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Hoch Thema Sonstiges / Die Schwarze Bibliothek / Lucius (gesperrt)
- - Von papanurgle Datum 03.07.2009 - 22:00
Lucius

Mit seinem schwerfälligen Hammer holte der Sigmarpriester aus. Lucius wich dem Schlag ohne große Anstrengungen aus. Er lachte innerlich. Dieser erbärmliche Mensch hatte die ganze Zeit im Glauben Sigmars gelebt. Dabei war das Slaneesh der einzig wahre Gott. Seine Fleischfarbene Rüstung glänzte. Das schwarze Dämonenmetall an den Beschlägen knisterte leise. Lucius packte sein Schwert. Ein leichter parfümierter Duft ging von der Waffe aus und kleine rosafarbenen Flammen zuckten um das Schwert. Lucius wich einem weiteren Schlag und schrie schmerzverzehrt auf. Seine Rüstung war im Innenbereich mit kleinen Stacheln versehen, so dass jede Bewegung einen stechenden Schmerz hinter sich herzog. Doch als Anbeter Slaneesh war der Chaoschampion diese Folter gewöhnt und begrüßte seine eigene Folter sogar mit einem lauten Lachen.
Einem weiteren Schlag ausweichend, schlug Lucius nach denn Händen des Priesters. Seine Klinge kreischte auf, als sie in das Fleisch schnitt und sie mit Blut bespritzt wurde. Der Sigmarpriester schrie seinen Pein heraus und starrte entsetzt auf seine beiden Armstümpfe, während seine abgeschlagenen Hände mit dem Hammer vor ihm lag. Der Imperiale sah Lucius gequällt an, und selbst als der Slaneeshanbeter ihn denn Kopf von denn Schultern schlug, hatte er auf seinen Lippen ein stilles Gebet an Sigmar.
Zwei imperale Wächter lösten sich von der Hauptkampflinie und rannten zu Lucius hinüber, Angst und Furcht in ihren Augen, aber nichts des do trotz Hass ihm endgegen bringend. Beide trugen nur eine leichte Metallrüstung für Brust und Taille und dazu noch Metallarmschienen. Einer der beiden hatte einen Helm auf den Kopf und beide trugen dunkelgrün-gelb gestreifte Klamotten. Die Krieger stellten sich Lucius mit Hellebarden entgegen. Der Chaoschampion machte ein paar Schritte und kleine Bluttropfen liefen aus seiner Rüstung, als sich die Dornen in sein Fleisch drückten.
Schnell sprang er vor und seine Klinge prallte auf die Rüstung der Hellebardenträger. Der parfümierte Duft der Waffe setzte Lucius in einen tranceartigen Akt. Er schlug auf einen, der beiden Wächter ein und hackte ihm denn Arm ab. Noch während der Wächter gepeinigt schrie, hieb Lucius mit einem schnellen Schnitt ihm noch das Bein ab. Der Krieger fiel zu Boden und hielt sich denn Armstumpf während aus seinem Beinstumpf unablässig Blut gepumpt wurde. Der zweite Krieger sprang vor und hieb auf Lucius ein. Einige Schläge gingen auf seine Rüstung nieder und der Chaoskrieger spürte die Dornen seiner Rüstung tiefer ins Fleisch stechen. Lucius schrie auf und parierte denn nächsten Schlag der Hellebarde. Mit einem schnellen Schwertstreich entwaffnete er seinen Gegner. Dieser taumelte ängstlich zurück, bis Lucius ihm ein Ende setzte.
Er sah auf. Der Hauptteil der Chaostruppen war im dichten Handgemenge gegen die überlegenen Imperalen Truppen. Lucius lief schnell dem, vor ihm liegendem Kampf entgegen. Er rannte ihn denn Rücken, der Imperalen Armee. Sein Schwert trennt dem ersten Gegner, der mit dem Rücken ihm zugewandt war, denn Kopf ab. Der zweite wurde von hinten niedergestreckt. Schnell wurden die Menschen unruhig und schließlich bekamen sie Panik, als mehr und mehr Truppen flohen. So brach schnell die Hauptkampflinie zusammen. Chaoskrieger rannten denn Flüchtenden hinterher und überrannten sie. Lucius blieb angesichts des Gemetzels stehen und nahm seine Klinge von der einen in die andere Hand. Schließlich entschied er sich für die Rechte und schnitt, wie gewohnt, sich ins Fleisch. Seine beiden Arme waren von Narben übersäht und zeichneten sich als jede gewonnene Schlacht.
