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Up Topic Sonstiges / Die Schwarze Bibliothek / Geschichtenwettbewerb Green King of the Hill 2009 (locked)
Poll Welcher Armeehintergrund ist der beste? (Closed)
1.) Akimedis Feldzug der Rache 7 50%
2.) Der Spinnenwaaaggh 1 7%
3.) Gazhak Kahns Futtatour 0 0%
4.) Grorgubs "Quest" 6 43%
- - By Tar-Palantir Date 17.07.2009 - 23:25 Edited 20.07.2009 - 10:55
Nachfolgend findet ihr die Kurzgeschichten und Armeehintergründe einiger Armeelisten auf dem Green King of the Hill 2009. Ihr könnt in der Umfrage für die Geschichte stimmen, die euch am besten gefallen hat. Es kann jeder an der Abstimmung teilnehmen, der möchte. Die Abstimmung läuft bis zum Sonntag, den 26.07.2009 um 12.00 Uhr. Dann mache ich hier dicht. Der Sieger wird ein paar Stunden später auf dem Turnier geehrt.
Die Geschichten wurden von der Orga des Green King of the Hill anonymisiert. Kommentare sind natürlich erwünscht.

Hier die Liste der Geschichten in alphabetischer Reihenfolge:

1.) Akimedis Feldzug der Rache
2.) Der Spinnenwaaaggh
3.) Gazhak Kahns Futtatour
4.) Grorgubs "Quest"
Parent - - By Tar-Palantir Date 20.07.2009 - 10:31
Akimedis Feldzug der Rache

Wie du willst wat üba Akimedis erfahr´n?“, staunte der Goblin, als könnte er es nicht fassen, dass irgendwer nichts über Akimedis weiß. Der Goblin selbst war sehr runter gekommen, was bei Goblins nichts heißt. Seine Kleidung bestand ganz normal aus Leder und war so verdreckt, dass man sie nur noch mit Feuer reinigen könnte. Die Nase war mindestens zwanzig Zentimeter lang und hatte auf der rechten Seite eine Narbe, die so tief ging, dass er im Grunde drei Nasenlöcher hatte. Zähne fehlten im die Hälfte und der Rest waren als Zahlmittel in einen kleinen Beutel an seiner Hüfte. Und zusätzlich fehlte ihm das rechte Ohr.
Ich kann dia einig´s sag´n, aba dat wird nik billig“, grinste der Goblin mit dem raubtierhaftesten Grinsen, das Ihr je gesehen habt. Ein kurzes Klimpern mit Euren Geldbeutel zeigte dem Goblin, dass Ihr genug dabei hattet, dass zehn Goblins die Nacht durch saufen konnten.
Ah, dat hört sich ja gut an. Ick bin übrigens Skribbl. Ick reise oft zu Akimedis Laga, draus´n in da Wüste. Iha seit also genau richtig bai mia.“ Mit diesen Worten bestellte Skribbl erst mal Bier für Euch und fing auch gleich an es sehr schnell runter zu kippen, als wollte er dafür sorgen, dass von Euren Geld morgen nix mehr da ist.
Akimedis? Wo fange ick am best´n an? Genau am Anfan`. Akimedis wurde ausgelacht, belaidigt, getret´n, geschlag´n und in den Dreck geworf´n, also all dat was man mit Gobbos so macht. Aba sie hatt´n sich mit dem Falsch´n angelegt, sie hatten sich mit Akimedis angelegt dem größt´n Gobboschenie alla Zaiten. Naja dat zwait größte, dat größte Schenie war der Gobbo, der dat Pilzbiar erfand.“ Und der dritte Bierkrug wurde von Skribbl entleert.
Aber Akimedis ist dat größte Schenie, wenn es um Waffen ging und er hat einen Hauf´n davon erfund´n füa saine Rache an ihn´n. Wer sie sind? Ganz einfach jeda andäre Grünhaut, die nicht auf ihn hört. Voa Jahren hat Akimedis es mal sich mit ainen Boss vascherzt, darauf hin isa abgehau´n und wollte es allan zaigen. Hat einen Haufen Gobbos in da Wüste gesammelt. Dort hat er genug Platz füa saine „Test“. Nur manchmal kam er raus um mit sainen Waff´n ainen „Feldtest“ zu machen. Dat hat ihn soga in da Schungels gefüat, Lutia oda so. Aba da Test sin jetzt zu Ende. Saine Truppä ins auf´n Weg in da Düstalande für Akimedis saine Rache.“ Bei diesen Worten reichte das Grinsen von Skribbl von einen Ohr bis zu den Überresten des anderen. Und nebenbei bemerkt Ihr, dass er fast sechs Bierkrüge entleert hat.
Die Armee von Akimedis besteht nua aus Bekloppt´n, also noch bekloppta als die ander´n Gobbos. Und sie sind bis an die Zähne bewaffnet mit da Afindungen von Akimedis und sainen Mechanixer. Da gibt es allet von Schwertas und Bög´n üba Muketens und Raket´nwerfas bis zu Kanonens und da mechanisch´n Tötungsmaschin´n. Und dat Ziel von da Horde is da Green Hill.“ Die beiden letzten Worte flüsterte Skribbl und schaute sich dabei sehr nervös um, als wollte nicht, dass irgendwer die Worte hört.
Wenn Akimedis den Hüg´l aobart, wäre er da größte Gobbo alla Zaiten. Sait Jahundaten hat niemand die Hüg´l aobart. Er könn´e dann ainen Waagh ausruf´n wie es noch nie ainen gab und er könn´e da ganze Welt aobarn.
Ein verträumt, glücklicher Gesichtsausdruck legte sich nach diesen Worten auf sein Gesicht. Und Euch wird schlagartig klar, dass ein wahnsinniger Goblin das jüngste Gericht ausrufen will. Sofort richtet Ihr Stoßgebete an alle Götter, die euch bekannt sind. Nur leider könnt Ihr bis morgen nichts dagegen machen und so fasst Ihr den Beschluss diesen vorwitzigen Goblin unter den Tisch zu trinken. Als Ihr am nächsten Morgen wieder aufwacht, stellt Ihr drei Dinge fest: erstens habt Ihr grademal drei Bier geschafft, zweitens fühlt sich Euer Kopf an, als würden Trolle dadrinne eine Festung einreißen, und drittens liegt Ihr in einer Seitengasse ohne Geld und Kleidung. Ihr werdet also niemanden mehr berichten können was Ihr gestern erfahren habt.
Parent - By Master_Death (Sieger 2. Fan-Fiction-Wettbewerb) Date 23.07.2009 - 22:21 Edited 23.07.2009 - 22:27
Etwas weniger Orksprech hätte der Geschichte gut getan, ansonsten aber eine gute Idee. Noch besser wäre sie gewesen, wenn der erste Gobbo den Erzähler an einen Goblingelehrten überwiesen, der plötzlich eine sehr geschliffene Ausdrucksweise hat... und den Erzähler dann ausraubt. ;)
Parent - - By Tar-Palantir Date 20.07.2009 - 10:38
Der Spinnenwaaaggh

