eiserner Hand, denn trotz Jahrtausendealter Schwüre der Loyalität brennt in jedem seiner Kriegsschmiede dasselbe Feuer des Hasses und der Wille, sich selbst zu beweisen. Rebellion und Meuterei wären die Folgen, wenn jeder diese Ziele frei verfolgen dürfte und so ist es am Meister der Steinbrecher, seine Krieger immer wieder neu zu einer einzigen Waffe zu schmieden, um die Macht der Iron Warriors zu entfesseln.

Auf dem Schlachtfeld ist Kythnos nach seinem Aufstieg in den Dämonenstand ein unaufhaltsamer Behemoth, dessen Anblick alleine Schrecken und Verzweiflung in den Herzen seiner Feinde weckt. Seine Rüstung ist für alle bis auf die mächtigsten Waffen unüberwindbar und schwarzer heißer Qualm strömt daraus hervor, als würden infernalische Maschinen in ihrem Innern immer neue Vernichtungswerkzeuge erschaffen. Sein Dämonenschwert Ryzz'hcat glüht als wäre es gerade geschmiedet worden und schneidet eine brennend heiße Spur der Vernichtung durch jeden, der es wagt sich ihm in den Weg zu stellen, während er mit seiner gepanzerten Faust Panzer und Befestigungen einfach beiseite fegt. Es sind wahrlich Narren, die den Meister der Steinbrecher persönlich herausfordern.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 07.09.2013 - 20:12 Edited 10.04.2015 - 08:15
II.II. Erster Kriegsschmied Argos Tvarr

Titel: Erster Kriegsschmied der Steinbrecher, Mitglied der Riege der Kriegsschmiede, Prophet des Eisens



Argos Tvarr dient dem Meister der Steinbrecher bereits seit Jahrtausenden als militärischer Stellvertreter in Konflikten, in denen seine Aufmerksamkeit anderswo nötig ist. Darüber hinaus ist er auch die Stimme der Riege der Kriegsschmiede, der sieben Heerführer, die die verschiedenen Kampfgruppen innerhalb der Steinbrecher befehligen. Als erstem Kriegsschmied unterstehen Argos die Elite-Einheiten der Armee, wie die gefürchteten Chaosterminatoren und Auserkorenen. Diese führt er persönlich ins Herz der feindlichen Kommandostruktur oder gegen die größten Widerstandsnester, um den Feind dort zu zermalmen.

Für Argos Tvarr werden Kriege auf dem Boden in blutigen Grabenkämpfen gewonnen, in denen der Feind zermürbt wird und sich immer wieder an den Brückenköpfen der Steinbrecher aufreibt, die sich wie Dornen in die feindlichen Linien schlagen. Keine Festung konnte seinen Vormärschen bisher standhalten, nachdem die Verteidiger durch massives Trommelfeuer in ihre Löcher getrieben wurden und im Angesicht der durch die Rauchschwaden aufmarschierenden Iron Warriors die Sinnlosigkeit ihres Widerstands begriffen. Mit seinem Streitkolben zerschmettert Argos Leiber und Schädel und wer seinen Schlägen entkommt findet sich schnell umringt von rasiermesserscharfen Mechatentakeln, die das Opfer gnadenlos zerstückeln.

Doch trotz seiner Erfolge hat Argos' letzte Kampagne auf Syrphonne [s. Sturm auf Syrphonne] einen schwarzen Fleck auf seiner Ehre hinterlassen, als die Dark Eldar unter ihrem Archonten Vaas Ya'nith sein Vorgehen plumb und hilflos wirken ließen und es den Steinbrechern unter seinem Kommando nicht möglich war, die Quelle des Psi-Leuchtfeuers zu erobern. Seine Konkurrenten in der Riege der Kriegsschmiede haben ihre Chance auf seine Ablösung als Erster Kriegsschmied gewittert und lauern auf einen weiteren Fehltritt Argos', um ihm vollends die Gunst des Meisters der Steinbrecher zu entziehen. Nur klare Erfolge für die Steinbrecher können ihn vor diesem Ende bewahren.

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"Ich habe im Namen der Steinbrecher Festungen zerschmettert, Makropolen brennen lassen und ganze Planeten verheert. Zahllose Leben habe ich ausgelöscht, ob Diener des Leichengottes oder Xenos-Abschaum, um unsere Sache zu fördern. Und ich versichere euch, mein Hass und meine Hingabe brennen noch so stark wie in jeder dieser Schlachten. Vaas Ya'nith hat nicht nur die Ehre unserer Legion beschmutzt, sondern auch die meine. Und ich werde ihn dafür unter meinem Stiefel zermalmen wie jeden meiner Feinde zuvor!"

Argos Tvarr vor der Riege der Kriegsschmiede, nach der erfolglosen Kampagne der Steinbrecher auf Syrphonne.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 08.09.2013 - 14:45 Edited 05.06.2015 - 10:48
II.III. Nerossos der Verfluchte Suchende

Titel: Mitglied der Riege der Kriegsschmiede, Meister des Arkanums



Kriegsschmied Nerossos ist der gegenwärtige Meister des Arkanums, in welchem die unheiligen Artefakte und Reliquien der Steinbrecher aufbewahrt werden. Er entscheidet, ob diese eingesetzt werden können und wer sie in die Schlacht führen darf und nur das Wort des Meisters der Steinbrecher selbst hat mehr Gewicht in diesbezüglichen Streitfragen. Ebenso obliegt ihm die Pflicht, für die Wartung und Instandhaltung der Ausrüstung in seiner Obhut zu sorgen. Zahllose Sklaven und Servitoren besänftigen unter seinem Kommando die in den Artefakten ruhenden Dämonen und pervertierten Dämonengeister und werden geopfert, um die Bestien zu beruhigen, die in den wildesten der Waffen ruhen.

Als Zeichen seines Amtes führt Nerossos meist einen barocken Kai-Bolter in die Schlacht, welcher im 34. Jahrtausend vom Volk der Kai geschaffen wurde, bevor diese von den Bewohnern des Warp ausgelöscht wurden. Ihm obliegt ebenfalls die Suche nach neuen Artefakten für die Steinbrecher, weshalb ihm eine eigene Kompanie Iron Warriors unterstellt ist, die ihn auf seinen Suchen unterstützen. Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass er sich mit seinen Truppen für längere Zeit von der Flotte der Steinbrecher abspaltet, um Hinweisen über den Aufenthaltsort mächtiger Reliquien nachzugehen.

Aufgrund der Niederlage des ersten Kriegsschmieds Argos bei der Jagd auf die Quelle des Psi-Leuchtfeuers auf Syrphonne, hat sich Nerossos gegen seinen Waffenbruder gewandt und arbeitet auf dessen Ende als Redeführer der Riege der Kriegsschmiede hin. Sollte er selbst in naher Zukunft Erfolge für die Steinbrecher erringen können, dürfte er die Unterstützung erhalten, um Argos notfalls mit Gewalt zu entfernen.

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Die Geräuschfilter von Veteranensergeant Ramiez konnten das Dröhnen des Kettenschwerts kaum unterdrücken, als es um Haaresbreite an seinem Helm vorbei schnitt und am Schulterpanzer keinen Griff fand. Nur die übermenschlichen Reflexe eines Space Marines hatten ihn vor einem blutigen Ende durch die rasiermesserscharfen der brutalen Waffe gerettet. Seinen Ordensbrüdern schien es nicht besser zu ergehen und sie wurden überall im Nahkampfgemenge von den Feinden bedrängt. Ramiez wusste, dass es schlecht um seine Einheit der Imperial Fists stand, denn sie kämpften gegen den hasserfülltesten und gnadenlosesten Feind, den sein Orden seit 10.000 Jahren kannte: die Iron Warriors.

Die Chaos Space Marines hatten dem Angriffskreuzer "Dorns Schild" mit zwei ihrer eigenen Schiffe aufgelauert und den Warpantrieb beschädigt, bevor die Imperial Fists entkommen konnten. Kurz darauf schlugen mehrere Entertorpedos an verschiedenen Stellen des Kreuzers durch den Rumpf und entluden ihre Fracht aus Steinbrechern, die begierig auf den Kampf waren. Ramiez, der das Kommando über den Angriffskreuzer erhalten hatte war schnell klar, dass die Angreifer es auf "Helmonds Wacht" abgesehen hatten, eine meisterhafte Terminatorrüstung der Imperial Fists, die noch zum Großen Kreuzzug vom gleichnamigen Captain getragen worden war. Zuletzt als Ehrengeschenk an den Ordensmeister der Iron Knights überreicht, sollte sie nach dessen Ableben zurück in in die Reliquienkammern der Phalanx gebracht werden. Eine Erbeutung durch die Iron Warriors würde eine schwere Schmach darstellen.