Doch nun, als er das Blut seinen Arm herunter laufen sah, sein Herz pumpen und seinen schnellen Atem hörte, da viel ihm die schönen Unterhaltungen nach dem Kampf wieder ein, die jedes Mal wie ein Ritual unternommen wurden.

Er saß am Feuer mit seinen Brüdern und wartete gespannt auf die Zeremonien. Schließlich wurden mehrere Käfige hereingebracht mit Kriegsgefangenen oder anderen auf ihren Raubzügen gefangenen Leuten. Das gewaltige Chaosherr brüllte bei dem Erscheinen der Opfer.
Aus dem ersten Käfig wurde eine Frau entnommen. Ein gewaltiger Hühne von Krieger, dessen Körper mit Narben übersäht war, stand auf und ging zu dem Weib. Sie war kaum älter als 25. Ihr Körper zitterte und ihre zerschlissenen Lumpen wehten im kalten Wind. Der Hühne nahm mehrere Ketten und Handschellen und band die Frau an ein imperales Kreuz, das am Kopf mit denn Initialien Sigmars gekennzeichnet waren. Dann zog der Riese eine Dolch aus seinem Gürtel und entfernte mit einem Schnitt das Gewand der Frau. Sie zitterte noch mehr und blickte ängstlich in die Runde. Sie hatte langes braunes Haar, dass an den Enden verfilzt war und einen gut gebauten Körper.
„Es ist an der Zeit,“ sprach der Krieger „ ein Opfer in den Zeichen Slaneesh zu bringen!“
Die Horde brüllte.
Mit dem Dolch strich der Krieger der Frau sanft vom Hals zu ihrer Brust, dann zu ihrem Bauch. Mit etwas mehr Druck bohrte er ihr den Dolch in den Magen. Die Frau biss die Zähne zusammen und stöhnte leise. Blut rann ihr in kleinen Tropfen die Taile bis zum Bein und dann zum Boden herunter. Der Chaoskrieger sah die Frau an und gab ihr einen kleinen Kuss auf die Wange, dann zog er die Klinge senkrecht ihren Bauch entlang. Die Frau schaute ungläubig und blubberte etwas, dann lief ihr Blut aus dem Mundwinkel und ihre Augen drehten sich nach oben. Schließlich ließ sie ihren Kopf hängen und ihr langes Haar fiel ihr über die Brust.
Die Horde brüllte erneut.
Lucius stand auf. Voller Exstase starrte er auf die riesige Wunde, die sich quer über denn Bauch der Frau zog. Innereinen klatschen hörbar auf denn Boden und alle Krieger sprangen auf, um sich in dem Blut und den Eingeweiden zu baden.
Basis - - Von papanurgle Datum 03.07.2009 - 22:01
Nach mehreren Folterungen war die Nacht vorbei.
Nachdem sie das Blutopfer am Anfang begonnen hatten, war das danach kommende Foltern das i-Tüpfelchen. Einige waren bereits nach wenigen Minuten tot, doch der angehende Erzlektor hielt es fast 17 Stunden aus. Lucius war von ihm am meisten beeindruckt.
Da es eine harte Schlacht war und der Großteil sich ausruhte, beschloss Lucius sich ihnen anzuschließen.
Schließlich hatte die Invasion gerade erst begonnen.
Er wollte die Gunst der Götter auf sich lenken und nach einigen Überlegungen fand er, es sei das beste auf sich aufmerksam zu machen, wenn er den Angehenden Anführer der Invasion töten würde. Das würde er aber erst später machen. Denn als nächstes war eine Groß-Offensive aller vier Chaosgötter im Anmarsch. Sie wollten, laut Späher eine Unterstützungsstreitmacht der Hochelfen abfangen.