Als Itzi-Bitzi, der kleine Waldgobbo, gemeinsam mit seinem Kumpanen Hadschi-Bumbadschi von den muskulösen, fetten Schlägern aus ihrer Baumschule verfolgt wurde, weil diese sich nach einer Runde Hau-den-Schwachen sehnten, versteckten sie sich in einer Höhle auf einem Berg, in der sie erst den Tag zuvor selbst dieses spaßige Spiel vollzogen hatten. Die verfolgenden Orks hatten einen anderen Goblin gefangen genommen, welcher sich auf dem Fluchtweg befand, und drohten ihm, sollte er ihnen nicht sagen, wo sich die beiden anderen versteckt hielten.
"Wo sins`ä hin? Wia stampf`n dir unannespitzt mit deinä ´Zippelmütz`ä in`en Bodän wänne`s nich sagän tust!" Der kleine Goblin bekam Angst und sagte den fetten Orks deshalb, dass er die beiden Verfolgten auf einen Berg rennen gesehen habe.

Nun, als Itzi-Bitzi und Hadschi-Bumbadschi endlich am Ziel angelangt waren, fanden sie den engen Höhleneingang. Schnell versteckten sich die beiden darin. Plötzlich angelte sich eine riesige Spinne an einem seidenen Faden von der Felswand herab und baute ihr Netz vor das Loch mit den beiden Goblins. Angstdurchströmt drängten sich die beiden an die hinterste Innenwand der Höhle, aber da war sowas klebriges, und stacheliges, langes...
"AHHHH!!! Noch mehä von den Dingän mit die langen Stielän!" Nach einer Runde Gib-Gab-Gob waren sie sich teilweise einig, wer zuerst gefressen würde, damit zumindest der andere etwas Spass am kurzen Rest seines Lebens hätte. Zur Verwunderung beider begannen die Spinnen mit einem hohen Kreischen, was einem Lachen ähnelte, sie amüsierten sich anscheinend über die mickrigen Grünlinge. Die Dickste von ihnen begann in einem hohen quitschigen Ton zu reden: "Ihr seids nicht wert gefressen zu werden, da verschlucken wir uns ja eher an den Knochen!!!
Da kam Itzi-Bitzi eine Idee....