Nun waren die Iron Warriors in "Dorns Schild" eingedrungen und hatten sich trotz des erbitterten Widerstands der loyalen Space Marines in den Sicherheitstrakt vorgekämpft, in dem "Helmonds Wacht" aufbewahrt wurde. Ramiez hatte mit einem Trupp taktischer Marines die Brücke verlassen, um die Verteidigung zu stärken, doch auch er war nicht auf den Ansturm vorbereitet, den die Krieger der Steinbrecher entfachten, nachdem sie den Raum mit Melterbomben freigesprengt hatten. Die erste Boltersalve der Angreifer wurde noch ebenso erwidert, doch bereits Sekundenbruchteile später hatte jeder der Marines mindestens einen Gegner vor sich, der ihn mit Kettenschwert und Boltpistole bedrängte.

Ramiez' Gegner war durch den abgelenkten Schlag keineswegs aus dem Rythmus gekommen und stieß dem Veteranensergeant sofort darauf seine Schulter auf den Brustpanzer, worauf dieser zurücktaumelte. "Du lächerlicher Abschaum Dorns... in 10.000 Jahren habt ihr es noch immer nicht gelernt vernünftig zu kämpfen. Und nun ist kein Imperator da, um euch trotzdem auf die Schulter zu klopfen... seine Leiche rottet im Herzen eures mickrigen Imperiums, so wie ich auch deinen Leichnam gleich dem Verfall überlassen werde" schnarrte es aus den Vox-Verstärkern des Kriegers der Steinbrecher, als dieser auf Ramiez zuschritt. Doch er hatte den Kämpfer der Imperial Fists unterschätzt, der die kurze Pause genutzt hatte, um sich wieder zu sammeln. Als sein Gegner erneut angriff wich Ramiez nicht aus, sondern fing den Schlag mit seinem Unterarm ab. Kreischend bissen sich die Zähne des Kettenschwertes in die Servorüstung und das Fleisch darunter, bis sein verstärktes Nervensystem die Impulsübermittlung für den Arm unterband. Gleichzeitig hatte sich dadurch allerdings eine Öffnung in der Verteidigung seines Gegners ergeben, die der Veteranensergeant mit einem Stoß seines Energieschwertes in die Eingeweide des Iron Warriors nutzte. Ein zorniges Zischen war die Antwort seines Gegners, als dieser sein Kettenschwert losließ und zurückwich, und Ramiez wollte gerade für den Todesstoß nachsetzen, als zeitgleich mit zwei ohrenbetäubenden Explosionen ein gewaltiger Schmerz von seinen Beinen ins Gehirn schoss und seine Nervenbahnen überlastete.

Als er wieder zu sich kam und sich umblickte sah um sich herum nur die Leichen seiner Ordensbrüder. Er wollte sich aufrichten, doch hatte noch immer kein Gefühl in seinen Beinen. ungläubig stemmte er mit den noch schmerzenden Armen seinen Oberkörper leicht hoch und erkannte den Grund: an Stelle seiner Beine waren durch die Explosionen nur schwarze Stümpfe zurückgeblieben. Gerade als er sich nach den Iron Warriors umsehen wollte schloss sich von hinten eine mächtige silber-schwarze Klaue um seinen Hals und drehte ihn herum. Er sah sich einem Iron Warrior in grau berobter und mit Ketten behängter Terminatorrüstung gegenüber, der ihn eindringlich zu mustern schien. "Nichts von Wert an dir... zu schade" drang die emotionslose Stimme aus der Terminatorrüstung an Ramiez' Ohren. Dann begannen die Finger der Energieklaue zu knistern und begannen sich um seinen Kopf zu einer Faust zu ballen...
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 12.09.2013 - 16:59 Edited 18.02.2014 - 02:41
II.IV. Kriegsschmied Sires Kreon

Titel: Flottenmeister der Steinbrecher, Mitglied der Riege der Kriegsschmiede



Sires Kreon ist der gegenwärtige Flottenmeister der Steinbrecher und als solcher auch Mitglied der Riege der Kriegsschmiede. Seit beinahe 2.000 Jahren obliegt ihm nun das Kommando der zahlreichen Großkampfschiffe und Eskortschwadronen und es ist seine Aufgabe, zu jedem Zeitpunkt über die Aufträge und Aufenthaltsorte jeder Kriegsflotte informiert zu sein und das Kommando über die Schlachten der Hauptflotte führen. Kreons Flaggschiff ist in solchen Kämpfen die 'Eiserner Enthaupter', ein Schlachtschiff der Desolator-Klasse, dessen vernichtende Lanzenbatterie-Breitseiten schon das Ende für viele Schiffe bedeutet haben.

Allerdings ist Sires Kreons Gensaat keine der Iron Warriors. Er unterwarf sich mit mehreren ihm loyalen Chaos Space Marines den Steinbrechern, als diese den von ihm kommandierten Kreuzer 'Terrorklaue' enterten, als er noch den Ikonoklasten angehörte, die sich im Büßer Kreuzzug aus den Altar Brethren gebildet hatten. Nicht jedoch ohne die Brücke des Flaggschiffs der ihn jagenden Kriegsflotte der Steinbrecher auf kurze Reichweite zu zerstören, nachdem er einen Rammangriff vorgetäuscht hatte und im letzten Moment beidrehte. Dies brachte Kreon neben Hass und Missgunst auch eine gewisse Anerkennung ein, und so sollte er sich nach und nach bis zur Position des Flottenmeisters vorarbeiten. Seine genetische Herkunft ist allerdings weiterhin ein Punkt, den ihm die konkurrierenden Kriegsschmiede nur zu gerne vorwerfen, um sich in den Machtkämpfen der Steinbrecher ihm gegenüber hervorzutun. In solchen Momenten lächelt Kreon leicht, im Wissen dass er, auch wenn es sein Ende wäre, jeden von ihnen auf der Planetenoberfläche in Grund und Boden bomben könnte...
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 17.09.2013 - 00:51 Edited 19.09.2013 - 16:28
I.V. Kriegsschmied Typhon

Titel: Mitglied der Riege der Kriegsschmiede, Herr des Arsenals, Kastellan der Schwarzeisenbastion



Typhon verkörpert die Fähigkeiten des Festungsbaus wie kein anderer Krieger der Steinbrecher. Auf allen Schlachtfeldern die er betritt lässt er sofort Befestigungen errichten, an denen sich die Gegner der Iron Warriors dann zerreiben, während die geschützte Artillerie Salve um Salve vernichtenden Trommelfeuers auf sie herabregnen lässt. Durch seine Expertise wurde ihm die Verantwortung für die Errichtung der Schwarzeisenbastion übertragen, welches das Verteidigungsnetzwerk ist das die Schmiede der Seelenpein durchzieht. Beginnend mit den mächtigen Lanzen- und Waffenbatterien auf der Oberfläche des Space Hulks ziehen sich die Verteidigungsanlagen durch die gesamte Schmiede bis hin zur zentralen Festungsanlage in der gewaltigen Haupthalle des Space Hulks, in der selbst Titanen Feuergefechte austragen können.

Um die Qualität seiner Kreation immer wieder zu testen und zu verbessern lässt Typhon regelmäßig gefangene Sklaven verschiedener Herkunft in den Labyrinth-artigen Tunneln und Gängen der Schmiede frei. Während diese Opfer versuchen zu entkommen, beobachtet Typhon die Effizienz der Verteidigungsanlagen durch zahlreiche versteckte Überwachungsservoschädel, welche alle Aufzeichungen direkt in die zentrale Festung übertragen. Sollten sich seine Probanden allerdings zu passiv anstellen und versuchen, sich zu verstecken, so wird er ihrer schnell überdrüssig und begibt sich selbst in die Tunnel, um sie wie Ratten zu erledigen...