Der Tag darauf war grausam. Noch am frühen Morgen badeten einige Anhänger im Blut und in denn Eingeweiden der Opfer. Lucius war die ganze Nacht von Visionen geplagt worden, während er in Trance sich denn Schlächtern zu einen Ritualtanz angeschlossen hatte. Dabei schmerzte seine Rüstung mehr und mehr. An seinen Beinen tropfte Blut.
Er schreckte auf. Er hörte leise Rufe, die immer näher zum Lager kamen.
„Sigmariten!“
Der Ruf war laut und klar aus der Kehle des Riesen, der die Frau geopfert hatte. Sein Name war Wulfgar. Er nahm seine große Zweihandaxt in die Hand, bereit auf das Losschlachten.
Lucius sah sich um. Mehr und mehr Norse und Chaoskrieger blickten in die Richtung der Rufe. Ein leichter Nebelschimmer hatte sich über Nacht über das Lager gelegt und es roch nach Regen. Lucius machte sich bereit und nahm sein magisches Schwert.
Er genoss denn Duft des Parfüms der Klinge, als er sie vor seinem Gesicht hin und her schwang.
Er sah mehrere hundert dunkle Gestalten aus dem Nebel stapfen. Diese wurden zu tausenden.
Der Nebel verzog sich und die Armee der Imperalen wurde deutlich.
Mehr als ein dutzend Flagellantenregimenter, angeführt von einem Sigmarpriester und einem Feuermagier. Ihre Leibgarde wirkte nicht so zusammengewürfelt, wie der Rest der Armee. Sie trugen Rüstungsteile und hatten schwere Flegel in ihren Händen.
Einer von ihnen trug das Armeebanner. Es war ein zerschlissenes Rotes Tuch mit denn Insignien Sigmars darauf. An denn Seiten des Banner waren Kerzenhalter angebracht, in denen Weihrauchkerzen brannten. Auf beiden Seiten wurde es still.
Die Armee des Chaos stellte sich in unterschiedlichen Gruppierungen gegenüber dem Imperium auf. Lucifer hatte sich zwischen zwei Chaoskrieger gestellt.
Er wartete.
Der Nebel war fast komplett verschwunden, aber es schwebten immer noch kleine Nebelwolken auf dem Feld. Ein unruhiger Wind wehte und die Unterschiedlichen Banner flatterten.
Der Sigmarpriester ging einen Schritt vor.
Er hatte eine einfache Plattenrüstung und darunter ein Kettenhemd mit einem Roten Waffenrock an. Er trug einen schweren Hammer, auf dem unterschiedliche Schriften Sigmars standen. Er hatte eine Glatze und mehrere Narben im Gesicht.
Mit lauter Stimme sprach er: „Ihr habt geplündert und getötet!“
Eine kleine Pause.
„Ihr sollt alle sterben Ketzer.“
Mit diesen Worten bewegte sich die Imperiumsarmee nach vorne, während die Chaoslinie an Ort und Stelle blieben.
Zwischen denn Regimentern der Flagellanten kamen plötzlich einige Jäger zum Vorschein, die sofort eine Salve Pfeile abschoss.
Mehrere Schreie ertönten. Einige Chaoskrieger und Norse brachen zusammen.
Jetzt setzte sich auch die Armee der Dunklen Götter in Bewegung, die sobald in schnelles Rennen wurde.
Als die Armeen aufeinander prallten, gab es ein blutiges Gemetzel.
Lucifer stand auf der linken Flanke. Er schwang seine Schwert in hohem Bogen. Das Schwert kreischte laut. Einen Flagellanten schlug er denn Kopf ab, einem zweiten denn Arm. Lucifer blockte denn Schlag eines dritten Gegners ab und beendete dessen Leben mit zwei kurzen Schlägen. Aus seinem Augenwinkel heraus sah Lucifer, wie sich seine Mit-Anhänger ebenfalls so gut schlugen. Bald war die linke Flanke größtenteils gesäubert, obwohl es immer noch vereinzelt Widerstand gab. Mehrere Chaostruppen machten sich daran, sich ins Mittelfeld, ins Schlachtgetümmel zu werfen.
