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Hoch Thema Sonstiges / Die Schwarze Bibliothek / Nächtlicher Angriff (gesperrt)
- Von GhaarGor Datum 18.02.2010 - 14:32
Habe auch mal beschlossen eine Geschichte zu schreiben.
Es wird auch noch weitere Teile geben, also nicht über das Ende wundern.

Nächtlicher Angriff
Etwas Großes stand bevor, das bemerkte Kartok sofort.
In dieser Nacht war das grünliche Schimmern Morrsliebs heller den je, und der Warsteinstaub des  großen Herdensteins, welcher grünes Funkeln verriet, verlieh der unheimlichen Stille in der Herde ein ständiges Gefühl von Gefahr, welche schleichend näher rückte.
Sogar dem namenlosen schwächlichen Ungor neben Kartok schien der ungewöhnliche Verlauf der Nacht bewusst zu werden, die Angst war deutlich in seinem verzerrtem Gesicht zu erkennen.
Auch auf den Gesichtern einiger Gors könnte man hin und wieder nervöse Zuckungen sehen.
Aber derart schwächlichen Angehörigen der Herde brachte Kartok nur Verachtung entgegen, nach seiner Meinung sollten sie eher verstoßen oder abgeschlachtet werden, als seinen Stamm mit so etwas wie Angst zu verseuchen.
Doch auch er fühlte ein Kribbeln auf seiner Haut, was sich verstärkte als er ein leichtes Beben des Bodens wahrnahm.
Dieses wurde immer stärker, bis sich schließlich der Boden an manchen Stellen senkte, und ihm ein sehr Bekannter Geruch entgegen strömte.
Dann brach plötzlich an vielen Plätzen um den Herdenstein herum der Untergrund ganz ein, und gab den Blick auf eine Art Tunnel und sich scheinbar windende Massen von rattenähnlichen Kreaturen frei, welche hervor strömten und alles töteten was ihnen in die Quere kam.
SKAVEN!!!
Sie hatten anscheinend vor, den Warpstein des heiligen Herdensteins zu entwenden, was sie mit dem Zeug vorhatten konnte selbst Kartok nicht sagen.
Aber diese Frage beschäftige ihn nicht all zu lange.
Sein letzter Kämpf auf Leben und Tod lag schon sehr lange zurück.
Auch wenn es sich hierbei nur wertloses Ungeziefer handelte, entfachte es eine derartige Mordlust in ihm, dass er ohne nachzudenken dem Fein mit gezogener Waffe entgegen rann.
Sofort fiel ihm sein erstes Opfer in die Augen, ein Skaven mit einem Speer und einem abgetrenntem Ohr.
Er stach unbeholfen nach Kartok, welcher ohne Probleme auswich und seine Axt in der Brust seines Gegners versenkte.
Ein Gefühl der Befriedigung überkam ihn, als er das Blut fühlte wie es in sein Gesicht spritzte.
Allerdings weckte dies in ihm ein Verlangen nach mehr.
Er begann zu brüllen, und drei schwer gepanzerte Skaven die sich sich ihm mit funkelnden Augen genähert hatten, wichen ein Stück zurück, ein fataler Fehler!
Kartok sprang einem entgegen, und riss ihm durch die Wucht seines Hiebes die verrostete Hellebarde aus der Hand, eine Sekunde später klaffte auch schon eine große Wunde in seinem Kopf.
Doch dann schoss eine schwarze Gestalt aus der Menge, und hieb blitzschnell mit einer grün schimmernden Klinge nach ihm.
Trotz seines Ausweichmanövers hinterließ sie eine lange blutige Linie in seiner Seite und ein brennender Schmerz durchfuhr ihn.
Aber gerade als er es dem Rattling zurückzahlen wollte, merkte er wie die Kraft seinen Körper verließ, die Waffe glitt ihm aus der Hand und er sank zu Boden.
Dann hörte er weit entfernt ein Horn, und sah gerade noch wie sich die bereits verschwimmenden Gestalten entfernten, bevor alles schwarz wurde…                       … Als er wieder zu sich kam, sah er die stärksten Kämpfer seiner Herde, welche mit gefletschten Zähnen auf ihn runter blickten, und wohl eine Chance witterten der nächste Häuptling zu werden…