Gleichzeitig ist Typhon als Meister des Arsenals auch für die Zuteilung des Kriegsgeräts der Steinbrecher auf die einzelnen Kampfgruppen zuständig. Durch diese Position stehen alle Kriegsschmiede in einer gewissen Abhängigkeit zu ihm und ein Fehltritt ihm gegenüber kann dazu führen, dass die bereitgestellten Panzer und Dämonenmaschinen nicht die sind, die angefordert wurden, oder von noch wenig gebändigten Dämonen besessen sind. Dies bleibt allerdings in einem begrenzten Rahmen, denn Typhon selbst hat wenig Ambitionen in der Riege der Kriegsschmiede weiter aufzusteigen und will auch nicht den Groll des Meisters der Steinbrecher auf sich ziehen.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 19.09.2013 - 16:35 Edited 22.10.2013 - 01:21
II.VI. Schlachtenschmied Vilos der Bluthund

Titel: Schlachtenschmied der Breschenkompanie



Die Schlachtenschmiede der Steinbrecher sind militärische Befehlshaber spezialisierter Formationen innerhalb der Kriegerschar und unterstehen den Kriegsschmieden, die auf ihre Dienste zurückgreifen können, wenn es erforderlich ist. Diese Krieger genießen häufig ein gewisses Gefühl von Unabhängigkeit und wandern einen schmalen Grat zwischen Wertsteigerung ihrer Spezialisierungen und ihrer eigenen Entmachtung beim falschen Ausspielen ihrer Karten.

Vilos, der Schlachtenschmied der Breschenkompanie, hat seine Karten seit 3.000 Jahren korrekt ausgespielt und seitdem die Führung der Kompanie in seinem Griff behalten. Zuvor führte er diese in zweiter Position als Lieutenant, doch in der Schlacht um die Gebirgsfestung von Tridon kam endlich seine Chance. Die Steinbrecher belagerten die Festung bereits einen Monat und hatten noch keine Bresche für einen Sturmangriff schießen können, so dass die Breschenkompanie untätig warten musste und ihre häufig Khorne anbetenden Krieger langsam unruhig wurden. Da entdeckten Späher endlich einen unentdeckten Eingang in das Tunnelsystem unter der Festung. Der damalige Schlachtenschmied der Kompanie war zunächst zögerlich und wollte zunächst das Tunnelsystem ausspähen lassen, doch die Kampfeslust in seinen Kriegern waren geweckt und trieb sie in die Gänge und Schächte hinein, so dass ihm nichts anderes übrig blieb, als den Angriff durch die Tunnel zu befehlen.
Doch die Verteidiger der Festung hatten in der Tat mir einem Eindringen gerechnet und Hinterhalte vorbereitet, die viele Krieger der Breschenkompanie tot oder verletzt zurück ließen. Auch ihr Schlachtenschmied wurde von einem Tunneleinsturz getroffen und war bewegungsunfähig, als Vilos eintraf. Doch statt die Fortsetzung des Angriffs zu befehlen, bat er Vilos darum, ihn zu befreien und aus den Tunneln zu bringen. Vilos war angewidert - wie konnte ein Schlachtenschmied der Steinbrecher und ein Diener Khornes so schwach sein? Nur sein Schädel an Khornes Thron konnte ihm nun noch Ehre bringen und so nahm er den Kombimelter des Schlachtenschmiedes auf, den dieser beim Einsturz verloren hatte, und ließ seinen Schädel in einer stinkenden Feuersäule verbrennen und zu Schlacke schmelzen. Khorne war erfreut - peitschendes Fleisch schlug aus dem Kombimelter und begann Vilos' Hand und Arm zu umfließen und die Waffe mit dem Marine zu verbinden. Dies sollte die Waffe sein, mit denen er die Diener Khornes suchen und richten würde, die seiner nicht mehr würdig waren.
Am folgenden Tag hatten die Krieger der Breschenkompanie unter Vilos' Führung das Tunnelsystem endlich unter ihre Kontrolle gebracht und stürmten an zuvor als strategisch wichtig erachteten Orten an die Oberfläche und erschlugen jeden Widerstand im blutigen Gemetzel des Nahkampfs. Tridon war gefallen.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 22.09.2013 - 14:03 Edited 22.10.2013 - 13:02
II.VII. Schlachtenschmied Hark Varom

Titel: Schlachtenschmied der Jagdkompanie



Die Jagdkompanie der Steinbrecher ist die kleinste Spezialistenkompanie der Kriegerschar. In ihr finden sich die schnellen Angriffstruppen wie die Raptorenkulte, Warpklaueneinheiten und Bike-Schwadrone, die in den von allen Iron Warriors favorisierten Belagerungsschlachten wenig Verwendung finden. Nichtsdestotrotz können sich auch die Steinbrecher ihre Schlachtfelder nicht immer wählen und es gibt genug Szenarien, in denen die Mobilität der Jagdkompanie mehr erreichen kann als die großen Geschütze der Raumschiffe und Panzer der Kriegerschar.

Hark Varom führt die Jagdkompanie noch kein ganzes Jahrtausend und wird von anderen Kriegern der Steinbrechern mit einer ähnlichen Verachtung betrachtet wie die Krieger, die er befehligt. Dies liegt vor allem an seiner Gensaat, welche die Bewahrer des Erbes der Kriegerschar bei seiner Erschaffung verwendet haben sollen. Gerüchte sprechen von einer Kreuzung aus Gensaat der Iron Warriors und erbeuteter Gensaat der Raven Guard, wodurch sich Varoms Vorliebe für Tarnung und Überraschungsangriffe, gepaart mit schnellen Sturmangriffen erklären ließe. Mit Sicherheit wissen dies aber nur die Bewahrer, die aber nie ein Wort über die genetische Herkunft neu erschaffener Marines verlieren.

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"Wir haben diese Stadt nun 3 Wochen heimgesucht und Angst und Terror verbreitet, während wir Schwachpunkte in ihrer Verteidigung gesucht haben. Ich werde mir diesen Preis nicht nehmen lassen, nur weil die Riege ungeduldig wird - auf zum Gouverneurspalast und hinterlasst ein Blutbad! Ich werde mit dem Leichnam des Gouverneurs zurückkehren."

Hark Varom vor dem Sturmangriff seines Raptorkultes auf den Gouverneurspalast von Lorn III, nachdem die Kanonen der Steinbrecher mit dem Bombardement der Stadt beonnen hatten.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 22.10.2013 - 13:20 Edited 22.10.2013 - 21:45
II.VIII. Warpschmied Xepheus

Titel: Architekt der Verheerung, Aufseher der Schmiede der Seelenpein



Xepheus ist der Architekt der Verheerung und damit der führende Warpschmied der Steinbrecher. Unter seiner Führung und mit seinen Kontakten zum Dunklen Mechanicus wurden aus den gewaltigen Höhlen des erbeuteten Space Hulks mächtige Fabrikatorhallen, in denen rund um die Uhr grausame Kriegsgeräte für die Kriegerschar und als Tribut an Medrengard geschmiedet werden. Zusammen mit dem Kastellan der Schwarzeisenbastion leitet er als Kythnos' Stellvertreter die Geschicke der Schmiede der Seelenpein und entsinnt neue Vernichtungsmaschinen zur Erprobung auf der Vielzahl von Schlachtfeldern der Steinbrecher.

Seine mächtigste Konstruktion - sollte die Schmiede der Seelenpein noch nicht genug Zeugnis für sein dunkles Genie sein - ist die Weltenbrand, ein gewaltiges Schlachtschiff, dass eine ähnliche Feuerkraft aufbringen können soll wie Abaddons Planetenkiller. Die ersten Testläufe fanden innerhalb des Warpraums statt, dessen Energie die Primärwaffe des Schiffes versorgt, so dass noch keine Daten zum Vernichtungspotential der Waffe im Realraum vorliegen. Sollte sich Warpportal-Technologie, die auch in der Schmiede der Seelenpein wirkt auch als waffenfähig erweisen, dann dürfte der erste Testeinsatz gegen einen imperialen Planeten eine entsetzliche Verheerung entfesseln. Xepheus dürfte dann zu einem der bedeutendsten Warpschmiede der Iron Warriors aufsteigen und die Steinbrecher könnten alleine ganze Subsysteme verheeren.