Lucifer sprang vor und stach einen Gegner in denn Magen. Dieser sah schmerzverzerrt auf, genau als Lucifer zum Gnadenstoß ausholte.
Er hatte sich noch um die Säuberung der linken Flanke gekümmert. Vereinzelt wurden die Flagellanten schnell niedergemacht. Die im Kampf überlegenen Chaoskrieger hatten keine Probleme sich durch das Fleisch der Ungeschützten Körper zu schneiden.
Lucifers Rüstung war voll mit Blut und Eingeweiden besudelt. Mittlerweile hatte er denn Schmerz, der Stacheln seiner Rüstung vergessen und war in eine Trance gefallen. Er glitt einfach über die toten Körper. Er musste nicht nachdenken wie er die Schläge parieren konnte. Er musste nicht darüber nachdenken, wie er wohl am besten auswich.
Er musste nicht darüber nachdenken, wie er am besten denn Gnadenstoß ansetzen sollte.
Ihm war alles gleich. Er musste sich um nichts kümmern, sein Körper gehorchte ihm nicht. Er machte was er wollte.
Nach der Abschlachterei und nachdem Lucifer wieder die Kontrolle über seine Körper bekommen hatte, machte er sich auf denn Weg ins Schlachtgetümmel in der Mitte.

Lucius schritt durch denn mit Leichen übersähten Boden. Kleine Blutpfützen hatten sich an dem Boden gesammelt. Vor ihm tobte noch immer ein gewaltiger Kampf. Ein Sieger stand noch nicht fest.
Als Lucius näher kam, wurde er schneller und schneller. Sein magisches Schwert in der Hand rannte er einen Hügel hinauf. Dort war der Schlachtmittelpunkt. Schwerter und Schilde, Flegel und Dolche, Fäuste und Klauen.
Ein lauter Lärmpegel schlug Lucius ins Gesicht. Er wurde sofort von einer Gruppe Flagellanten entdeckt, die auf ihn losgingen. Lucius war jedoch ihnen weit überlegen und schlachtete sie ab. Er lief weiter.
Schließlich fand er sich mitten im Schlachtgetümmel wieder. Blut bespritzte seine Rüstung. Seine Klinge krächzte leise. Einen Gegner schlug er die Hand ab und rammte dem Verdutzten sein Schwert in denn ungeschützten Bauch. Mit einem Ruck riss er die Klinge wieder heraus und die Gedärme des Betroffenen klatschten auf dem Boden.
Wulfgar, der riesige Hühne trat neben ihn, mit einem Kopf in der Hand. Er hatte viele Schnittverletzungen und Blutergüsse, doch dass schien ihm nichts auszumachen. Mit lauter Stimme sagte er: „Wir brauchen dich hier“.
Er zeigte in eine Richtung, die zwischen denn kämpfenden Leibern lag.
Wulfgar ging vorraus und schubste alles aus dem Weg.
Lucius folgte ihm durch die von Wulfgar entstandene Gasse.
Als sie angekommen waren, sah Lucius, wie sich die Leibgarde des Imperalen Sigmarpriesters mit der Elite des Chaosheers herumschlug. Wulfgar und einige Barbaren liefen schreiend in die Flanke der Gegner.
Lucifer sah etwas überrascht, folgte aber ihnen dann.
Er erschlug einen Leibwächter und dem nächsten hieb er denn Arm ab. Ein dritter stellte sich Lucius in denn Weg, bereute es aber letztendlich, denn nach einem kleinen Schlagabtausch verlor auch er sein Leben durch das magische Schwert.
Ein leichter Parfümierter Duft lag über dem Schlachtfeld.