Die 3 massigen Verfolger mit dem Zipfelgobbo kamen nun auch endlich schweißgebadet in der Bergenge an und sagten sich, dass sich hier unmöglich einer verstecken könnte, denn das Loch konnten sie hinter dem Spinennnetz nicht annähernd erkennen, zum Leidwesen des schuldlosen Goblins in ihrem Schlepptau.
"Du Spassvogäl, jez kannsta ma gukken wi die Erdä von unnen is!!!"
*BRATSCH*KLATSCH*
Da schauten nur noch die zappelnden Beine des Zipfelmännchens aus dem Boden. Doch hinter ihnen begann sich etwas zu regen, das Spinnennetz des Verstecks löste sich in Luft auf, als von innen die dickste Spinne ihr Gift auf die Fasern sprühte. Die 3 fetten Orks konnten ihren Augen nicht trauen, als sie Itzi-Bitzi und Hadschi-Bumbadschi jeweils auf einer Spinne aus der Höhle reiten sahen und von überall her andere Spinnen herbeiströmten.
"Altä, scheißä, wech hiär!!!" Auf dem Weg der Flucht verrannten sie sich in den Netzen der Monster.

Von weit her konnte man nur noch kreischendes Lachen hören, was anscheinend aus eines Goblins Kehle gedrungen war.
Jetzt hieß es nur noch,
*BRATSCH*KLATSCH*
WE ARE THE REAL GREEN KING OF THE HILL!!!!
Parent - By Master_Death (Sieger 2. Fan-Fiction-Wettbewerb) Date 23.07.2009 - 22:23
Das ganze wirkt sehr wirr und die betont komische Namen machen es nicht leichter der Geschichte zu folgen.
Parent - - By Tar-Palantir Date 20.07.2009 - 10:42
Gazhak Kahns Futtatour

Füßzas wech Ghazak, isch muz da putzän.“, schnauzte Bhertha. Sie war die Gefährtin von Hobgoblin Ghazak Khan, der wie immer in den vergangenen Monaten faul in seinem Sessel lümmelte. „Zickä!“, erwiderte Ghazak.
Dua fauläz Saack, es ischt schoan Monde här, daz dua zur Aarbeit bischt. Könntäz wirklisch mal wieda loz unt unz waz leckerez füar da Speisakamma tötän. Unt miar waz schickaz mitbringa.“, meinte Bhertha.
Mmmmhhhh, lecka Menschänz, Elfenz oda Orkzflaisch… Ruf ma Oglah Khan unt seina Wolfsreitaz – unt sach einiga von da Ogerz bescheiht, isch geah zuar Arbeitz.“, befahl Ghazak.
Oglah isch lange abgehaua, dem wa laangweiläg.“, sagte Bhertha.
-Piep- (Schimpfwort, nicht jugendfrei), dänn muz isch haalt nuar mit da Ogerz loz un erstma Gobboz überzeuga sisch unz anzuschliessa, daz klaapt schoan. Woa ischt Warghan?“, fragte er, worauf er sie ihm nur mit: „Da fetta Dräckstöhle lungärt bestimmtz wieda irgendwoa rum.“, antwortete.
Nachdem Ghazak Khan seinen übergewichtigen Riesenwolf Warghan gefunden, die Oger informiert und seine Waffen entstaubt hatte, konnte es mit der (nennen wir es) – Rekrutierung – einiger in der näheren Umgebung lebenden Goblinstämmen losgehen. Und so sammelte sich recht schnell eine kleine Streitmacht um Ghazak, die durch seinen legendären Ruf als Anführer und der Aussicht auf reiche Beute und Futter weiter anwuchs…
Parent - By Master_Death (Sieger 2. Fan-Fiction-Wettbewerb) Date 23.07.2009 - 22:24
An der Geschichte fehlt, nun, die Geschichte. Gobboboss steht vom Saufen auf und geht moschen. Das wars...
Parent - - By Tar-Palantir Date 20.07.2009 - 10:54 Edited 20.07.2009 - 11:18
Grorgubs "Quest"

„Issa das?“, dröhnte es durch Griggits Kopf und er zuckte zusammen.