Allerdings hängt vieles davon ab, ob Xepheus weiterhin mit seiner Position zufrieden ist. Die noch nicht lange zurückliegenden Fehlschläge der Steinbrecher auf Syrphonne und die damit verpasste Möglichkeit die Schmiede und die Weltenbrand in den Realraum zu überführen haben Xepheus zweifeln lassen, ob sein technisches Genie sich in diesem Umfeld noch entfalten kann und nur Jahrtausendealte Treueschwüre halten ihn noch davon ab, selbst mehr militärischen Einfluss einzufordern und damit ein mögliches Schisma in der Kriegerschar hervorzurufen.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 22.10.2013 - 22:27 Edited 22.10.2013 - 22:34
II.IX. Warpschmied Vorgher Eisenklaue

Titel: Herr der Verlorenen



Cybots - oder Höllenschlächter wie das Imperium sie unwissend nennt - sind bei den Steinbrechern noch immer verehrte Kriegsmaschinen. Auch wenn ihre Insassen gefangen in den kalten Adamantiumhüllen Stück für Stück Wahnsinn und Raserei verfallen, so sind es doch noch immer Brüder, die ihr sterbliches Leben im Kampf für den Triumph im Langen Krieg gegeben haben. Und so ist die Pflege dieser Maschinen nicht nur eine Wartung ihrer mechanischen Teile zur Vorbereitung auf die nächste Schlacht, sondern auch eine Fürsorge für den Geist der Krieger, die in halbverwesten Körpern an sie gebunden sind. Zumindest so lange, bis bis diese Krieger völlig dem Wahn anheim gefallen sind und nur noch in Ketten in ihre letzte Schlacht geworfen werden können.

Vorgher Eisenklaue ist seit dem Großen Bruderkrieg Wächter der Cybots der Steinbrecher und hat viele Brüder den Weg der Verlorenen beschreiten sehen. Unter seiner Pflege bleibt der Geist vieler Krieger weitaus länger klar und fokussiert als in anderen Kriegerscharen oder Legionen, so dass die Steinbrecher noch lange vom Wissen ihrer mächtigsten Krieger profitieren können. So lassen sich häufig Cybots auf dem Schlachtfeld erkennen, welche die Krieger der Steinbrecher in kritischen Situationen unterstützen. Allerdings hat die Pflege der Verlorenen auch ihren Preis und so hat Vorgher im Laufe von zehn Millennia genug Körperteile eingebüßt, um selbst in einen Sarcophagus überführt zu werden. Doch sein verbliebener Körper ist stark und bionische und mechanische Teile erlauben es ihm, seine Arbeit weiterhin auszuführen und das in den Cybots gebundene Wissen der Steinbrecher zu bewahren.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 28.10.2013 - 01:11
II.X. Erster Beschwörer Arkhor

Titel: Herr der Pakte, die Verschlingerflamme



Innerhalb der Steinbrecher kommt der Beschwörern der Kriegerschar die Aufgabe zu, Dämonen zu suchen und zu binden, die für die zahllosen dämonischen Waffen und Kriegsmaschinen benötigt werden. Mithilfe komplexer Rituale und Beschwörungen werden diese Warpkreaturen angelockt und ihre Essenz dann mit betrügerischen Pakten in die Maschinen gezwungen. Dies ist ein gefährliches Spiel, denn Dämonen sind selbst Meister von Betrug und Doppeldeutigkeiten, so dass jeder Fehler den beschwörenden Chaoshexer selbst in Gefahr bringen kann, insbesondere beim Handel mit besonders mächtigen Warpkreaturen. Daher müssen sich die Chaoshexer der Steinbrecher rigiden Prüfungen unterziehen, bevor es ihnen gewährt wird, dem elitären Beschwörerzirkel beizutreten.

Der Erste der Beschwörer und Herr der Pakte ist der Chaoshexer und Pyromant Arkhor die Verschlingerflamme, welcher schon vor dem Bruderkrieg als Psioniker für die 3. Kompanie kämpfte. Seine pyromantischen Fähigkeiten waren von großem Wert im beklemmenden Kampf in den Belagerungsgräben, die häufig die Kampfzonen für die Legion der Iron Warriors darstellten. Seitdem hat Arkhor zehntausend Jahre Zeit gehabt, um sein Wissen und seine psionische Macht zu mehren, und diese sowohl auf dem Schlachtfeld als auch in den Beschwörungskammern der Schmiede der Seelenpein zur Anwendung zu bringen. So erhielt er die Führung des Beschwörerzirkels, nachdem seinem Vorgänger ein Fehler in der Beschwörung eines Blutdämons für die Erschaffung eines Schädelherrschers des Khorne unterlaufen war, was in einem blutigen Gemetzel endete, bis die Waffen der eisernen Bastion die Bestie endlich vernichtet hatten. Es wird geflüstert, dass Arkhor selbst bei dieser fehlerhaften Beschwörung seine Finger im Spiel hatte, doch nur wenige würden dem Herrn der Pakte offen widersprechen.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 13.03.2014 - 06:43 Edited 27.05.2014 - 10:03
II.XI. Chaoshexer Iszhkar Eisenfratze

Titel: Divinist des Zirkels von Opalbanya, Seelenfresser von Myrias



Der Zirkel von Opalbanya ist eine Kriegerschar des Chaos, die sich Tzeentch verschrieben hat. Ihr Anführer, der Meisterhexer Phlox der Gesalbte, war einst Mitglied in Ahrimans Kabale, als diese den verheerenden Zauber wirkte, der jegliche Mutation aus der Legion der Thousand Sons verbannen sollte, und wurde in Folge der schrecklichen Ergebnisses desselben vom Planet der Zauberer verbannt. Lange Zeit blieb Phlox weiterhin Mitglied der Kabale, bis Ahriman ihm auftrug, sich auf der Suche nach weiterem arkanen Wissen den Steinbrechern anzuschließen, in deren Kompanie Phlox noch vor dem Bruderkrieg am Legionen-übergreifenden Austausch teilgenommen hatte. Ihm wurden einige Hexer, Krieger und Kriegsmaschinen zur Seite gestellt und in Erinnerung an die Gründung dieses Zirkels auf der zuvor von beschworenen Dämonen überrannten Welt Opalbanya wurde der Name der Kriegerschar gewählt.

Iszhkar Eisenfratze belegt den Rang des Divinisten des Zirkels und ist damit nur Phlox selbst unterstellt. Ihm obliegen die Vorraussagen über die zahlreichen Fäden und Wege des Schicksals, die Tzeentch jederzeit neu spannt und verändert, um die Kriegerschar zu führen. Dies bringt ihn und den Zirkel jedoch nur zu oft in Konflikt mit den Hexern der Steinbrecher, die ihre Vormachtstellung durch die Hexer der Thousand Sons bedroht sehen und diese lieber früher als später durch einem "tragischen Schlachtverlauf" ausgelöscht sehen würden und dadurch häufig andere Schicksalswindungen zu betonen versuchen. Jedoch konnten sowohl Iszhkar als auch Phlox und die Mitglieder des Zirkels ihre Sonderstellung innerhalb der Steinbrecher bislang beibehalten, da sie als Anhänger Tzeentchs in dessen gerissenen Spiel nur schwer geschlagen werden können und ihr arkanes Wissen den Steinbrechern bereits vielerorts von Nutzen war. Vielmehr scheinen sie in der Gunst von Kythnos Thargelion zu steigen, der sie weiter in die Steinbrecher integrieren will - ob um sie besser kontrollieren zu können, oder um ihnen Anerkennung entgegenzubringen weiß wohl nur der dämonische Meister der Steinbrecher selbst.

Da dies jedoch nicht wirklich im Interesse des Zirkels liegt, ist es vor allem Iszhkars Aufgabe, die zahlreichen Fallstricken im Spannungsfeld zwischen Kythnos Thargelion, den Hexern der Steinbrecher und dem Zirkel zu erkennen, und so Phlox in seinem gefährlichen Spiel zu unterstützen. Denn so fest der Bund zwischen den Herren der Steinbrecher und des Zirkels von Opalbanya einst gewesen sein mag, lassen 10.000 Jahre im lebenden Höllenreich des Chaos wenig Raum für Vertrauen.

Auf dem Schlachtfeld findet man Iszhkar nur selten in den Frontreihen, denn seine psionischen Kräfte sind geeigneter, um die Krieger des Zirkels und der Steinbrecher aus dem Hintergrund zu unterstützen. Besonders genießt er es, seine Feinde mit telepathischen Kräften zu zu täuschen und in die Flucht zu schlagen und so ließ er selbst seinen Helm in Form einer grässlichen Fratze anfertigen, um diese Wirkung zu verstärken. Nur die entschlossensten Krieger können ihm entgegentreten, ohne sich vor Furcht auf dem Boden zu winden.