Ein schwerer Schlag prallte an Lucius linker Schulterplatte ab. Die Dornen der Rüstung stachen tief in sein Fleisch.
Er sah sich um und entdeckte denn Zauberer gerade noch rechtzeitig. Er wich einem Schlag des Magierstabes aus und parierte diesen. Danach folgte eine Parade. Der Zauberer hatte Furcht und Angst in denn Augen. Lucius zog sein Schwert von unten nach oben. Das Schwert jaulte, als es durch das Fleisch des Magiers schnitt.
Der Magier sah schmerzverzehrt auf seinen Schnitt der von seinem Bauch bis zum Brustkorp reichte. Blut quoll aus seiner Wunde. Lucius holte noch einmal aus und schnitt denn Zauberkundigen in der Mitte aus einander.
Der Wille schien aber noch nicht gebrochen, als aufeinmal noch mehr Flagellanten und Leibgardisten vorwärts stürmten.

Der Kampf wogte noch einige Zeit hin und her, doch als schließlich der Sigmarpriester fiel, ließ auch der Kampfgeist der Imperalen nach.
Die komplette Armee strebte auseinander. Viele wurden auf der Flucht noch niedergemacht, als Chaoskrieger und Barbaren ihnen hinterher rannten.
„Für Slaneesh!“, brüllte Lucius Wulfgar entgegen, als er ihn sah und dieser erwiderte seinen Ruf, bis schließlich dass gesamte Heer mit einstimmte.
Am abend wurden wieder viele Opfer gebracht in Form von Folterungen oder Selbstverstümmelungen. Lucius betrachtete denn ganzen Abend diese Zurschaustellung mit Vergnügen. Wulfgar saß neben ihm und begnügte sich ebenfalls.

Am nächsten Morgen musste die Armee eine lange Strecke zurücklegen, um der Hochelfen Streitmacht entgegen zu kommen. Doch noch waren sie auf keine Armee der anderen drei Götter gestoßen.
Das löste etwas unbehagen in Lucius aus. In dieser Nacht war er wieder von Visionen geplagt worden. Er sah einen großen Krieger in Weißem Gewand und langem Helm, Schild und Speer der sich im in denn Weg stellte. Hinter ihm strahlte grelles, weißes Licht, dass Lucius blendete.
„...us. Lucius!“
Wulfgar ging neben ihm her und sprach ihn an. Lucius erwachte aus seiner Traumsicht.
Er sah denn Hühnen zu seiner rechten an. Dieser zeigte mit seinem langen, vernarbten, muskulösen Arm nach vorne. Lucius sah auf und entdeckte vor ihnen eine rießige Armee, mit dreckig, grünen oder braunen Standarten.
„Nurgle“, sagte Wulfgar neben ihm leise.
Das Heer wurde von eine großen Sänfte angeführt, die von sechs Kriegern getragen wurde. Alle besaßen verfaulte oder mit Eiterbeulen übersähte Körperstellen. Auf dem, aus fauligem Holz gebauten Thron saß ein fetter Krieger, der in einer schweren Chaosrüstung eingebettet war. In der Hand hatte er einen Flegel und sein Helm war in der Form einer Fliege. Seine Rüstung war rostig und hatte an manchen Teilen Grünspann. Sofort wehte ein fauliger Dunst zu Lucius und Wulfgar, die daraufhin sich ihre Nasen zuhielten. Selbst der Parfümduft der Klinge konnte das nicht ausgleichen.

Nach endlosen Stunden sah Lucius zum ersten Mal auf.
Seit der ersten Begegnung hatten beide Armeen sich gegenüber aufgestellt und begangen mit einem Begrüßgungsritual. Freiwillige auf beiden Seiten opferten sich zur Zeremonie. Wulfgar und er hatten sich zuerst das Spektakel aus der Ferne angeschaut, doch dann war es ihnen zu langweilig geworden. Wulfgar übte Faustkampf mit ein paar Barbaren und er döste gedankenversunken herum. Er versuchte sich auf seine Visionen zu konzentrieren, was ihm aber nicht gelang.