Kritik und Lob sind willkommen. :)
- Von GhaarGor Datum 18.02.2010 - 22:00
Und hier der 2. Teil:

Falsch gedacht
Als Gazat mit seinen Leuten zurückkehrte, erblickte er erneut die gewaltige Maschine, welche in nicht all zu langer Zeit Tod und Verderben über die Ländereien des Imperiums bringen sollte.
Mit dem Warpstein, den sie vor wenigen Stunden den Tiermenschen abgenommen hatten, rückten ihre Pläne in greifbare Nähe.
Und dank seiner großartigen Leistung den Anführer zu vergiften, würde es für einen Rachefeldzug von diesen noch lange hin sein.
Der Häuptling wurde entweder schon durch das Gift getötet oder würde von irgendeinem anderen abgelöst werden, indem er in seinem geschwächtem Zustand einen Kämpf auf Leben und Tod bestreiten müsse.
Der Verstand dieser Primitivlinge kann halt dem eines Skaven nicht das Wasser reichen.
Sie würden noch Wochen um den Titel des Herdenführers streiten, und bis da hin wäre der Bau schon lange abschlossen.
Aber jetzt sollte er erstmal Tzarzkual aufsuchen müssen um seinen wohlverdienten Lohn zu erhalten…

…Nur mit Mühe konnte Kartog Laktars Schlag parieren und musste sofort danach einem Weiteren ausweichen.
Wäre er im gesunden Zustand würde er Laktar unter seinen Hufen zermalmen, aber das war er nun einmal nicht, das Gift schwächte in, und nach jeder Parade, jedem Schlag und jedem Sprung zur Seite verlor er an Kraft.
Laktar sprang ihm entgegen und hieb kraftvoll mit seinem Schwert, unter großen Anstrengungen gelang es Kartok noch auszuweichen und seine Axt in Laktars Richtung zu schwingen, dieser riss noch gerade rechtzeitig das Schild hoch, und taumelte zurück.
Jetzt war ein geeigneter Augenblick zur Gegenattacke, aber der Mistkerl parierte drei weitere energische Hiebe, und versuchte eine geeignete Kampfhaltung einzunehmen um wieder die Oberhand zu gewinnen.
Doch Kartok durfte dies auf keinen Fall zulassen, und schlug mit all seiner Kraft zu, was Laktar anscheinend ahnte, und mit einem siegessichren Gesichtsausdruck sein Schild hob um diesen letzten Angriff abzubremsen, sein Grinsen allerdings wurde kurz darauf vor Schmerz verzerrt, als die Axt durchs Holz drang und eine tiefe Wunde in den darunter liegenden Arm schlug.
Verzweifelt versuchte er eine Parierhaltung einzunehmen, den blutenden Arm gegen seinen Körper gepresst und das Schwert zittrig erhoben.
Die Sekunden vergingen und es folgte kein Hieb, Kartok hatte keine Kraft mehr um den Todesstoß zu verüben.
Auf einmal bekam er einen Einfall, er nahm eine möglichst aufrechte Haltung ein und versuchte mit aller Kraft seine Axt nicht zu verlieren und sagte mit der kräftigsten Stimme die er zustande bringen konnte: “Ich lass dich mieses Stück Dreck leben, aber nur wenn du den Stamm für immer verlässt, ansonsten wird dein Tod wesendlich länger dauern als jetzt!”
Verwunderung lag in seinem Laktars Gesicht, sehr lange wechselten sie finstere Blicke, und Kartok befürchtete schon er hätte ihn durchschaut, doch dann gab er ein kurzes Knurren von sich, warf die Waffe beiseite und lief, den verletzten Arm haltend, ohne einen Blick zurück, in den Wald.
Kurz war Stille, diese wurde jedoch schnell von dem Beifall der Herde durchbrochen.
Nur die starken Kämpfer, welche sich eine höhere Position ihm Stamm erhofft hatten, fixierten ihn missgünstig und zogen sich zum größten Teil zurück.
Anscheinend stand Kartok immer noch in der Gunst der Götter, aber damit er den Tag überleben konnte war mehr nötig.
Und er wusste auch schon genau was zu tun war, wie er von sich ablenken konnte und gleichzeitig seine Rache bekam.
“Holt die Kampfhunde” brüllte er, “wir gehen in die Tunnel!!!”…
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