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"Kauert vor euren Herren, Abschaum! Ihr denkt euer Imperium wäre voll von Wissen und Weisheit und dass ihr geschaffen worden seid, um die Sterne zu beherrschen. Doch ihr irrt euch! Wir haben Dinge gesehen, die ihr euch in euren verödeten Hirnen nicht einmal vorstellen könnt und wir gebieten über Mächte, die beim Anblick eurer mickrigen Verteidigung nur schallend lachen müssen. Heute Nacht werdet ihr die Glorie und den Schrecken Tzeentchs erleben, bevor euch das Universum vergessen wird!"

Iszhkar Eisenfratze zu den versammelten Verteidigungsstreitkräften der Bibliothek von Myrias, bevor alle Seelen der Welt in einer einzigen Nacht von beschworenen Dämonen des Tzeentch geraubt und der Planet aus dem Realraum gerissen wurde.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 24.08.2014 - 15:25
II.XII. Seuchenschmied Mólynsar

Titel: Die Pesthand, Aposynthar von Othynis



Mólynsar war zur Zeit des Großen Kreuzzugs noch ein Techmarine der Iron Warriors und war ebenso wie seine Gefährten ständig darauf bedacht, die Waffen und Kriegsgeräte der Legion zu warten und zu verbessern. So brachte ihn sein Weg in die Entwicklung der Waffenviren, die sein Primarch entworfen hatte, um die Maschinen des Imperiums zu korrumpieren und kontrollieren zu können. Mólynsar bewies ein detailliertes Verständnis für die Wirkungsweise dieser Viren und war stets daran interessiert, ihre Effektivität zu erhöhen und sie noch verheerender werden zu lassen. Doch allein technisches Wissen genügte nicht und so zwang ihn sein Wissensdurst in dunkle Pakte mit Herr der Seuchen, dem Chaosgott Nurgle. Stück für Stück verschrieb Mólynsar mehr und mehr Teile seiner Seele an seinen neuen Patron und wurde dafür mit Einsichten in das Wesen zahlreicher Krankheiten belohnt. Ungekannte psionische Talente erwachten ebenfalls in ihm und er begann, neue Waffenkreationen zu erschaffen, welche die Feinde der Steinbrecher mit gnadenloser Effizienz dahinsiechen ließen.

Doch seine Bindung an seinen neuen Patron wurde bald offensichtlich, als Kreaturen des Nurgle begannen, sich in seiner Nähe zu manifestieren. Vor allem Nurglinge, ungezählte Kinder Nurgles, begannen Mólynsar heimzusuchen und seine eigentlichen Waffenbrüder begannen sich von ihm zu distanzieren. Er war offenbar zu weit von den Werten der IV. Legion abgewichen und viele Krieger der Steinbrecher blickten mit Verachtung auf ihn herab. Kythnos Thargelion teilte diese innere Abneigung, erkannte allerdings auch den immensen Wert der neuen Kreationen Mólynsars für die Kriegerschar. Er entschied sich daher, dessen Forschung von der der übrigen Warpschmiede der Steinbrecher zu trennen und den nun als Seuchenschmied betitelten Mólynsar direkt unter sein Kommando zu stellen.

So aus den Doktrinen und Ansichten der Warpschmiede der Iron Warriors befreit, begann Mólynsar mit der Erschaffung völlig neuer Kreationen. Diese waren nicht nur Waffen, sondern auch Dienerkreaturen und Krieger, die ihm ihre Loyalität schworen, so dass sich der Seuchenschmied nach und nach eine eigene kleine Streitmacht aufbauen konnte. Durch deren erfolgreichen Einsatz in Kämpfen der Steinbrecher wurde diese Entwicklung zunächst toleriert und Mólynsar sogar die Kontrolle über eine geheime Forschungsstation auf der Welt Ixion im Theseus-System übertragen. Doch deren Zerstörung in der zweiten Phase des Theseus-Konfliktes und der Verlust der darin gelagerten Gendatenbanken schwächte seine Position immens und es ist stark zu bezweifeln, ob er seine Freiheiten innerhalb der Kriegerschar weiter genießen können wird. Insbesondere aufgrund der Gerüchte, er hätte sich selbst noch weiter auf dem Pfad der Verdammnis voranbewegt...

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Die Nurgling-Herolde Mólynsars

Während Mólynsar auf einem Seuchenthron in die Schlacht zieht, der von zahllosen Nurglings getragen wird, gibt es doch zwei dieser Kreaturen, die es geschafft haben, einen Platz auf dessen Plattform zu ergattern. Dies sind Ickzrgd und Ezgilz, die unablässig Mólynsars Namen preisen und ihre Position über (auf dem Thron ist besser als darunter) den anderen Nurglings nutzen, um diese umherzukommandieren.

Ickzrgd was born in the rotten entrails of Peststing the Pestilential and loves cursing Dark Eldar slaves with hairy weevils. He is a squealing insect who periodically coughs up thick globs of curdled sewage.

Ezgilz takes great pleasure in infecting Eldar Warlocks with burrowing beetles. Born in the mouldy recesses of Offalvenom the Cursed, he is a troublemaking imp who has belches that stink of tainted phlegm.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 08.09.2013 - 14:06
I.VI. Die Schmiede der Seelenpein

Während Abaddon mit seinem 12. Schwarzen Kreuzzug im Gothic-Sektor um die Erbeutung der Schwarzen Festungen kämpfte, waren auch die Steinbrecher im selben Konflikt aktiv. Zwar hatte Kythnos dem Kriegsherren des Chaos geschworen, mit seiner Flotte die Sache der Black Legion in diesem Konflikt zu unterstützen, doch gleichzeitig suchten die Schiffe der Iron Warriors nach etwas anderem. Im Asteroidenfeld von Eritra Primus, dem größten im gesamten Gothic-Sektor, war ein gewaltiger Space Hulk gefunden worden, der dort bereits seit mehreren Jahrhunderten gestrandet sein musste. Der Meister der Steinbrecher plante bereits seit seinem Aufstieg in den Dämonenstand, mit dem Wissen des Dämons Ferramos eine noch nicht dagewesene Idee zu verwirklichen - eine Warpschmiede, die nicht an den Warpraum gebunden ist. Der entdeckte Space Hulk, vom Imperium auf Namen Ruhender Titan getauft, würde das Gefäß für dieses Projekt bilden.

Durch das dichte Asteroidenfeld, in welchem sich der Space Hulk befand, war es den Großkampfschiffen der Steinbrecher nicht möglich, nahe genug für Teleportangriffe heranzusteuern, weshalb die Verwendung von Dreadclaw Landungskapseln entschieden wurde. Welle um Welle der Kapseln wurden aus den barocken Rümpfen der Kreuzer und Schlachtschiffe abgefeuert und landeten auf dem Space Hulk, von wo aus sich die Krieger der Steinbrecher ins Innere vorkämpften. Das Innere des Space Hulks war von verschiedenen Orkstämmen bevölkert, die sich in den Jahrhunderten des Stillstandes aus einem einst geeinten Waagh gebildet hatten und sich nun in den gewaltigen Höhlen und Hallen des Ruhenden Titans bekämpften. Unter Kythnos Führung wurde nach und nach jeder einzelne Stamm durch eine konzentrierte Übermacht der Steinbrecher vernichtet und jede Chance auf Neubildung durch Sporen mit Warpfeuer ausgebrannt, bis der Space Hulk sich in den Händen der Iron Warriors befand.

Die Hexer und Warpschmiede begannen alsdann damit, den Wiedereintritt des Space Hulks in den Warp vorzubereiten. Arkane Maschinen wurden überall im Leib des Ruhenden Titans errichtet und in seinem Herzen hallten die unaussprechlichen Worte eines dunklen Rituals. Zeitgleich hatten die Schiffe der Steinbrecher damit begonnen, den Raum um das Asteroidenfeld vor Eindringlingen abzuriegeln. Nach mehreren Wochen war es endlich so weit, als Blitze begannen, die Asteroiden um den Space Hulk zu zerfetzen und die Grenze zwischen Warp- und Realraum begann sich aufzulösen. Langsam begann die massige Gestalt des Ruhenden Titans hinüberzugleiten. Doch dessen Verschwinden begann auch das Asteroidenfeld zu beeinflussen, dessen Gravitationskräfte durcheinander gewirbelt wurden. Kilometerlange Felsbrocken begannen sich plötzlich in Bewegung zu setzen und auf die um das Feld herum postierten Schiffe der Iron Warriors zuzutreiben. Da diese ihre Antriebe heruntergefahren hatten, um ihre Ortung zu erschweren, wurden einige von ihnen förmlich zermalmt, ohne eine Chance auf ein Ausweichmanöver gehabt zu haben.