Schließlich endete das Ritual. Die zwei unterschiedlichen Anführer begrüßten sich und beide Armeen wurden zusammengeschlossen. Trotz der Verbündeten, hielten beide Heere abstand voneinander. Die Krieger des Nurgle, allen voran die Sänfte, gingen auf der linken Seite und die Anhänger des Slaneesh auf der Rechten. An vorderster Stelle waren die Elite mit dem Auserwählten des Slaneesh Igor, dem Bezauberten.
Der Herscher der Nurglearmee war Ester Eiterhaut.
Die Armeen marschierten, bis es schließlich Nacht wurde.
Die Karge Wüste hatte sich zu einer leicht bewachsenen Steppe verwandelt. Hier und dort waren kleine Büsche mit dunklen, stacheligen Blättern. Kleine Tannewälder wuchsen in denn Weiten und eine kleine Gebirgskette war zu sehen.
Doch wo auch immer die Augen Lucius´ schweiften, dem Gestank Nurgels konnte er nicht entkommen.

Ein weiterer Tag kam und ein weiterer grausamer Marsch stand an der Tagesordnung. Die Steppe bekam mehr und mehr Grün, von kleinen Grasbüscheln bis hin zu Büschen oder Tannen. Die Gebirgskette wurde immer größer, trotzdem war sie noch immer mehrere Märsche entfernt. Lucius bewunderte die Natur. Er kannte nur die kargen, trostlosen, öden Wüsten hoch im Norden, im Reich des Chaos. Doch das Verlangen nach diesem Teil der Erde überwältigte ihn. Noch nie wollte er so etwas, wie diese unberührte Natur mit seinen eigenen Händen formen, neue Lebensformen erschaffen und andere auslöschen, Pflanzen erblühen und verwelken lassen, die Realität selbst formen.
Doch um so mehr er versuchte sich vorzustellen, wie es wohl war, ein Gott zu sein, wurde er immer von sich selbst verachtet. Die stärksten, mächtigsten, schlausten und klügsten vermochten denn Anspruch auf einen Dämon. Ein Gott war ein unerreichbares Ziel.
Kleine Kiesel knirschten unter seinen schweren Stiefeln. Lucius sah auf. Vor ihm floss ein kleiner Bach. Barbaren hatten sich zusammengerottet um von der Wasserquelle etwas zu trinken.

Während die Barbaren eine Pause machten, hatte sich Lucius freiwillig zu einer Erkundungstruppe gemeldet. Diese durchkämmte gerade das riesige Gebiet vor ihnen.
Lucius war schon weit von seiner Armee entfernt und sah sie über seinen Rücken nur noch als kleine Schatten. Ihre Umrisse flimmerten und die Erde flackerte. Inzwischen war die Sonne auf ihrem Höchststand angekommen und Lucius schwitzte.
Er hatte sich nicht grundlos zum Späher gemeldet.
Der Gestank der Nurglekrieger war unausstehlich. Jede ihrer Bewegungen erweckte einen neuen fauligen Duft, der sich irgendwo in der Rüstung versteckt hatte.
Bei dieser Hitze war der Gestank sogar noch schlimmer. Die Eiterbeulen liefen aus und das stinkende Sekret entfaltete seinen vollen Geschmack.
Schon seit einiger Zeit hatte Lucius keinen seiner Späherkumpanen gesehen, doch sie waren ihm egal.
Als er aufsah, weckte etwas glänzendes sein Interesse. Es war noch weit entfernt ungefähr wie sein Lager. Er blinzelte. Noch mehr Hellglitzernde Lichter. Vor ihm tat sich in Pfeilformation eine große Berittene Armee auf. Lucius konnte nicht erkennen ob es Krieger des Khorne oder Tzeentch waren, doch es gab auch keine Geste, die es bestätigte, dass er gesehen wurde.
Die fremden Krieger waren schwarze Umrisse und unter ihren Pferden flackerte der Boden durch die Hitze.
Lucius ging ihnen entgegen und die Berittenen Krieger setzten zu einem leichten Trab an.
