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Up Topic Das Forum und die Mitgliederseiten / 2. Fan Fiction Wettbewerb / Geschichte (locked)
- By Forumsbot Date 09.01.2007 - 21:15 Edited 16.01.2007 - 13:07
Ich saß in der Taverne "Zum Bock";, als mir ein alter Mann nach dem einen oder anderen Bier, eine interessante Geschichte erzählte. Diese Geschichte erzähl ich nun dir Fremder, wenn du bereit bist, dem alten Krieger ein Mahl zu spendieren. 
Es war der Anfang eines schönen Tages, so erschien es zumindest für Richard, Sohn von Aurich, dem Feldknappen des Herzogs von Kleinstedt. Er ist beim Morgengrauen aufgestanden, um die Ställe zu putzen, denn Heute war ein besonderer Tag. Einer der Ritter versprach ihm als Gegenleistung, für das überbringen einer Nachricht an die Maid von Holdenberg, sein Schwert führen zu lassen. Richard hatte schon seit Tagen damit vor seinen Freunden geprallt, und war nun aufgeregt und zugleich beängstigt vor dem großen Augenblick. Die Sonne war hoch am Himmel, als der Ritter endlich bei den Ställen erschien. Hoch zu Ross, in einer in der Mittagssonne glühenden Rüstung, verziert von den Zeichen Sigmars dem doppelschweifigem Kometen, war er einem Engel des Krieges gleich. Bei dieser majestätischen Erscheinung,  vergaß Richard seine Ängste und Sorgen, und wurde wach.
"Na hast du mal wieder geträumt du Nichtsnutz, oh Sigmar sei gütig zu ihm";, sagte Padre Oratio, Richard wusste was nun kommt. Die Hand des Padres erhob sich und sauste in einem hohen Bogen auf Richards Haupt nieder. "Sigmar hat dir dein wertloses Leben gegeben, nicht damit du schläfst, du Sohn einer räudigen Hündin!";. ";Verzeihen sie Padre"; sagte Richard, als die Klostertür, mit einem Hieb von einem Baumstamm, aus den Angeln gehoben wurde und mit einem Krach, der Unheil verkündigte, auf dem Boden landete. In dem Portal standen mehrere gehörnte Gestalten mit verzerrten Grimassen. Vielleicht war es kein Grinsen, sondern nur das überstehende Gebiss der Ziegenähnlichen Kreaturen, doch damals hatte er wenig Zeit die Eindringlinge zu betrachten. Er sprang von der Gebetsbank auf, und lief in die Entgegengesetzte Richtung, zum Altar. Hinter dem Altar war ein schmaler Gang, der zu den Gemächern der Priester und Barraken der Flagelanten führte. Ein paar Mönche die die Hoffnung durch das Schmale Portal zu kommen aufgegeben hatten, wendeten sich zu den Tiermenschen und stürmten ihnen entgegen. Sie hatten keine Chance, der vorderste Mönch namens Markus, wurde von einem riesigen Ziegenmensch in vier Teile, mit nur einem Schwung seiner Doppeläxte gespalten. Das Schicksal der anderen war nicht weniger schlimm, das war eindeutig zu viel für Richard und er verlor das Bewusstsein.
Als er wieder zu sich kann lag er in einem Haufen von Leichen, er stand auf und blickte sich um, nicht weit entfernt standen ein paar Sigmarpriester in voller Kampfausrüstung und stimmten ihre Gebete an. ";Was ist geschehen?"; fragte Richard einen Kahlrasierten Mann, mit einem Hammer das auf der Schlagfläche ein seltsames Symbol, in  Form eines brennenden Totenschädels mit einem doppelzüngigem Feuerschweif hatte. ";Der Wille Sigmars"; antwortete der Kahlrasierte, ";Und jetzt geh und vergrab die Leichen";, der Ton lies keinen Widerspruch zu. Richard ging und holte eine Schaufel und einen Karren. Der Leichenberg war ziemlich groß, dafür bräuchte man mindestens 3 Tage dachte Richard. Als er die ersten Leichen auf die Karre lud, bemerkte er etwas seltsames, die Toten die beim Tor lagen, wurden von Äxten und Schwertern niedergemetzelt, die neben dem Altar hatten jedoch ganz andere Wunden. ";Was ist hier passiert, nein das kann nicht sein!"; dachte Richard, die Wunden waren von stumpfen Waffen die hatten einen Abdruck von einem Totenschädel mit zwei Feuerschweifen hinterließen. Er ließ alles liegen und ging wieder zu den Priestern, ";Wieso habt ihr die Mönche getötet"; fragte er den Kahlrasierten, der der Oberpriester zu sein schien, ";Sie sind geflohen, also war ihr Glaube nicht stark genug, stellst du etwa unsere Entscheidung in Frage?"; fragte er mit einer lauter werdenden Stimme. Richard konnte nichts antworten und ging die Leichen vergraben. Er arbeitete bis tief in die Nacht, und als er halb tot vor Müdigkeit am Boden lag, fragte er sich, wo ist der Unterschied zwischen den Priestern und den Kreaturen die unser Kloster angriffen, gibt es einen? Er schlief ein.
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