Im Warpraum angekommen begann der lange Umbau des Space Hulks zu einer funktionierenden Warpschmiede. Viele Tribute an das dunkle Mechanicus und an Medrengard waren nötig, um das Material und die Fertigkeiten zu erhalten, um dieses Projekt zu verwirklichen. Zahllose Sklaven mussten in den Gewölben des Space Hulks unter der Aufsicht grausamer Techketzer schuften, während diese Dämonen in arkane Maschinen banden, welche die Schmiede antreiben und und mit der Energie des Warp verbinden sollte. So würde es möglich sein, auch im Realraum zugriff auf diese Energien und auf die Dämonen des Warp zu haben, um grausame Kriegsmaschinen der Zerstörung zu schaffen, die direkt eingesetzt werden könnten. Das Psi-Signal auf Syrphonne sollte das Leuchtfeuer sein, um die neu benannte Schmiede der Seelenpein in den Realraum zu ziehen, wehrte sich dieser doch zu sehr gegen die pervertierte Natur des Space Hulks, so dass ein herkömmlicher Übertritt eine Energiemenge erfordert hätte, welche die Schmiede direkt wieder hätte zerreißen können. Doch die Niederlage des ersten Kriegsschmiedes in dieser Kampagne verhinderte dies bisher und so lauert die Schmiede der Seelenpein wie eine hungrige Bestie hinter dem Schleier, der den Warp vom Realraum trennt.
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 23.08.2014 - 19:03 Edited 05.06.2015 - 07:17
III. Einheiten und Kriegsmaschinen der Steinbrecher

Als Kriegerschar der Legion der Iron Warriors folgen die Steinbrecher noch immer in weiten Zügen den Vorlieben ihres Primarchen Perturabo, wenn es um die Zusammenstellung ihrer Streitkräfte geht. Zahlreiches schweres Kriegsgerät dominiert ihre Schlachten und Einheiten aus Chaos Space Marines bilden zumeist das Rückgrat der Einsatzverbände. Doch seit dem Großen Bruderkrieg haben sich auch Abweichungen zum ursprünglichen Weg der IV. Legion ergeben und das höllische Leben im Wirbel des Chaos hat auch unter den Steinbrechern zu deutlich erkennbaren Manifestationen der Einflüsse des Chaos geführt. Ebenso ist Kythnos Thargelion von Zeit zu Zeit gezwungen, Bündnisse mit anderen Kriegerscharen einzugehen, um das Erreichen der Ziele der Steinbrecher zu garantieren, so dass auch fremde Truppen auf den Schlachtfeldern der Kriegerschar gefunden werden können. Diese Auflistung soll eine Übersicht über diese unterschiedlichen Einheiten in den Diensten der Steinbrecher bieten.

Übersicht:

III.I. Eliteeinheiten
- Auserkorene
III.II. Standardeinheiten
III.III. Sturmeinheiten
- Raptorenkulte der Steinbrecher
- Helrazor-Höllendrachen
III.IV. Unterstützungseinheiten
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 24.09.2014 - 22:20
Eliteeinheiten
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 25.09.2014 - 22:01
Auserkorene

In jeder Kriegerschar des Chaos finden sich Chaos Space Marines, die sich durch ihre Fähigkeiten im Kampf und ihre Stärke hervortun. Diese Chaos Space Marines verkörpern die Eigenschaften ihrer Legion oder ihres Anführers noch stärker als andere Mitglieder der Armee und streben danach, in den Rängen aufzusteigen und eines Tages selbst die Führung über Teile der Schar zu übernehmen - sei es durch Entscheidungen ihres Herrn, oder durch pure Grausamkeit und Gewalt. Schließen sie sich zu Einheiten zusammen, so werden sie im allgemeinen als Auserkorene bezeichnet und gehören zu den grausamsten Waffen, welche ein General des Chaos gegen seine Feinde entfesseln kann.
Auch die Steinbrecher verfügen über Einheiten aus Auserkorenen, die für gewöhnlich mit Spezialaufgaben betraut werden und die beste Ausrüstung der Kriegerschar mit sich führen. Sie sind gnadenlose Kämpfer, die ihre Missionen mit  brutaler Effizienz erfüllen. Nicht selten dachten sich die Gegner der Steinbrecher in Sicherheit, als ein überraschender Angriff der Auserkorenen eine soeben noch sicher geglaubte Stellung einfach überrannte.


Kriegsschmied Typhon führt Lupias' Pelzjäger durch die Ruinen einer zerstörten imperialen Stadt, um letzte Widerstandsnester zu vernichten.

Lupias Wolfsschlächter und seine Pelzjäger erwarben sich ihren Namen in den Kämpfen auf der eisigen Todeswelt Helfir. Im Duell mit den Space Wolves um die Kontrolle eines gut gefüllten Waffenlagers auf einer Versorgungsroute des Imperiums sorgten blitzschnelle Überfälle von Einheiten aus Fenriswölfen und Donnerwolf-Kavalleristen auf die behäbigeren Artillerieeinheiten der Steinbrecher für eine Situation, in der die Iron Warriors ihre Feuerkraft nicht gezielt zum Einsatz bringen konnten. So drohten die Space Wolves, die Steinbrecher in eine Situation zu drängen, in der sie nach und nach aufgerieben zu werden drohten. Es waren Lupias und seine ihm folgenden Auserkorenen, welche die Schlacht zugunsten der Steinbrecher wendeten, indem sie begannen, den Space Wolves auf den umtosten Eiskristallwüsten nachzustellen und diese dort zu überraschen. Inmitten der messerscharfen Eiskristalle konnten die Space Wolves nicht schnell genug fliehen und fielen Bestie für Bestie Lupias und seinen Kriegern zum Opfer. Als diese zur Hauptstreitmacht der Steinbrecher zurückkehrten waren sie behängt mit blutigen Pelzen und Schädeln, die von ihrem Erfolg kündeten. Bald darauf war der Kampf für die Steinbrecher entschieden und das Waffenlager geplündert. Seitdem tragen Lupias Wolfsschlächter und seine Pelzjäger ihre Trophäen in die Schlacht und sind besonders erpicht darauf, die wildesten Krieger des Gegners zu jagen und zu schlachten.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 24.09.2014 - 22:20
Standardeinheiten
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 24.09.2014 - 22:20
Sturmeinheiten
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 24.09.2014 - 22:52
Raptorenkulte der Steinbrecher

Jede Belagerung erlebt Situationen, in denen schnelle Eingriffe gefragt sind. Sei es, um Schwachstellen des Feindes auszunutzen, oder um eigene Stellungen zu unterstützen, die in Bedrängnis geraten sind. Ebenso erfordert der wirbelnde Mahlstrom der Schlacht Einheiten, die die Linien des Feindes umgehen können und so den Fluss des Kampfes durch das Überraschungsmoment beeinflussen können. So ist es wenig überraschend, dass auch die Kriegerschar der Steinbrecher Raptorenkulte unterhält, die auf diese Aufgaben spezialisiert sind. Diese bilden im von den Kriegsschmieden genau kalkulierten Uhrwerk des Kampfes ein wichtiges Element, um die Initiative zu ergreifen und Pattsituationen zu brechen. Mit unterschiedlichen Spezialwaffen ausgestattet sind die Raptorenkulte der Steinbrecher auch in der Lage, schnell Unterstützung gegen Feindelemente zu liefern, auf welche die Truppen an der Front nicht vorbereitet sind.


Raptoren des Kultes der Kreischerschwinge bei einem Angriff auf Orkboyz des Waaagh Koppspalta.