Eine dämliche Frage! So mitten zwischen Grorgubs Leibwächtern, den größten Orks, die er bisher gesehen hatte, konnte nicht mehr erkennen als Stiefel und Wamse. Der kleine Goblinschamane hatte vielmehr damit zu tun seine viel zu große Kutte vor eben jenen Stiefeln zu bewahren, die sich alle um ihn herum hoben und wieder senkten, wollte er seine Nase nicht ständig in aufgewühlten Schlamm stecken, den die Horde auf ihrem Weg hinterließ. Und außerdem musste er die Ohren spitzen, um herauszufinden, ob in den Gesprächsfetzen, die er mitbekam, etwas für ihn Nützliches dabei war. Doch beides war eigentlich zumeist vergebene Liebesmüh, die Kutte seines alten Meisters hing längst in Fetzen und irgendein Ork links, rechts, vor oder hinter ihm hielt es immer für eine besonders schlaue Idee, spontan loszubrüllen. So wie jetzt:

Boss, da Gobbo is zzu klan, issa. Da blickt nix außa unz, tuta.

Griggit kam aus dem Staunen nicht heraus. Scheinbar gab es doch mindestens einen Ork, der etwas Intellekt hatte, eine Seltenheit. Aber viel Zeit blieb ihm nicht, um festzustellen, welchem Orkschädel so etwas wie Intelligenz innewohnte, da der Großteil der Umstehenden im Begriff war, gerade das Gegenteil unter Beweis zu stellen.

Ick häb den hoch!“,

grölte es aus irgendeiner Richtung, die Griggit nicht identifizieren konnte, so schnell packten ein Dutzend Arme seine Kutte, welche nun endgültig zerriss. Jeder Ork, der sich direkt vor Grorgub hervortun wollte, hielt ein Stück in der Hand und langte nach dem nächsten. Der Auftakt zu einer Schlägerei zwischen den Moschaz, in die Griggit bestimmt schon aus Prinzip niemals nicht hineingeraten wollte.

Aufhörrn!

Grorgub griff durch und schleuderte den erst besten Ork rechts neben ihm mitten ins Getümmel. Dann griff er einmal zu, zog den halb nackten Griggit heraus und hielt ihn hoch, sodass Griggit über die Köpfe umstehenden Orks hinwegsehen konnte. Doch der Goblinschamane hatte ganz andere Sorgen. Ihm tat alles weh. Zudem lagen Knochen, Pilze, getrocknete Spinnen und die Zahnsammlung seines Meisters, die er nur unter großen Mühen aus der Squigherde heraus retten konnte, nun zerstreut im Matsch zwischen einem Mob Orks, die gar nicht wussten, was sie da zertraten, bzw. überhaupt schauten, ob sie etwas zertreten würden. Mit schnellen Blicken versuchte Griggit herauszufinden, was noch zu retten war, was wie wo lag, um es gleich aufzusammeln. Er kam nicht weit.

Issa das?

Griggit zuckte wieder zusammen.

Is dat da Huck'l?

Griggit seufzte. Er kam so oder so erst an seine Sachen heran, wenn der Ork ihn absetzte oder fallen ließ, was, wenn er es genau betrachtete, wohl wahrscheinlicher war. Also suchte er den Horizont nach dem Hügel ab. Nicht dass er gewusst hätte, wie der Hügel aussah. Das Geheimnis hatte sein Meister mit in den Squigmagen genommen. War sozusagen seine Lebensversicherung gewesen, damit ihn sein Schüler nicht umbrachte. Griggit hatte Grorgubs Verlangen diesen Hügel zu finden völlig unterschätzt. Ein Hügel! Was hatte der Waaaghhboss bloß mit diesem Hügel? Griggits Gedanken wurden jäh ein weiteres Mal unterbrochen als er äußerst heftig durchgeschüttelt wurde.

Issa das?

Der Selbsterhaltungstrieb des Goblins erhielt die Oberhand gegenüber der gesunden Vorsicht.

Dat is da Hüg'l!“, schrie er, so laut er konnte, hinaus.

Prompt ließ ihn der Waaghhboss fallen, um mit seinen Jungz auf den Hügel zuzustürmen. Griggit versuchte so gut es ging, den Stiefeln auszuweichen. Ein Tritt beförderte ihn in den Matsch zwischen die Habseligkeiten und die zerfetzte Kutte seines alten Meisters. Dort sann der Goblin über zwei Dinge nach. War es wirklich so klug gewesen die Squigherde auf den alten, schlafenden Goblinschamanen loszulassen? Und was würde wohl passieren, wenn Grorgub herausfinden würde, dass dies wohl nicht der legendäre Hügel der großen Waaaghhbosse war?
Parent - By Master_Death (Sieger 2. Fan-Fiction-Wettbewerb) Date 23.07.2009 - 22:27
Interessant zu lesen, aber etwas viel auf der kaputten Robe herumgeritten. Sehr gut.
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