Aus der Ferne hörte Lucius die schweren Eisenrüstungen und Rossharnische klimpern.
Mit dem Hufgetrampel hörte es sich wie ein seltsames Orchester an. Die Ritter wurden schneller und bald konnte Lucius die Farben der Krieger erkennen. Sie hatten rote Lanzen mit Helmzierde und schweren Bannern. Diese wehten von Lucius weg, er konnte also nicht genau erkennen um welchen Stamm es sich handelte. Er schaute sich um.
Einige seiner Späher hatten ebenfalls die Fremden entdeckt und starrten neugierig ihnen entgegen. Einige blieben stehen und warteten, andere gingen oder liefen ihnen, wie Lucius, entgegen.
Der Trab wurde in einen schnellen Ritt. Noch immer hatten die Ritter nicht wirklich auf Lucius reagiert. Mittlerweile konnte er die Rüstungen der Krieger erkennen. Feine gearbeitete Rüstungen aus feinem, hellem Stahl geschmiedet. Ihre Lanze hatte einen gut, gearbeiteten Schaft mit einer sauberen Klinge. Ihre Helme waren mit kleinen Skulpturen und Lorbeerkränze bedeckt.
Jetzt erst begriff Lucius.
Imperium!
Er zog sein Schwert. Die Norse um ihn herum hatten das gleiche Gesehen und begannen hastig ihre Waffen bereit zu machen. Vereinzelt kehrten sie auch um und liefen in Richtung Lager.
Die Ritter legten ihre Lanzen an. Mittlerweile waren sie so schnell, das Lucius nur sehr schwer die einzelnen Kavalleristen unterscheiden konnte.
Sie waren nur noch wenige Meter entfernt.
Sein Schwert fauchte und auch er schrie. Sein Schrei verstummte jäh, als die erste Lanze in seine schwere Chaosrüstung schlug.
Basis - - Von FieserEintopf Datum 04.07.2009 - 11:33
Erst einmal hast du immer noch das Problem mit deinen Rechtschreibfehlern, einfach nochmal Korrekturlesen (bzw. bei Word einfügen und die Rechtschreibprüfung durchlaufen lassen) hilft da. Wenn du das nicht schaffst findest du vielleicht hier im Forum oder in deinem Freundeskreis Leute, die das für dich tun könnten. Der zweite, Punkt sind die, vielen Kommata, hier ist, weniger, manchmal mehr. Und auch einige Formulierungen klingen seltsam, zum Beispiel

>Er nahm seine große Zweihandaxt in die Hand, bereit auf das Losschlachten.


Und warum heisst Lucius mittendrin (nach ungefähr einem Drittel ds zweiten Textes) auf einmal Lucifer?
Basis - Von papanurgle Datum 04.07.2009 - 12:55
sorry das mit Lucifer ist mir auch am anfang aufgefallen und hab da einige zeit mit umschreiben verbracht.
anscheinend hab ich nicht alle gefunden ^^
Basis - - Von LeeChaoLan Datum 04.07.2009 - 14:16
Ich kenn mich mit der Chaosgeschichte und den Hintergründen von den Gottheiten überhaupt nicht aus. Aber warum hat Lucius im Innern seiner Rüstung Stacheln, die auf seinen Körper gerichtet sind? Hast du dir das ausgedacht, oder aus dem Armeebuch entnommen?
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, was das soll.
Basis - - Von Armario Datum 04.07.2009 - 14:47
Selbstgeißelung halt. Slaneshanbeter stehen auf sowas ;)
Basis - Von papanurgle Datum 04.07.2009 - 16:29
ja Anbeter des Slaanesh lieben denn Schmerz durch Selbstgeisselung oder Selbstverstümmelung

... quasi der Anfang des SM ^^
Basis - Von LeeChaoLan Datum 04.07.2009 - 18:33
Ok, das erklärt die Sache natürlich, auch wenn man erst nach dem Kampf anfangen könnte, sich selbst zu verstümmeln. Aber wenns ihn glücklich macht...
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