Der Kult der Kreischerschwinge war einst einer der frühen Raptorenkulte der Legion der Night Lords. Als ehemalige Mitglieder einer Legion von vormaligen Kriminellen und Mördern zeichnen sich die Raptoren des Kultes durch brutale und gnadenlose Überfälle aus, die oft gegen besonders schwache Elemente des Feindes gerichtet sind. Sie bevorzugen es in der Dunkelheit anzugreifen und durch ihre Helme verzerrte Schreie abzugeben, welche ihre Gegner in Panik versetzen sollen. Ursprünglich während der Legionskriege im Auge des Chaos als Söldner angeheuert, konnten sie dauerhaft an die Kriegerschar der Steinbrecher gebunden werden, indem Kriegsschmied Kythnos Thargelion den Führer des Kultes, Vylmhyr Nachtklaue in einem Duell erschlug und so seine Dominanz über den Kult etablierte. Seitdem gab es immer wieder einzelne Mitglieder der Kreischerschwingen, die sich der Führung der Iron Warriors widersetzten, doch keinem von ihnen gelang es je außerhalb der Waffenreichweite der paranoiden Söhne Perturabos zu fliehen.


Der Kult der Stahlbruderschaft überfällt einen unvorsichtigen Killabot und vernichtet ihn mit seinen Melterwaffen.

Die Raptoren der Stahlbruderschaft sind diejenigen Raptoren mit reiner Gensaat der Iron Warriors, die vom Kult der Kreischerschwinge ausgebildet wurden. Sie vereinen die genetischen Eigenschaften der IV Legion mit den berüchtigten Raptorentaktiken der Night Lords. Insbesondere ihre Fähigkeiten im Erkennen von Schwachstellen in feindlichen Befestigungen und an Fahrzeugen macht sie zu gefährlichen Jägern, die sich auf ihre Beute stürzen, wenn sie am verwundbarsten ist. Haben sie sich einmal auf einen Gegner gestürzt sind sie durch ihre stoische Unnachgiebigkeit nur noch schwer von dort zu vertreiben, sollte die Stellung gehalten werden müssen. Dadurch weisen die Stahlbrüder allerdings auch höhere Verlustraten auf als die Kreischerschwingen, welche sich nach einem erfolgreichen Angriff schnell wieder zurückziehen, um wieder zuschlagen zu können.
Parent - By TuShan (Yyrkoons erklärender Untertitel) Date 25.09.2014 - 12:04
Bei der Bemalung will der Slaaneshkult den Bot doch bestimmt für sich selbst haben :D

Aber mal im Ernst, trotz Pink gefallen mir die Orks prima.
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 05.06.2015 - 07:15 Edited 05.06.2015 - 07:18
Helrazor-Höllendrachen

In den gewaltigen Transporthangars der Schiffe der Steinbrecher lauern nicht nur herkömmliche Kriegsmaschinen wie Predator- oder Vindicator-Panzer für den Bodenkampf. Die Schmiede der Seelenpein versorgt die Kriegerschar des Eisernen Schreckens ebenso mit Flugeinheiten, um dessen Kriegsbemühungen zu unterstützen. Ein gefürchteter Anblick für die Feinde der Steinbrecher ist der rasende Sturzflug, mit dem deren Höllendrachen aus dem Orbit auf das Schlachtfeld hinabjagen. Der Rumpf der Höllendrachen der Schmiede der Seelenpein unterscheidet sich dabei merklich von denen, der größeren Schmiedewelten des Dunklen Mechanicus. In ihrer Silhouette ähneln sie viel mehr den Helblade-Jägern und den Heltalon-Bombern und können als deren dämonische Evolution gesehen werden. Brutale Peitschententakel ragen aus ihrem Rumpf hervor und reißen Feinde der Steinbrecher in Stücke, während aus ihren Schädeln vernichtende Geschosse oder sengendes Hexenfeuer Tod und Verderben bringen. Imperiale Gelehrte haben die Variante als Helrazor-Schema identifiziert.



Ein Höllendrache des Helrazor-Schemas fegt auf der Suche nach Feinden über imperiale Befestigungen hinweg.
Parent - - By Tyler Date 05.06.2015 - 08:07
Schönes Ding! Diese Art von Umbau ist echt ganz gut. Vielleicht übernehme ich die für meinen Höllendrachen auch.
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 05.06.2015 - 09:44
Dankeschön! Habe ihn nach der Vorlage von Krautscientist umgebaut. Da gibt es auch mehr Bilder, die beim Umbau helfen: https://eternalhunt.wordpress.com/2013/02/13/raising-hell/
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 24.09.2014 - 22:21
Unterstützungseinheiten
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 11.01.2016 - 21:40
Predator-Kampfpanzer



Ein Predator Annihilator und ein Predator Destruktor geben den vorrückenden Truppen der Steinbrecher Deckung.

Wie für die meisten Kriegerscharen im Wirbel des Chaos sind Predator-Kampfpanzer auch für die Steinbrecher ein wichtiges Element in ihren Schlachten. Ihre schweren Waffen liefern unterstützendes Feuer für die Infanterie-Einheiten der Steinbrecher, wenn diese in weitläufigerem Gelände operieren müssen. Gegnerische Infanterie-Formationen werden von Maschinenkanonen, schweren Boltern und Havoc-Raketenwerfern niedergemäht, während sengende Strahlen aus mächtigen Laserkanonen Panzer und monströse Kreaturen durchbohren. Besonders gefürchtet sind diejenigen Predator-Kampfpanzer, die noch aus der Zeit der großen Kreuzzuges oder der Horus Häresie stammen. Sie tragen Waffen, bei denen das Wissen um ihre Erschaffung bereits nahezu in Vergessenheit geraten und deren Zerstörungskraft furchteinflößend ist, so wie Konversionsstrahler und Magna-Melter. Doch diese Panzer sind zum Glück für die Feinde der Steinbrecher selten und da ihr Verlust im Arsenal der Kriegerschar schmerzlich gespürt werden würde, werden sie nur in Schlachten eingesetzt, in denen ihre mächtigen Waffen für den Sieg unerlässlich sind.
Parent - - By jey-valley Date 12.11.2014 - 21:27
Hey Kythnos,

wow, da bleibt einem ja die Spucke weg. Ich konnte deinen Blog jetzt leider nur überfliegen, aber hier hast du ja wirklich viel Mühe und Liebe fürs Detail reingesteckt, Hut ab! Ich werde mir in den kommenden Tagen die Zeit nehmen und mich hier mal durcharbeiten - freu mich schon darauf.

Grüße
jey
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 12.11.2014 - 22:36
Moin jey,

danke für dein Feedback. Freut mich sehr zu hören, dass dir meine Arbeit gefällt! Lass dir ruhig Zeit mit der Lektüre - bin auf deine Meinung gespannt :-)

Sieht man dich jetzt wieder häufiger im Forum?
Parent - - By jey-valley Date 13.11.2014 - 21:06

>Freut mich sehr zu hören, dass dir meine Arbeit gefällt!


Das tut sie schon vom "durchfliegen", ja :)

>Lass dir ruhig Zeit mit der Lektüre - bin auf deine Meinung gespannt :-)


Ja, ein bisschen wird das wohl dauern, du hast ja quasi einen eigenen Roman verfasst zu deinen Modellen.^^

>Sieht man dich jetzt wieder häufiger im Forum?


Ja, ich fürchte schon :)
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 14.11.2014 - 13:01

>Das tut sie schon vom "durchfliegen", ja :)


Danke :)

>du hast ja quasi einen eigenen Roman verfasst zu deinen Modellen.^^


Naja, sooo viel ist es noch nicht :-D
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 02.09.2013 - 00:37 Edited 03.11.2017 - 22:11
2. Neues aus der Schmiede der Seelenpein

Hier landen die neuesten Bastel- und Bemalprojekte und fertiggestellte Miniaturen. Ich würde mich über viel Feedback freuen!

Übersicht:
I. WIP-Beiträge
- Mutilatoren (02.09.2013)
- 1. Ruf zu den Waffen: Cypher und Mutilatoren (Update 1)(13.01.2014)
- 1. Ruf zu den Waffen: Cypher (Update 2)(14.01.2014)
- 1. Ruf zu den Waffen: Mutilatoren (Update 2)(23.01.2014)
- Dunkler Apostel (27.01.2014)
- Aegis-Verteidigungslinie (10.02.2014)
- Quiz! :o (21.03.2014)
- Be'Lakor, Dunkler Apostel, Raptoren (05.05.2014)
- Be'Lakor (19.06.2014)
- Schmiedebruten (12.07.2014)
- Molochreiter (26.08.2014)
- General auf Moloch (25.09.2014)
- 2. Ruf zu den Waffen: Höllenschlächter, Bluthunde und Typhus (Update 1) (06.11.2014)
- 2. Ruf zu den Waffen: Typhus (Update 2) (11.11.2014)
- 2. Ruf zu den Waffen: Höllenschlächter (FK) (Update 2) (17.11.2014)
- 2. Ruf zu den Waffen: Bluthunde (Update 2) (06.01.2015)
- 2. Ruf zu den Waffen: NK-Höllenschlächter (Update 2) (14.01.2015)
- 2. Ruf zu den Waffen: Chaosgeneral auf Bike (Update 1) (18.01.2015)
- 2. Ruf zu den Waffen: Chaosgeneral auf Bike (Update 2) (28.01.2015)
- Dreadclaw Drop Pod (28.01.2015)
- Kultisten, Renegade Psyker und Noise Marines (07.03.2015)
- Noise Marine Testmodell (12.04.2015)
- Kultisten (18.07.2015)
- Rogue Psyker, Renegade Enforcer und Kultisten (24.07.2015)
- Bombarde und Dark Heretek (02.08.2015)
- Bombarde (11.08.2015)
- Noise Marines (30.09.2015)
- Nârik Dreygur (23.10.2015)
- Kyborgs und Dämonenprinz Kythnos Thargelion (25.10.2015)
- 3. Ruf zu den Waffen: Hexer, Basilisk & Chimäre (Update 1) (28.12.2015)
- 3. Ruf zu den Waffen: Chaoshexer (Update 2) (04.01.2016)
- 3. Ruf zu den Waffen: Counts-As Decimator (Update 1) (05.02.2016)
- 3. Ruf zu den Waffen: Counts-As Decimator (Update 2) (10.02.2016)
- Hereteks (22.04.2016)
- Renegade Knight (02.08.2016)
- Schwere Kampfservitoren (19.09.2016)
- 4. Ruf zu den Waffen: Hereteks (17.11.2016)
- 4. Ruf zu den Waffen: Hereteks (28.11.2016)(Update 2)
- 4. Ruf zu den Waffen: Chaoshexer (04.12.2016)
- 4. Ruf zu den Waffen: Chaoshexer (12.12.2016)(Update 2)
- 4. Ruf zu den Waffen: Chaoshexer auf Bike (15.12.2016)
- 4. Ruf zu den Waffen: Chaoshexer auf Bike (31.12.2016)(Update 2)
- 4. Ruf zu den Waffen: Rapier Waffenplattformen (01.01.2017)
- 5. Ruf zu den Waffen: Renegade Commander und Malefic Sorcerer (03.11.2017)

II. Fertige Miniaturen
- Chaos Terminatoren (02.09.2013)
- Seuchenmarines (02.09.2013)
- 1. Ruf zu den Waffen: Cypher (Update 3)(15.01.2014)
- 1. Ruf zu den Waffen: Mutilatoren (Update 3)(27.01.2014)
- Seuchenthron (25.03.2014)
- Aegis-Verteidigungslinie (28.04.2014)
- Dunkler Apostel (27.05.2014)
- Be'Lakor, Dunkler Apostel und Raptoren (22.07.2014)
- Schmiedebruten (15.08.2014)
- Molochreiter (16.09.2014)
- Schmiedeknechte (23.09.2014)
- Dämonenprinz, Rhino und General auf Moloch (20.10.2014)
- 2. Ruf zu den Waffen: Typhus (Update 3) (13.11.2014)
- 2. Ruf zu den Waffen: Höllenschlächter (FK) (Update 3) (13.11.2014)
- 2. Ruf zu den Waffen: Bluthunde (Update 3) (08.01.2015)
- 2. Ruf zu den Waffen: Höllenschlächter (NK) (Update 3) (15.01.2015)
- 2. Ruf zu den Waffen: Chaosgeneral auf Bike (Update 3) (28.01.2015)
- Dreadclaw Drop Pod (28.02.2015)
- Argos Tvarr Remastered (10.04.2015)
- Auserkorene, Besessenes HQ und Noise Marine Testmodell (27.04.2015)
- Rogue Psyker, Renegade Enforcer und Kultisten (31.07.2015)
- Dark Heretek (11.08.2015)
- Bombarde (30.09.2015)
- Basilisk und Noise Marines (23.10.2015)
- Nârik Dreygur (25.10.2015)
- Kyborgs (02.11.2015)
- Dämonenprinz Kythnos Thargelion (03.11.2015)
- Gefallene Dark Angels (04.01.2016)
- 3. Ruf zu den Waffen: Chaoshexer des Tzeentch (Update 3)(10.01.2016)
- 3. Ruf zu den Waffen: Basilisk und Chimäre (Update 3)(23.01.2016)
- 3. Ruf zu den Waffen: Decimator (Update 3)(15.02.2016)
- Renegade Knight (13.08.2016)
- 4. Ruf zu den Waffen: Renegade Disciples (Update 3)(04.12.2016)
- 4. Ruf zu den Waffen: Chaoshexer des Tzeentch (Update 3)(15.12.2016)
- 4. Ruf zu den Waffen: Chaoshexer auf Bike (Update 3)(01.01.2017)
Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 02.09.2013 - 11:28
Bevor ich mein Auslandssemester angetreten habe, habe ich den großen Haufen an Terminator- und Besessenen-Bits genutzt, um mir meine eigenen Mutilatoren zu basteln. Die Originale von GW finde ich nämlich so unglaublich hässlich, dass ich die selbst mit meinen mageren Umbaufähigkeiten eigentlich nur besser hinbekommen konnte. Zumindest meiner Meinung nach... xD Also habe ich fleißig meine Bits-Box geplündert und neben den genannten Kits auch noch einige zusätzliche Stacheln und Mutationen angefügt, um das chaotische Aussehen zu verstärken. Was noch fehlt sind weitere Mutationsarbeiten mit Green Stuff, damit die Teile noch organischer ineinander übergehen und die Figuren noch ein wenig abgedrehter aussehen.

Ich hoffe sie gefallen :)







Parent - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 02.09.2013 - 11:34
Diese Chaos Terminatoren sind die letzte Einheit, die ich fertiggestellt habe. Viele Umbauten gibt es bei denen nicht, außer der Axt des Champions, welche den Axtkopf eines der Auserkorenen aus der Starterbox nutzt (was man auf dem Bild natürlich nicht sieht xD) und den selbstgebauten Kombi-Plasmawerfern. Ich weiß nicht mehr wer es war, aber in der 5. Edition habe ich immer gerne Kombi-Melter auf meinen Chaos Terminatoren gespielt und ein User in diesem Forum hat mich immer zu überzeugen versucht, dass Kombi-Plasmawerfer auch sehr gute Optionen seien. Nun habe ich endlich die Modelle dafür, um das auch mal auf dem Spielfeld auszutesten ;-)

Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 02.09.2013 - 11:50
Bei meinen Seuchenmarines hatte ich das Problem, dass - obwohl ich die GW-Modelle sehr cool finde - der mutierte, kränkliche Look der Originale nicht so recht zum Hintergrund der Iron Warriors passen wollte. Daher entschloss ich mich meine eigene Variante zu entwerfen und Griff dafür auf Bits von anderen Herstellern zurück, und zwar das Bionics-Set von puppetswar.eu und die Schulterpanzer von kromlech.eu. Ich habe so versucht den Eindruck zu erwecken, dass die Einheit von Mutationen heimgesucht wird, diese aber immer wieder durch Bionics zu ersetzen versucht - ein Kampf, den sie am Ende natürlich nicht gewinnen können. Wunderschön "grimdark", wie das 40k-Universum sein sollte. Bis zu ihrem unvermeidlichen Ende ist das meines Erachtens nach eine glaubhafte Repräsentation der Regeln für Seuchenmarines, sowohl des höheren Widerstands und FnP, als auch der langsameren Initiative. Und die entfernten Mutationen landen als Gift auf ihren Waffen - lecker :]



Parent - - By TuShan (Yyrkoons erklärender Untertitel) Date 05.09.2013 - 09:17
Sehr schönes alternatives Konzept für Seuchenmarines, schön in den IW-Hintergrund eingebaut. Gefällt mir!
Parent - - By Kythnos (Alter Fluff-Spieler) Date 05.09.2013 - 09:45
Danke, freut mich zu hören :)

Gibts bei deinen Salamanders auch was neues zum bestaunen?
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